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Aufgebot bestellen: Der erste Schritt in Richtung Ehe

24.06.2011, 17:11 Uhr | tm (CF)

Aufgebot bestellen: Der erste Schritt in Richtung Ehe. Aufgebot bestellen: Der erste Schritt zum Glück zu zweit (Quelle: imago)

Aufgebot bestellen: Der erste Schritt zum Glück zu zweit (Quelle: imago)

Wer in absehbarer Zukunft heiraten will, muss rechtzeitig das Aufgebot bestellen. Dabei handelt es sich um ein uraltes Prozedere aus dem Kirchenrecht, im Rahmen dessen das Ehevorhaben öffentlich gemacht wird. Der Hauptgrund für eine solche Anzeige ist die Überprüfung möglicher "Ehehindernisse" durch die Behörden.

Vor dem Heiraten steht die Bürokratie

Bereits im Jahre 1215 mussten Heiratswillige ein Aufgebot bestellen. Der Grund: Würde man ganz spontan eine Ehe schließen können, hätten die Behörden gar keine Zeit für eine Überprüfung hinsichtlich möglicher „Ehehindernisse“. Zu diesen gehört – das ist ganz naheliegend – eine bereits bestehende Ehe von einem der Partner. Auch dürfen keine Minderjährigkeit ohne Einwilligung der Eltern, Verwandtschaft, ein Ordensgelübde oder ein sogenannter „Frauenraub“ (Heirat gegen den Willen) vorliegen.

Was in Zeiten eigenständiger Melderegister noch naheliegend war, ist im Zeitalter der allgegenwärtigen Vernetzung nur noch eine einfache Formalie: Standes- und Einwohnermeldeämter sind heute miteinander vernetzt und können die relevanten Informationen dementsprechend schnell austauschen. Dazu kommt noch die Tatsache, dass viele „Ehehindernisse“ des kirchlichen Rechts heute nicht mehr bestehen.

Besser zu früh als zu spät

Die Vernetzung der Ämter bedeutet allerdings nicht, dass Sie ganz kurzfristig Ihr Aufgebot bestellen können. Wer zu einem bereits festgelegten Zeitpunkt standesamtlich heiraten will, muss den „Papierkrieg“ möglichst früh bewerkstelligen. Die Bearbeitungszeit kann nämlich je nach Antragsaufkommen, Größe der Behörde und anderen unvorhersehbaren Faktoren (zum Beispiel Urlaubszeit) stark beeinflusst werden. Für den Gang zum Standesamt müssen Sie die Personalausweise (alternativ dazu einen anderen gültigen Lichtbildausweis) beider Partner, Geburtsurkunden sowie eine beglaubigte Abschrift des Familienbuchs bereithalten. Alternativ zum Familienbuch werden auch Abstammungsurkunden von jeweils beiden Elternteilen akzeptiert.

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