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Liebeskummer: Warum er gesund ist

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Liebeskummer ist gesund

15.02.2014, 08:57 Uhr | t-online.de

Liebeskummer: Warum er gesund ist. Liebeskummer kann heilsam sein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Liebeskummer kann heilsam sein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Liebeskummer ist gesund. Zu dieser Erkenntnis kommt Stephan Doering, Leiter der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Med-Uni Wien. Wer vergangener Liebe nachtrauert, verarbeitet dabei Schmerz und Trennung.

Liebeskummer: Zeit nehmen, den Schmerz zu verarbeiten

In Sachen Liebeskummer erläuterte Doering dem österreichischen Online-Magazin "Der Standard", es sei "etwas Gesundes, wenn man ihn zulässt und sich Zeit nimmt, die Trauer und den Schmerz richtig zu verarbeiten." Sich den Liebeskummer einzugestehen, sei demnach eine ebenso normale wie gesunde Reaktion.

Nach einer Trennung weder Trauer noch Kummer zu empfinden, sei eher bedenklich. Darin sieht Doering ein Anzeichen für andere psychische Probleme.

Trauer dauert unterschiedlich lang

Wie lange der Liebeskummer anhält, ist völlig unterschiedlich. Die Dauer hänge sowohl von der Dauer der Beziehung als auch der Tiefe der emotionalen Bindung ab. Dazu Doering: "Liebeskummer kann Monate dauern, wenn man richtig geliebt hat."

Üblicherweise erfordere Liebeskummer aber keine professionelle Hilfe. Nur wenn der Trennungsschmerz nicht enden will und sich auf das alltägliche Leben oder die Arbeitsfähigkeit auswirkt, sollte der Betroffene fachliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Liebeskummer kann andere Probleme aufdecken

Allerdings kann Liebeskummer laut Doering andere seelische Erkrankungen nach sich ziehen, die von Depressionen bis zu Angststörungen reichen können. Psychosomatische Erkrankungen oder sogar Schizophrenie nennt er als Spätfolgen. Hier läge dann aber in der Regel eine Veranlagung oder vorherige Erkrankung vor.

Doering: "Es ist dann wie eine alte Wunde, die wieder aufbricht, und die etwa auf früher erlebte Trennungen oder Verluste zurückgeht."

Mögliche tieferliegende Ursachen können neben früheren Trennungen oder Todesfällen auch der Verlust der Anerkennung im Job oder andere Verluste im sozialen Umfeld sein.

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