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Prima Rendite mit Luxus-Gütern

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Prima Rendite mit Luxus-Gütern

25.10.2011, 18:10 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

Prima Rendite mit Luxus-Gütern. Investieren Sie in Oldtimer (Quelle: Mercedes Benz)

Investieren Sie in Oldtimer (Quelle: Mercedes Benz)

Kaum hatte sich Ralph Lauren selbstständig gemacht, gönnte er sich einen Mercedes 280 SE für 13.000 Dollar. Das gab mächtig Ärger mit seinen Finanziers, denn Lauren hatte gerade einen Kredit über 50.000 Dollar erhalten. Heute ist der Wagen ein Vielfaches wert. So kann es gehen mit Luxus-Investments: Was Männerherzen erfreut, bringt kräftige Rendite. wanted.de hat sich bei lohnenden Lifestyle-Investments umgeschaut. In unserer Foto-Show sehen Sie die wichtigsten.

Grundsätzlich gilt: Was echten Kennern gefällt, besitzt ein hohes Potenzial zur Wertsteigerung. Oder mit den Worten von Börsen-Guru Warren Buffett ausgedrückt: Anleger sollten nur das kaufen, was sie verstehen und schätzen. Gute Produkte sind immer gefragt, vor allem in Zeiten der Inflation: In der Finanzkrise halten die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank die Zinsen niedrig; dazu kommen Konjunkturprogramme. Ergo jagt eine größere Menge an Papiergeld die gleiche Menge an Gütern – aus Angst fliehen viele Anleger verstärkt in edle Sachwerte.

Autos als rollende Geldanlage

Ralph Lauren hatte bestimmt nie Angst vor der Geldentwertung, er folgte nur zielsicher seinem Instinkt. Heute sind seine Träume aus Blech und Chrom in der Garage in Westchester County von unschätzbarem Wert.

Ein 1955er-Porsche Spyder 550 steht neben einem 1930er-Mercedes-Benz SSK „Count Trossi“, ein 1958er Ferrari 250 Testa Rossa wartet mit einem 1929er-Blower-Bentley und 1938er-Alfa-Romeo 8 C Mille Miglia auf die nächste Ausfahrt. Auch in Europa werden Autos als Geldanlage immer beliebter. Im Jahr 1968 kostete ein gut erhaltenes, damals 30 Jahre altes BMW 328 Cabriolet rund 7.500 D-Mark.

Heute ist der Oldie gut und gerne 160.000 Euro wert. Kein Wunder, dass solch edle Karossen auch bei der größten deutschen Anlegermesse Invest in Stuttgart die Blicke auf sich ziehen.

Versicherung kann teuer werden

Allerdings müssen Käufer eine Menge Geld für Pflege und Wartung mitbringen - und auch für die Versicherung, falls das gute Stück beim nächsten Concours d’Elegance einen Kratzer abbekommt. Sehr wichtig ist die gründliche Recherche.

Wer sich einen Old- oder Youngtimer anschaffen will, kann sich durch den Deutschen Oldtimer-Index (DOX) des Automobilverbandes VDA oder mit Hilfe des Oldtimer-Index (OTX) der Südwestbank einen Überblick verschaffen.

Luxus-Uhren sind immer begehrt Auch edle Uhren bieten prima Renditen. So lag die schlicht designte Rolex-Daytona Paul Newman Anfang der achtziger Jahre noch als Ladenhüter in den Geschäften herum. Dann drehte sich der Zeitgeist und nach dem Ende der opulenten Achtziger wird das gute Stück für 50.000 Euro bis 80.000 Euro gehandelt. Doch nur rund ein Fünftel aller Uhren hat das Potenzial zur Wertsteigerung. Vor allem die Marken Rolex, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Lange & Söhne, Audemars Piguet und Panerai sind begehrt. Je mehr Spezialitäten eine Uhr aufweist, desto besser: Mechanische Zeitmesser mit eigenem Manufakturwerk bringen mehr Geld als Uhren mit einem Standardwerk. Je mehr Komplikationen eingebaut wurden, wie zum Beispiel Mondphase oder ewiger Kalender, desto wertvoller. Gefragt sind alte Vintage-Modelle mit Original-Uhrenbox. Die Uhr sollte allenfalls selten getragen worden sein, eine regelmäßige Wartung ist Pflicht. Als renommierte Spezial-Auktionshäuser gelten Antiquorum, Patrizzi & Co. Auctioneers, beide in Genf. Außerdem Dr. Crott in Mannheim und für Uhren im mittleren Preissegment Henry’s in Mutterstadt. Edel geht immer bei Aktien

