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Scheidungskinder: Wenn kein Unterhalt gezahlt wird?

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Gesetzlich geregelt  

Scheidungskinder: Wenn kein Unterhalt gezahlt wird?

20.12.2013, 10:45 Uhr | am (CF)

Der Anspruch auf einen angemessenen Unterhalt ist bei Scheidungskinder vom Gesetzgeber her strickt geregelt worden, der bei Nichteinhaltung auch gerichtlich eingeklagt werden kann. Was können Sie tun, wenn kein Unterhalt gezahlt wird?

Unterhalt bei Scheidungskinder einheitlich geregelt

Die Höhe des Unterhalts für Scheidungskinder ist vom jeweiligen Einkommen des Unterhaltspflichtigen abhängig, dennoch gibt es einige Richtlinien, die nach der sogenannten Düsseldorfer Tabelle als Grundlage genommen werden.

Der zu zahlende Unterhalt wird bei Scheidungskindern gerichtlich festgelegt. Es gibt in Deutschland einen gesetzlich festgeschriebenen Mindestbetrag, der bei Scheidungskindern unter fünf Jahren bei 328 Euro im Monat festgelegt wurde. Dieser kann aber nach oben oder unten abweichen, denn bei der Berechnung wird das tatsächliche Einkommen zur Grundlage genommen.

Das wiederum bedeutet: Je höher das monatliche Einkommen des Unterhaltspflichtigen ist, umso mehr wird an Unterhalt festgeschrieben. Bei einem Topverdiener, der ein monatliches Einkommen von mehr als 5100 Euro vorweisen kann, wird im Falle einer Scheidung der Unterhalt für Scheidungskinder vom jeweiligem Richter individuell festgelegt.

Mit der Düsseldorfer Tabelle wird die Annahme zugrunde gelegt, dass Scheidungskinder ihren ständigen Wohnsitz bei einem der beiden Elternteile haben und der andere Partner ein sogenanntes Besuchsrecht geltend machen kann, oder das Kind diesen an festgelegten Wochenenden besuchen darf.

Scheidungskinder durch angemessenen Unterhalt abgesichert

Der gesetzlich festgelegte Unterhalt für Scheidungskinder soll einen angemessenen Lebensstandard garantieren. Sollten Scheidungskinder bei beiden Elternteilen etwa die gleiche Zeit verbringen, so kann durch das jeweilige Familiengericht auch ein anderer Betrag zur Zahlung von Unterhalt festgelegt werden.

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