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Selbstbräuner: Braun statt gelb - Selbstbräuner richtig auftragen

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Selbstbräuner  

Braun statt gelb - Selbstbräuner richtig auftragen

18.08.2008, 17:55 Uhr | lgs, t-online.de

Selbstbräuner: Selbstbräuner mit Bedacht auftragen (Foto: Archiv)Selbstbräuner mit Bedacht auftragen (Foto: Archiv)Beim Bräunen aus der Tube kann einiges schief gehen: Die Haut wird fleckig statt braun, die Handflächen sind gebräunt, obwohl das gerade nicht sein soll. Sind Selbstbräuner überhaupt für jeden Hauttyp geeignet? Die besten Tipps zur Bräune aus der Tube.

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Gleichmäßig gebräunt statt gescheckt

Damit Selbstbräuner keine Flecken hinterlassen, ist es wichtig, ihn gleichmäßig aufzutragen. Außerdem sollte man vor dem Anwenden unbedingt ein Peeling machen, damit alte Hautschüppchen vorab entfernt werden. Beim Auftragen sollte man bedenken, dass Hautstellen wie Ellenbogen oder Hände einen größeren Hornhautanteil haben und sich deshalb die Haut an diesen Stellen schneller verfärbt - das macht Flecken. Um das zu verhindern, kann man die Stellen vorher durch das Einreiben mit Fettcreme schützen. Damit sich die Handflächen nicht durch das Einreiben verfärben, sollte man sie gleich danach sorgfältig waschen oder beim Eincremen Einweg-Handschuhe verwenden.

Selbstbräuner nicht länger lagern

Nicht alle Selbstbräuner sind auch für die Haut eine Wohltat. Sie enthalten oft die Substanz DHA, die bei längerer Lagerung und unter Wärmeeinwirkung zerfällt. Es entsteht Formaldehyd, ein krebsverdächtiger Stoff, der schon bei geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Deshalb: Tuben und Tiegel rechtzeitig aufbrauchen und nicht in der prallen Sonne oder in der Nähe der Heizung lagern. "Trotzdem ist Selbstbräuner für die Haut noch besser als die Sonne selbst," so Professor Isaak Effendy, Chefarzt der Hautklinik an den Städtischen Kliniken Bielefeld.

Die richtige Farbe für jeden Hauttyp

Vorbei sind die Zeiten, in denen Selbstbräuner nicht optimal zur eigenen Hautfarbe passten und einen orangenen bis gelblichen Farbton auf der Haut hinterließen. Inzwischen gibt es Selbstbräuner in der passenden Farbe für jeden Hauttyp. Dabei kann man nicht nur zwischen den Farbvarianten wählen, sondern auch zwischen Anwendungsmöglichkeiten wie Creme, Spray oder Tüchern. Eine "flächendeckende" Alternative bieten sogenannte Bräunungsduschen. Sie tragen über ein Sprühsystem Bräunungsspray auf den ganzen Körper auf. Dabei stellt man sich in eine geschlossen Kabine, dreht sich einmal um die eigene Achse und wird dann von Kopf bis Fuß mit Selbstbräuner eingesprüht. Einige Kosmetikstudios bieten diese Behandlung an.

Farbe muss immer wieder erneuert werden

Die Hautfärbung, die durch die Selbstbräuner hervorgerufen wird, entsteht durch einen chemischen Prozess in der äußeren Hornhautschicht der Haut.  Der Stoff Dihydroxyaceton (DHA), ein Zuckermolekül, regiert dabei mit speziellen freien Aminosäuren (Eiweißbestandteilen) auf der Haut. Der Farbstoff kann künstlichen im Labor erzeugt oder aus Pflanzen gewonnen werden. Je nach Hauttyp färbt sich die Haut stärker oder schwächer. Bei einigen Hauttypen kann man die Farbe bereits nach einer Stunde sehen, andere hingegen brauchen durchaus acht bis zehn Stunden, um die volle Wirkung zu entfalten. Durch das ständige Abschuppen der Haut müssen Selbstbräuner jedoch alle paar Tage neu aufgetragen werden. Bei häufiger Verwendung wird die Farbe mit der Zeit beständiger.

Selbstbräuner schützen nicht vor UV-Strahlen

Den Sonnenschutz ersetzt die künstliche Bräune jedoch nicht, auch wenn sie der echten Bräune zum Verwechseln ähnlich sieht. "Wer Selbstbräuner benutzt, darf nicht vergessen sich vor dem Sonnebaden einzucremen." warnt Dr. Gertrud Kremer vom Hautzentrum Berlin. Denn die Bräune aus der Tube aktiviert nicht den Selbstschutz der Haut. Sie färbt lediglich die oberste Hautschicht ein.

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