Wer eher auf das indirekte Investment setzt, liegt ebenfalls mit Luxus richtig. Lifestyle-Konzerne sind nicht von ungefähr häufig an der Börse erfolgreich – Luxusanbieter spüren Rezessionen später als der Massenmarkt. Ferner investieren gute Firmen viel Geld für ihr Renommee. Dazu gehören eine Investor-Relations-Abteilung und eine Pressestelle. Die Transparenz macht den Konzern für Analysten und Investoren attraktiv. Zudem boomt der Markt – die neue Mittelschicht in China, Russland, Indien oder Brasilien holt all den Konsum nach, der den Eltern und Großeltern noch verwehrt war. Nach Schätzungen der US-Bank Goldman Sachs werden bis zum Jahr 2025 rund 600 Millionen neue, zahlungskräftige Kunden hinzukommen – in den Emerging Markets wird es dann mehr Lifestyle-Konsumenten geben, als in den USA. Der weltweite Umsatz mit Luxus-Produkten soll sich bis dahin auf 1300 Milliarden Dollar verdoppeln. In China hat sich die Anzahl der Milliardäre im vorigen Jahr übrigens auf 115 verdoppelt.

Ergo sollten sich Investoren Aktien wie LVMH, Ralph Lauren, Puma, Hugo Boss, aber auch PPR (Gucci) sowie den größten Luxusuhrenkonzern Swatch, Burberry oder Tod’s, genauer anschauen. Natürlich sind selbst diese Titel nicht gegen eine Panik immun – wenn ein Fonds oder eine Bank Geld braucht, dann wird alles verkauft.

Ein edler Tropfen fürs Depot

Noch rasanter als an der Börse geht es häufig bei Weinauktionen zu. Gefragt sind vor allem Stars aus dem Bordeaux wie Chateau Lafite-Rothschild, Latour, Petrus, Mouton oder Margaux. Das Londoner Auktionshaus Sotheby's erzielte im Oktober 2010 in Hongkong für eine Flasche 1869 Lafite-Rothschild 232.369 Dollar - also rund 170.000 Euro.
Die rasante Rendite lässt sich auch am Liv-ex Fine Wine 100 ablesen, das ist der Leitindex der Londoner Internetweinbörse Liv-ex. Er bildet die Preise von 100 überwiegend französischen Gewächsen ab. Wichtig ist, dass der edle Tropfen viele Parker-Punkte hat – dies ist die Wertung des amerikanischen Wein-Gottes Robert Parker.
Doch das Rote Gold ist kein einfaches Investment: Die Top-Häuser verkaufen nur an ausgewählte Kunden. Besser ist es, unentdeckte junge Weine einzulagern und auf eine Wertsteigerung zu hoffen. Wichtig ist die richtige Lagerung zuhause: Dunkel, kühl und ohne Temperatur-Schwankungen in der Original-Kiste.

Auch Whisky kann eine gute Investition sein

Ähnlich funktioniert das Geschäft mit dem Gold der Schotten: Bei Whisky haben in den vergangenen Jahren vor allem Flaschen aus den eingegangenen „lost destilleries“ fulminante Wertsteigerungen erzielt. Die zeitweise geschlossene Destille Ardbeg machte nach ihrem ersten Ende mit einem Standard-Whisky Furore: Der "Ardbeg 10" war bis in die Achtzigerjahre für 15 Euro zu haben - heute kostet die Rarität nicht weniger als 500 Euro. Bei Christie's fand einst ein Macallan Single Malt aus dem Jahr 1926 für einen Preis von 54.000 Dollar einen neuen Besitzer. Besonders begehrt sind kleine Brennereien wie Port Ellen, Strathisla oder Brora, vor allem wenn es sich um Einzelabfüllungen mit wenigen Flaschen handelt.

Für Wein und Whisky als Investment spricht die natürliche Verknappung: Viele edle Tropfen werden verkostet oder falsch gelagert und verschwinden damit auf Nimmerwiedersehen.

In unserer Foto-Show sehen Sie welche Investitionen lohnen.

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