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Fliegeruhren mit Kultstatus

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Das sind die kultigsten Fliegeruhren

05.08.2013, 16:47 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

Fliegeruhren mit Kultstatus. Fliegeruhren haben längst Kultstatus erreicht. (Quelle: Hersteller)

Fliegeruhren haben längst Kultstatus erreicht. (Quelle: Hersteller)

Über die ungebrochene Faszination von Fliegeruhren sind schon ganze Bücher geschrieben worden. Die enorm gefragten Zeitmesser sind groß, zeitlos, schlicht und übersichtlich – und manchmal das genaue Gegenteil davon. wanted.de gibt einen Überblick, was in einer guten Fliegeruhr stecken sollte. Und wir nennen unsere völlig subjektive Bestenliste mit den kultigsten Modellen am Markt.

Fliegeruhren liegen voll im Trend – sie haben in den vergangenen Jahren immer mehr Käufer gefunden, da diese Zeitmesser mit ihrem markanten Erscheinungsbild männlich und sportlich auftreten. Tatsächlich entscheiden sich selten bis nie Frauen für eine Fliegeruhr.

Markant und robust

Bei diesen Zeitmessern folgt die Form der Funktion - und das aus gutem Grund. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Uhren nur einem Zweck: Sie mussten als Arbeitsgerät für Piloten auf einen Blick auch unter Stress und in Dunkelheit gut ablesbar sein und schnell alle Daten liefern, die er zur Berechnung beim Navigieren brauchte. Daher sind die meisten Modelle bis heute in schlichtem Schwarz und Weiß gehalten. Zudem mussten die Uhren präzise sein und robust, um im Kampfeinsatz durchzuhalten.

Heutzutage zeigt natürlich die neueste Technologie in den Cockpits dem Piloten alle wichtigen Informationen digital an. Somit sind diese Fliegermodelle meist nur noch eine Hommage an die Vergangenheit – aber eine enorm schöne.

Hommage an vergangene Zeiten

Das Ziffernblatt-Design folgt bei Fliegeruhren traditionell einer klaren Unterteilung in Minuten und Stunden, die Nachtlesbarkeit wird durch eine starke Leuchtmasse gesichert. Anders als Taucheruhren, die wegen der Schock- und Druck-Resistenz eher kleine Uhrgläser aufweisen, sind die Durchmesser von Fliegeruhren meist größer als 40 Millimeter. Das hatte sich zwar zwischenzeitlich mit der Erschließung des japanischen Marktes geändert, doch inzwischen kaufen vor allem die Chinesen wieder bevorzugt große Durchmesser. Zudem bieten viele Fliegeruhren-Modelle größere Knöpfe, weil die Piloten in der Anfangszeit mit Handschuhen flogen und trotzdem die Uhr bedienen mussten.

IWC spielt beispielsweise mit diesem Feature. Ursprünglich hatten die guten Stücke auch ein überlanges Lederband, um sie über den dicken Fliegerjacken zu tragen. Einige Armbänder unterstreichen mit Nieten oder großen Schrauben am Federsteg die Flieger-Optik. Sehr schick und passend sieht auch ein breiter Unterleger aus Leder aus. Auch der hat eine historische Bedeutung: In den Pioniertagen der Fliegerei waren Bomber- und Jäger-Piloten in großer Höhe extremer Kälte ausgesetzt. Das Leder sollte ein Festfrieren des Stahls auf der Haut verhindern.

Allerhand Technik zur Zeitmessung Häufig sind Totalisatoren zur Messung von Zwischenzeiten eingebaut sowie eine beidseitig drehbare Lünette, mit der Piloten ihren Zeitslot zum Landeanflug fixieren. Manche Fliegerchronografen bieten auch eine Flyback-Funktion als zusätzliche Komplikation, mit der auf einfache Weise Zwischenzeiten gestoppt werden können. Mit nur einem Knopf kann so der Stoppzeiger angehalten, zurückgesetzt und wieder gestartet werden. Häufig wird ein Drehring und eine Tachymeter-Skala geboten, mit der sich über das Messen von zurückgelegten Entfernungen die Geschwindigkeit ausrechnen lässt. Gute Fliegeruhren für den tatsächlichen Einsatz in der Luft sollten unterdrucksicher sein, damit nicht in großer Höhe das Uhrenglas heraus gedrückt wird. Sinnvoll ist für Piloten auch ein Schutz gegen Magnetisierung, da die Elektronik in Flugzeugen den Uhren zusetzt: Magnetisierte Uhren laufen schneller, da sich die Feder in der Unruh abstößt und somit aufplustert. Retro-Charme und Navigationstechnik

Als erste Fliegeruhr der Geschichte gilt die "Santos" von Cartier – doch die sieht überhaupt nicht wie eine typische Fliegeruhr aus, sondern eher wie ein zeitloser Klassiker für den Besuch im Casino. Hanhart oder Tutima aus Glashütte kommen mit ihren Retro-Modellen der Flieger-Historie schon näher, die Stücke sind heute beliebte Design-Klassiker mit minimalistischem Auftritt.

Andere Uhren sind dagegen keineswegs aufgeräumt. Als Navigationsuhren sind sie vollgepackt mit Mess-Skalen, dazu gehört etwa die Longines "Lindbergh". Außerdem bieten manche Uhren sogar eine logarithmische Rechenscheibe, mit denen Flugdistanzen kalkuliert werden können wie die Breitling "Navitimer", die sich auch für ambitionierte Hobby-Piloten eignet. Tatsächlich verdankt vor allem die Marke Breitling ihren fulminanten Wiederaufstieg in den 1980er und 1990er Jahren nicht zuletzt dem markanten Flieger-Image.

Die Fliegeruhr passt immer

Einer der Spezialisten für Fliegeruhren ist die Frankfurter Firma Sinn, die von dem ehemaligen Piloten und Fluglehrer Helmut Sinn gegründet wurde – und der wusste genau, worauf es über den Wolken ankommt. Lothar Schmidt, der heutige Firmeninhaber, initiierte in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Aachen jüngst den neuen Technischen Standard Fliegeruhren (TeStaF). Ein interessanter Newcomer ist die kleine Manufaktur Damasko, die mit extrem widerstandsfähigen Uhren auftritt und mit der Belieferung von Eurofighter-Piloten einen Coup landete. Natürlich sind Fliegeruhren nicht nur für Piloten geeignet: Sie können zu jedem Anlass getragen werden und passen genauso zum legeren Freizeitoutfit wie zum Anzug und machen auch zu feierlichen Anlässen am Handgelenk mächtig Eindruck.

Klicken Sie sich durch unsere Show für einen Blick auf die interessantesten Modelle.

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