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Partnerschaft: Diese 7 Angewohnheiten sind echte Liebes-Killer

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Gefühle in Gefahr  

Diese sieben Angewohnheiten sind echte Liebes-Killer

16.12.2017, 15:24 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Partnerschaft: Diese 7 Angewohnheiten sind echte Liebes-Killer. Ein Paar streitet im Bett (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/nd3000)

Der tagtägliche Trott ist für die Liebe ein echtes Risiko (Quelle: nd3000/Thinkstock by Getty-Images)

Der Alltag hat oft die Gewohnheit im Schlepptau: Doch der tagtägliche Trott ist für die Liebe ein echtes Risiko – vor allem, wenn man den anderen nicht mehr richtig wahrnimmt. Sieben Angewohnheiten, die auf Dauer die Gefühle killen. 

Sie sitzen schweigend am Esstisch. Zu sagen haben sie sich nichts. Er ist mit den Gedanken noch auf der Arbeit, sie interessiert sich nicht wirklich für seinen Stress. Wer dem anderen nichts mehr erzählen möchte oder sich auf den Austausch nicht einlassen kann, sollte aufmerksam werden.

Liebes-Killer eins: Kein Interesse am Partner

Desinteresse verletzt nicht nur den anderen, sondern schrumpft auch die Gefühle. Aus dem Wir werden dann schnell zwei Welten, weil man nicht mehr am Leben des anderen teilnimmt. Nur wer zuhört weiß, was den anderen bewegt. Und nur wer selbst bereit ist zu erzählen, gibt dem Partner die Chance zu helfen und zu unterstützen.

Liebes-Killer zwei: Probleme nicht ansprechen

Fehlende Kommunikation ist auch bei Streitthemen ein Liebes-Killer. Gerade Männer tun sich häufig schwer, Probleme anzusprechen. Viele schlucken ihren Ärger herunter. Frauen hingegen haben meist einen deutlich stärkeren Klärungsbedarf. Bei schwierigen Themen kann das zu einer echten Herausforderung werden und auf Dauer die Liebe belasten.

"In der Kommunikation ergeben sich dadurch häufig Ungleichgewichte, die für Paare nicht immer einfach aufzulösen sind", weiß Diplom-Psychologe Robert Eckert, Experte für Paartherapie und Eheberatung aus Hofheim am Taunus. In der Praxis sei es etwa oft der Fall, dass sich der Mann im Streitgespräch längst im Rückzugsmodus befindet, während die Frau unbedingt noch etwas klären möchte.

Liebes-Killer drei: Wünsche des anderen nicht ernst nehmen

Laut dem Paartherapeuten ist es wichtig, sich auf den anderen einzustellen und ihm zuzuhören – gerade bei Themen mit Streitpotential. "Hier kommt es darauf an, ruhig zu bleiben und gemeinsam nach einem Kompromiss zu suchen. Die Wünsche des anderen ernst zu nehmen und in die Lösungsideen mit einzubeziehen, ist von großer Bedeutung und hat viel mit Wertschätzung zu tun", so Eckert. "Es ist für beide ein Lernprozess, sich auf den anderen und seine Bedürfnisse einzustellen und zugleich die eigenen Wünsche nicht aus den Augen zu verlieren."

Liebes-Killer vier: zu wenig Zärtlichkeiten

Kritisch für die Liebe sind auch ausbleibende Zärtlichkeiten. Denn gerade sie zeigen dem anderen: Ich mag dich und fühle mich zu dir hingezogen. Bleibt dieses Signal über eine längere Zeit hinweg aus, fühlt sich der andere irgendwann nicht mehr geschätzt und angenommen. "Hier kommt es nicht nur darauf an, das Bedürfnis nach mehr Zärtlichkeit anzusprechen, sondern eben auch, darauf zu achten, dass die wichtigen Liebessignale im Alltag nicht in Vergessenheit geraten", sagt Eckert. Eine feste Umarmung, ein zärtlicher Kuss in den Nacken, eine sanfte Berührung oder ein Kompliment sind echte Wellnessmomente für die Liebe.  

Liebes-Killer fünf: Langeweile im Bett

Doch die Liebe braucht nicht nur Zärtlichkeit, sondern auch Leidenschaft. Diese über die Zeit hinweg zu erhalten, ist nicht leicht. Oft schleichen sich Gewohnheit und Trott ein. Eine gewisse Routine im Bett muss allerdings nicht automatisch schlecht sein. Viele Paare genießen bestimmte Rituale und die Sicherheit, das Vertrauen und das Wohlgefühl, das Rituale mit sich bringen. Riskant wird die Routine erst dann, wenn sie als langweilig empfunden wird und die Lust aufeinander schmälert.

"Spätestens wenn einer von beiden oder gar beide unzufrieden sind, sollte man sich zusammensetzen und gemeinsam Überlegungen anstellen, inwiefern doch mal eine Abweichung vom 'ausgetretenen Pfad' neue Impulse für die Partnerschaft bringen könnte", so der Paartherapeut. "Die Lust gemeinsam wieder neu entdecken zu wollen und eine gewisse Neugier auf andere Spielarten, können wichtige und stabilisierende Einflussfaktoren sein." Hinzu kommt: Sind beide zufrieden mit ihrem Liebesleben, sinkt auch die Gefahr für einen Seitensprung.

Liebes-Killer sechs: Der Gammel-Look findet Einzug

Nicht nur Langeweile im Bett ist riskant für die Gefühle. Auch der Gammel-Look tut der Liebe auf Dauer nicht gut. Mit den Jahren schleicht sich bei vielen Paaren so viel Entspannung und Wohlbefinden ein, dass die Liebe mehr unter dem Motto Gemütlichkeit steht, als unter dem Stern der Leidenschaft. Das ist an und für sich nichts Schlechtes und es ist schön zu wissen, dass einen der andere auch dann liebt, wenn man nicht wie aus dem Ei gepellt aussieht. Trotzdem: Sich hin und wieder in Schale zu werfen, ist ein echter Energieschub für die Liebe. Denn es zeigt: Ich möchte dir auch nach all den Jahren noch gefallen, ich bemühe mich um dich und schätze dich.

"In gewissem Rahmen ist es normal, dass man sich für das erste Date besser vorbereitet als auf eine Verabredung nach zehn Jahren Ehe. Trotzdem: Der Bierbauch des Mannes sowie die mangelnde Motivation des Partners zum Sport sind in meiner Praxis häufig Thema. Das Gefühl, dass sich der andere nicht mehr bemüht, kann sogar so belastend werden, dass sich ein Partner sexuell abwendet oder mit Liebesentzug reagiert", weiß Eckert. "Liebe bedeutet eben auch, einen gewissen Einsatz zu bringen und die Komfortzone hin und wieder zu verlassen."

Liebes-Killer sieben: zu viel Nähe

Ein weiterer Liebes-Killer ist zu viel Nähe. Gemeinsame Hobbys und einen gemeinsamen Freundeskreis zu pflegen: das hält die Liebe frisch und stabil – keine Frage. Aber: Die Liebe braucht auch ein gesundes Maß an Distanz, denn jeder braucht Raum für sich und seine Bedürfnisse.

Diese Freiräume sollte man nicht aufgeben. Und wer öfter mal alleine loszieht, freut sich umso mehr wieder auf den anderen. "Für die Liebe ist die Mischung wichtig. Paare sollten darauf achten, dass die Beziehung so gestaltet ist, dass jeder ausreichend Zeit hat, für sich selbst zu sorgen. Aber auch Zeit, gemeinsam füreinander da zu sein", erklärt Eckert.

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