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Streitwert bei einer Scheidung: Wie wird er berechnet?

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Kostspielige Entscheidung  

Streitwert berechnen: Wie geht das bei einer Scheidung?

05.11.2013, 10:54 Uhr | kl (CF)

Streitwert bei einer Scheidung: Wie wird er berechnet?. Das Mininum für den Streitwert beträgt immer 2.000 Euro. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Mininum für den Streitwert beträgt immer 2.000 Euro. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wann immer eine Scheidung ins Haus steht, stellt sich für beide Beteiligten die Frage, wie sich der Streitwert berechnen lässt. Anhand der Streitwerts ermittelt ein Rechtsanwalt die Kosten für eine Scheidung, und auch die Gerichtskosten lassen sich über den Streitwert berechnen. Die Grundlage bilden dabei festgeschriebene Tabellen, sodass Sie im Fall einer Scheidung so gut wie keinen Verhandlungsspielraum haben.

Auf diese Weise lässt sich der Streitwert berechnen

Wenn Sie vor der Scheidung den Streitwert berechnen möchten, so spielen gleichermaßen die Einkommensverhältnisse wie das zugrunde liegende Vermögen eine Rolle. Die Formel, mit der sich der Streitwert berechnen lässt, sieht dabei vor, dass die Nettoeinkommen beider Ehepartner addiert und mit dem Faktor „Drei“ multipliziert werden. Abgezogen werden gemeinsame Schulden oder auch die Kosten für laufende Darlehen.

Des Weiteren sind die Unterhaltskosten abzuziehen, und in manchen Fällen werden für jedes eheliche Kind von Seiten des zuständigen Gerichts noch einmal pauschal 250 Euro vom Streitwert abgezogen.

Mit dieser Methode ermitteln Sie die Kosten für eine Scheidung

Wenn Sie den Streitwert berechnen, sollten Sie wissen, dass das Minimum immer bei 2.000 Euro liegt. Es existieren im Rahmen einer Scheidung jedoch noch eine Reihe weiterer Faktoren, die die Kosten in die Höhe treiben können.

Die Regelung des Besuchs- oder des Sorgerechts treibt den Streitwert um 800 Euro in die Höhe, eine Regelung über die eheliche Wohnung um eine Jahresmiete, und beim Unterhalt wird zwölf Mal der Monatswert angesetzt. Beim Hausrat wird dessen Wert berücksichtigt, und wenn es um den Zugewinnausgleich geht, so ist die Höhe des Betrags ansetzbar, der von einem der beiden Ehepartner gefordert wird.

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