Homophobie, Transphobie, Biphobie: Menschen, die nicht der traditionellen Form der Heterosexualität entsprechen, schlägt zuweilen Hass, Verachtung und Gewalt entgegen. Es gibt verschiedene sexuelle Identitäten neben der klassischen Aufteilung von Mann und Frau. Wir erklären, welche es gibt.
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Homosexualität
Das "Homo" im Begriff Homosexualität kommt aus dem Griechischen: "homόs" (ὁμός) bedeutet "gleich". Homosexualität bezeichnet gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten, zum Beispiel von Lesben und Schwulen.
Bisexualität
"Bi-" bedeutet "zwei-". Mit Bisexualität bezeichnet man die sexuelle Orientierung sowohl zu Frauen als auch zu Männern. Bisexuelle gehen sexuelle Beziehungen oder Partnerschaften zu beiden Geschlechtern ein.
Transsexualität
Transsexuelle ("trans" bedeutet "hinüber") identifizieren sich nicht mit ihrem angeborenen Geschlecht. Oft versuchen sie, ihren Körper etwa mit Hormonen oder mit Operationen dem bevorzugten Geschlecht anzugleichen.
Transgender
"Gender" ist englisch und bedeutet so viel wie "sozio-kulturelles Geschlecht". Transgender fühlen sich zwar dem angeborenen Geschlecht nicht zugehörig, lassen ihren Körper aber auch nicht unbedingt medizinisch verändern.
Transvestitismus
Diese Ausdrucksform der Geschlechterrollen ist rein oberflächlicher Natur, da hierbei die sexuelle Orientierung nicht erheblich ist. Transvestiten haben lediglich Spaß an der Darstellung des anderen Geschlechts – ähnlich verhält es sich mit den sogenannten Travestie-KünstlerInnen.
Die Regenbogenfahne gilt international als schwul-lesbisches Symbol (Quelle: nktwentythree/Thinkstock by Getty-Images)
Intersexualität
"Inter" steht für "zwischen". Die Körper von Intersexuellen haben bei der Geburt Ähnlichkeit mit beiden Geschlechtern – sei es genetisch, hormonell oder anatomisch.
Queer
Der Begriff kommt ebenfalls aus dem Englischen und bedeutete ursprünglich etwa "eigenartig". Der Begriff bezeichnet allgemein sexuelle Indentitäten, die von der Heterosexualität abweichen.