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Viagra: Verbessert nicht die Beziehung

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Potenzmittel  

Studie: Viagra macht Männer nicht glücklich

28.11.2013, 11:50 Uhr | ag

Viagra: Verbessert nicht die Beziehung. Viagra führt zwar zu sexueller Zufriedenheit, verbessert aber nicht die Partnerschaft. (Quelle: dpa)

Viagra führt zwar zu sexueller Zufriedenheit, verbessert aber nicht die Partnerschaft. (Quelle: dpa)

Wenn Männer unter Erektionsstörungen leiden, stellt das die Partnerschaft oft auf eine harte Probe. Viele greifen daher zu Potenzmitteln. Doch die Beziehung wird dadurch nicht glücklicher. Das zeigt eine Studie an der University of Maryland (USA). Demnach führt Viagra zwar zu sexueller Befriedigung, erhöht aber nicht die Zufriedenheit in Bezug auf die Partnerschaft.

Selbstwertgefühl steigt, psychologische Barrieren bleiben

Die Studie, die im "Journal of Sexual Medicine" veröffentlicht wurde, fasst die Ergebnisse von vierzig klinischen Untersuchungen zusammen, die sich mit den Auswirkungen erektiler Dysfunktion auf die Psyche des Mannes beschäftigten. Dabei zeigte sich, dass bei vielen Männern, die mithilfe von Viagra ihre Potenzprobleme in den Griff bekamen, weiterhin psychologische Barrieren bestanden. Sie waren in ihrer Partnerschaft nicht glücklicher als vorher. Nur ihr Selbstwertgefühl in Bezug auf ihre Sexualität stieg.

Glück ist mehr als nur sexuelle Zufriedenheit

Dr. Andrew Kramer von der University of Maryland sagt daher: "Es ist zu einfach zu glauben, dass die Wiederherstellung der Erektionsfähigkeit die Beziehungsprobleme lösen könnte." Glück sei eine sehr viel komplexere Sache und sexuelle Befriedigung trage nur einen Teil dazu bei. Daher empfiehlt der Urologe betroffenen Paaren, eine zusätzliche Therapie zu machen.

Bei Impotenz spielt die Psyche eine wichtige Rolle

Erektionsstörungen haben oft keine konkreten körperlichen Ursachen. Vor allem Stress, Nikotin- und Alkoholkonsum oder psychische Gründe können dazu führen, dass Männer Schwierigkeiten mit der Potenz haben. Die Forscher weisen darauf hin, dass die medikamentöse Behandlung der Potenzstörungen nicht die Lösung sein kann. Denn sie ist nur auf die Symptome gerichtet ist, geht aber nicht den Ursachen nach. Sie fordern daher "Therapien, die sowohl die körperlichen, als auch die psychosozialen Aspekte der erektilen Dysfunktion berücksichtigen."

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