20 Öle im Test

Diese Rapsöle sind besonders gut

26.10.2017, 16:38 Uhr | Teresa Nauber, dpa-tmn

Raffiniertes Rapsöl hat im Test besser abgeschnitten.

"Öko-Test" hat 20 Rapsöle getestet und dabei einen Qualitätsunterschied zwischen nativen und raffinierten Ölen festgestellt. Die Testsieger im Überblick.

Native Rapsöle haben einen charakteristischen Geschmack. Raffinierte Öle schmecken dagegen recht neutral – und sind deshalb weniger interessant für die feine Küche. Was die Schadstoffbelastung angeht, schneiden sie jedoch besser ab, zeigt ein aktueller Test der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 11/2017).

Nur zwei native Öle können überzeugen

Rund die Hälfte der 20 getesteten Rapsöle sind den Testern zufolge empfehlenswert – sie erreichen Testnoten von "sehr gut" bis "gut". Darunter sind aber nur zwei native Öle: das "Vita Rapskernöl kaltgepresst-nativ" von Brändle ("sehr gut") und das Bio-Rapsöl "Eden" von Heirler ("gut").

Testsieger bei raffinierten Rapsölen

Unter den raffinierten Ölen punkten vor allem das günstige "Bellasan Reines Pflanzenöl aus Raps" von Aldi Süd und "Ja! Reines Rapsöl" von Rewe. Sie kommen ebenso auf die Note "sehr gut" wie das Lidl-Rapsöl "Vita D'or" und das Rapso "100% Reines Rapsöl".

Punktabzug gab es für Produkte, in denen die Tester zum Beispiel erhöhte Konzentrationen von gesättigten Kohlenwasserstoffen (MOSH/POSH) fanden. Diese Stoffe können sich im Körper anreichern. Was sie beim Menschen bewirken, ist noch nicht geklärt. Im Tierversuch hat sich aber gezeigt, dass sie Organe schädigen können.

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