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Sexappeal: Was Männer wirklich attraktiv macht

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Was Männer wirklich attraktiv macht

08.08.2008, 10:47 Uhr | Susanne Reininger

Was macht Männer attraktiv? (Foto: Archiv)Was macht Männer attraktiv? (Foto: Archiv)Selbstironie und Bescheidenheit, mit diesen Eigenschaften können Männer ihre sexuelle Anziehungskraft bei Frauen beachtlich erhöhen. Prahlerei und Witze auf Kosten anderer kommen hingegen in der Damenwelt gar nicht gut an. Das ergab eine amerikanische Verhaltensstudie, an der rund 100 Studentinnen und Studenten der Universität von New Mexiko teilnahmen. Hat der klassische Angebertyp der Gattung „Meine Rolex, meine Villa, mein Luxusauto“ damit ausgedient?    

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Mann muss über sich selbst lachen können

„Männer mit Humor wirken auf Frauen bekanntlich attraktiv, aber wir haben herausgefunden, dass ein Mann sexuell noch anziehender empfunden wird, wenn er über sich selbst lachen kann“, behauptet Gil Greengross, Leiter des US-Forscherteams. Während der zweijährigen Studie spielten Greengross und seine Kollegen jungen Frauen Audioaufnahmen von Männern vor, die von sich selbst erzählten. Die Zuhörerinnen hatten zu bewerten, welchen der Männer sie sexuell am attraktivsten fanden. Das Ergebnis: Die besten Bewertungen heimsten die Männer ein, die auf Angeberei verzichteten oder sich nicht über andere lustig machten und stattdessen sich selbst auf die Schippe nahmen. 

Reicht Selbstironie aus?

Doch im zweiten Teil der Studie zeigte sich, dass man mit Selbstironie und Bescheidenheit allein nicht die Herzen der Frauen erobern kann. In einer weiteren Befragung wurde den jungen Frauen nämlich der Lebenslauf der Männer vorgetragen, der den Testerinnen folgendes suggerierte: Kandidat A ist ein strebsamer Jura-Student aus gutem Hause, der über hervorragende Noten, einen lukrativen Job, eine eigene Wohnung und ein Auto verfügt. Kandidat B hingegen ist ein mittelmäßiger Student aus einer Arbeiterfamilie, der in einem WG-Zimmer wohnt, sein Studium als Kassierer im Supermarkt finanziert und nur ein Fahrrad besitzt.

Außer Humor zählt auch Herkunft und Status

Beide „Vorführ-Männer“ äußerten die gleiche Art von Bescheidenheit und Selbstironie. Doch als es um die Frage ging, welchen der beiden sich die Testerinnen als Partner vorstellen könnten, ließen sich die Probandinnen in ihrer Bewertung nun deutlich von Herkunft und Status beeinflussen: Der vermeintlich besser gestellte Mann erhielt reichlich Punkte auf der Sex-Appeal-Skala, während der Mann mit geringerem Status nun als nicht mehr so begehrenswert eingestuft wurde.        

Vom Supertyp zum "Lucky Looser"

„Dieses Ergebnis ist nicht überraschend“, stellt der Frankfurter Paartherapeut Gerrit Grahl fest. Selbstironie und Bescheidenheit wirkten zunächst zwar anziehend, das reiche aber nur für einen Flirt, so Grahl: „Beim ersten oder zweiten Date kommt das noch gut an, aber ohne ansehnlichem Status und entsprechender Herkunft wird auch der attraktivste Typ als ‚Lucky Looser’ eingestuft, sollte die Beziehung enger werden“. Über die eigenen Macken zu lachen sei zudem für Menschen mit einem höheren sozialen Status wesentlich leichter und wirke selbstbewusster als bei Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stünden. Denn „Selbstironie kommt da eher als Zynismus rüber“, und der kommt bei Frauen gar nicht gut an.

Der Gesamteindruck muss stimmen

Macht sich die Angebetete Gedanken um eine gemeinsame Zukunft, zählen nicht nur Witz und Bescheidenheit. Das Gesamtpaket müsse stimmen, so der Paarexperte. Und da spielen für viele Frauen auch ein passables Aussehen und ein souveränes Auftreten sowie Zuverlässigkeit, Treue, Empathie, Familiensinn, Kreativität und Durchsetzungsfähigkeit eine wichtige Rolle. Dazu schmunzelt Grahl und sagt: „Denn was nutzt es, wenn der selbstironische, bescheidene Typ noch nicht einmal in der Lage ist, in einer überfüllten In-Location wenigstens zwei Drinks an der Bar zu ergattern?“  

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