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Die zwei Zeitzonen der Rolex GMT Master

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Die zwei Zeitzonen der Rolex GMT Master

15.07.2011, 20:25 Uhr | am (CF)

Die sehr klassisch gehaltene Luxusuhr Rolex GMT Master gilt seit Jahrzehnten als die erste Wahl für Abenteurer. Mit seiner Zwei-Zonen-Anzeige ist das 1953 vorgestellte Modell mittlerweile auch unter Jetsettern populär.

Die Rolex GMT Master gehört zweifelsfrei zu den Klassikern aus der Feder der Genfer Luxusuhr-Manufaktur. Wie so oft entstand das Konzept aus praktischen Beweggründen: Anfang der 1950er Jahre suchte die US-Fluggesellschaft eine Armbanduhr, die zwei Zeitzonen darstellen konnte. Im Zuge dessen sollten sich die Piloten, aber auch das übrige Personal, das Tragen von zwei Uhren sparen können. Die Eidgenossen folgten der Ausschreibung von Pan Am und präsentierten anno 1954 die Rolex GMT Master, die mit Hilfe eines vierten Zeigers eine zweite Zeitzone darstellen konnte. Auf diese Weise konnte der Pilot zum einen die Uhrzeit am Heimatflughafen und zum anderen die Uhrzeit des Zielflughafens mit einem Blick aufs Handgelenk ablesen. Jener vierte Zeiger avanciert zu einem wichtigen Charaktermerkmal der Luxusuhr. Er fungiert als zweiter Stundenzeiger und ist mit einer markanten, dreieckigen Spitze verziert. Der Zeiger dreht sich nicht wie gewohnt alle 12, sondern nur alle 24 Stunden komplett um das Zifferblatt. Die aktuelle Zeit der zusätzlichen Zeitzone ist dabei nicht dem herkömmlichen Zifferblatt, sondern der drumherum angebrachten Lünette zu entnehmen. Auch diese weist eine 24-Stunden-Skala auf – ein einfaches, aber doch geniales Konzept.

Das Kürzel „GMT“ bezieht sich übrigens auf „Greenwich Mean Time“, die Weltzeit. Mit der Zwei-Zonen-Anzeige hatte Rolex wohl eine Marktlücke getroffen, sodass sich die Weltenbummler-Luxusuhr schnell zu einem Verkaufsschlager entwickelte. Der Zuspruch hält bis heute an und bescherte der Produktfamilie bereits diverse Facelifts. Der Originalcharakter der ersten Rolex GMT Master blieb dabei stets erhalten, während es verschiedene (material-)technische Umbrüche gab. Die erste Rolex GMT Master beispielsweise war noch bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht und setzte auf ein Lünetten-Inlay aus Acryl. Dieses sollte störende Reflexionen des Sonnenlichts verhindern, die beispielsweise im Flugzeug-Cockpit vorherrschen. Die verhältnismäßig starke Empfindlichkeit des Materials sowie die Problematik der Radium-Leuchtziffern veranlassten Rolex jedoch schon bald zu einer Abkehr von der Kombination. Demzufolge erschienen die Nachfolgemodelle allesamt mit einem Metall-Inlay, das in einer ähnlichen Form auch bei der Rolex Submariner zum Einsatz kam. Interessantes Rand-Detail: In der ersten Auflage gab es noch eine Sonderausfertigung mit einem weißen Zifferblatt, um im Hause Pan Am zwischen Flug- und Bodenpersonal unterscheiden zu können. Später erschien die Rolex GMT Master ausschließlich mit einem dunklen Ziffernblatt.

Eine Luxusuhr für Rastlose

Wie bei so vielen anderen Luxusuhren aus dem Hause Rolex spielt der ursprüngliche Anwendungsfokus heute kaum noch eine Rolle: Die Rolex GTM Master wird auch von Menschen getragen, die nicht ständig reisen – dem zeitlos dezenten Design des Klassikers sei Dank. Unabhängig davon positioniert Rolex das Modell als die ideale Wahl für alle, die beruflich um die ganze Welt fliegen – also vor allem Wirtschaftslenker und Politiker. Als Zeugnis der aktuellen Werbekampagne hält einmal mehr ein Sportler hin: Trevor Immelman, ein südafrikanischer Profigolfer mit vielen erfolgreichen Einsätzen bei der PGA Tour und anderen hochdotierten Tournieren, preist die Rolex GMT Master als den idealen Begleiter für vielreisende Persönlichkeiten an. Gleich daneben zeigt Rolex das Konterfei von Chuck Yeager, einem US-Fliegerveteran aus dem Zweiten Weltkrieg. Yeager war der erste Mensch, der im Flugzeug eine Geschwindigkeit über Mach 1 ohne Sturzflug erreichte. Der ehemalige Testpilot dürfte wie kein Zweiter wissen, wie wichtig eine gute Uhr unter Extrembedingungen ist.  

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