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"Öko-Test": Schokolade ist oft mit Mineralöl belastet

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Da vergeht einem die Lust auf Süßes  

Schokolade ist oft mit Mineralöl belastet

29.06.2017, 10:47 Uhr | dpa-tmn, cch, t-online.de

"Öko-Test": Schokolade ist oft mit Mineralöl belastet. Schokolade ist oft mit Mineralöl belastet. Das zeigte der aktuelle Test von "Öko-Test". (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Symbolbild/al62)

Schokolade ist oft mit Mineralöl belastet. Das zeigte der aktuelle Test von "Öko-Test". (Quelle: Symbolbild/al62/Thinkstock by Getty-Images)

Schlechte Nachrichten für Naschkatzen: Viele Schokoladentafeln sind mit Mineralöl belastet. Das zeigt eine Stichprobe der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe Juli 2017).

Alle Schokoladen im Test mit Mineralöl belastet

Alle 40 getesteten Schokoladen enthielten gesättigte (MOSH), jede vierte zudem aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH). Nur eine einzige Schokolade wurde als unbedenklich eingestuft, da sie nur minimal mit Mineralöl verunreinigt war. Zwölf weitere wiesen nur leicht überhöhte Werte auf.

Am besten schnitt die Aldi-Süd-Marke "Choceur" in der Sorte Feinherb Nuss ab. Auch Ritter Sport und Feodora fielen positiv auf. Bei anderen Discounter-Schokoladen fanden sich hingegen stark erhöhte Mengen an Mineralölen, zum Teil auch bei Bioprodukten.

Eine Schokolade überschritt die Belastungsobergrenze bei weitem

Am schlechtesten schnitt eine Schokolade von Rewe ab. In dem aktuellen Test fand das von "Öko-Test" beauftragte Labor in dieser mehr als 40 Milligramm MOSH pro Kilogramm, dazu MOAH. Der gemessene Wert liegt damit zehnmal so hoch wie die angelegte Obergrenze.

Mineralöle stammen aus Rohöl. Unterteilt werden sie in zwei Hauptgruppen: gesättigte und aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe. MOSH reichert sich in Lymphknoten, Leber und anderen Organen an und kann diese schädigen. In der Gruppe der MOAH befinden sich Substanzen, die Krebs erregen können.

Wie kommt Mineralöl in Schokolade?

Das Mineralöl gelangt über die Verpackungen in die Schokolade. Kartonverpackungen sind besonders kritisch, wenn sie aus Altpapier bestehen, das Mineralöl aus Druckfarben enthält. Hersteller sollten die Schokolade in diesem Fall durch eine zusätzliche Umverpackung schützen. Verpackungen sind aber nur eine Möglichkeit: Die Kakaobohnen können auch durch den Transport in Jutesäcken mit Mineralöl in Kontakt kommen oder durch Erntemaschinen.

Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Juli-Ausgabe von "Öko-Test".

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