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Die besten Modedesigner von New York bis Berlin

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Die besten Modedesigner der Welt

28.02.2013, 09:22 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Die besten Modedesigner von New York bis Berlin. Karl Lagerfeld gehört zweifelsohne zu den besten Modedesignern der Welt. (Quelle: Reuters)

Karl Lagerfeld gehört zweifelsohne zu den besten Modedesignern der Welt. (Quelle: Reuters)

Alle halbe Jahre ist es so weit, ob in Paris, New York oder Madrid – die großen Designer rufen und das Publikum strömt zu den Catwalks, um die neusten Trends der gerade erst vergangenen Fashion Weeks aufzusaugen. Newcomer gibt es viele, doch nur wenige verweilen dauerhaft auf dem Mode-Olymp und überzeugen stets mit einmaligen Kreationen. Das "Who is who" in der Welt der Männermode klären wir in unserer Foto-Show.

Was gehört in den gut sortierten Kleiderschrank eines jeden Mannes? Ein perfekt sitzender Anzug natürlich. Und wessen Name steht für elegante Schnittführung und feinstes Material, wenn nicht Armani. Als erster präsentierte der Italiener Anzüge ohne Futter und befreite sie damit von ihrer Steifheit. Ein Anzug von Armani ist der Inbegriff von Nonchalance und lässigem Chic. Da wundert es nun gar nicht, dass selbst James Bond eine stattliche Auswahl von Armani-Anzügen sein Eigen nennt.

Frische Trends und spritziges Design

Bei den Italienern wimmelt es anscheinend nur so vor Designtalenten. Schauen wir uns in der europäischen Designszene um, so wird sie von Namen wie Gucci, Prada, Versace und Dolce & Gabbana dominiert. Doch was ist das Geheimnis der Italiener?

Hatten Sie einmal eine der Kreationen eines italienischen Couture-Hauses in der Hand, so wissen Sie warum. Fließende Materialien aus Seide, feinste Wollen und luftige Baumwolle aus Ägypten erzeugen bei Anzügen, Hemden und Mänteln ein einzigartiges Tragegefühl. Verbunden mit diesen erlesenen Stoffen sprühen die Italiener nur so vor bunter Lebensfreude. Bei Versace, Cavalli und Dolce & Gabbana schwelgt man nur zu gern in pompösen Mustern, Glamour und starken Farben. Opulent sind neben den Kollektionen selbstverständlich auch die Shows. Prada, Iceberg und Gucci stehen dem in Nichts nach, geben sich nur etwas cleaner und schaffen stilistisch gesehen einen perfekten Übergang zu den französischen Größen des Business.

Haute Couture aus Paris

Paris das ist Haute Couture, das sind Namen wie Chanel, Dior, Yves Saint Laurent und Christian Lacroix. Die Geschichte dieser Couture Häuser reicht bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück

und so wundert es nicht, dass ihre Gründer-innen meist nicht mehr unter uns weilen. Das ist insofern nicht tragisch, da sich andere Design-Größen längst darin bewiesen haben, den Stil der Häuser perfekt weiter zu führen. Für Chanel zeichnet heute Karl Lagerfeld, der neben seiner eigenen Kollektion erfolgreich die von Madame Coco ins neue Jahrtausend gebracht hat. Bei Dior Homme brachte zunächst Heidi Slimane frischen Wind zwischen Stecknadeln und Maßbändern. Sein innovativer Look war androgyn und zart. Seit 2007 zeichnet sein ehemaliger Assistent, der Belgier Chris von Assche, für Dior kreativ und lässt den Dior Mann wieder stark und maskulin aussehen.

Innovation aus Antwerpen und junge Wilde

Ende des letzten Jahrtausends holten sich viele der alten Modehäuser junges Blut an den Zeichentisch. Als eine der innovativsten Modeschulen gilt bis heute die Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen. Sie ist eine der ältesten Modeschulen Europas und brachte neben dem eben genannten Chris von Assche auch die Antwerpen Six hervor, zu denen unter anderem Bernhard Wilhelm, Walter Van Beirendonck, Dries van Noten und Ann Demeulemester gehören. Sie sind bis heute nicht aus der internationalen Modeszene wegzudenken. Ein starker Kontrast zur Eleganz Frankreichs, dem Konstruktivismus Belgiens und der Farbenpracht Italiens kommt immer wieder von der Insel. Das sonst recht spießige Vereinte Königreich ist die Geburtsstätte von echten Enfants Terribles der Mode: Punk-Designerin Vivienne Westwood, John Galliano und Alexander McQueen. Erstere präsentierte zuletzt in Mailand eine geradezu ungewohnt elegante Herrenkollektion. McQueen zeichnete, neben seinem eigenen Label, bis 2010 auch für das italienische Modehaus Gucci und verlieh dem Label damit eine nötige Frischzellenkur. Seine eigenen Kollektionen lebten von Kontrasten: Perfekte Designs trafen auf Selbstzerstörung und Zerbrechlichkeit. Leider brannte McQueen im schnelllebigen Modegeschäft bis zur Erschöpfung aus und setzte 2010 seinem Leben ein Ende. Designer John Galliano weilt zwar noch unter uns, doch setze der exzentrische Paradiesvogel seiner Karriere beinahe selbst ein jähes Ende. Zwar eckte er schon immer mit seinen extravaganten und teils unverkäuflichen (weil kaum tragbaren) Kollektionen an, doch sein Stolperstein waren rassistische Beleidigungen,

die er 2011 in einem Restaurant fallen ließ. Daraufhin wurde er von seinem Arbeitgeber, dem französischen Couturehaus Dior, kurzerhand vor die Tür gesetzt. Zumindest bleibt ihm dadurch wieder mehr Zeit, sich seiner eigenen Kollektion zu widmen.
Ein weiterer Name von den britischen Inseln ist Burberry. Vom englischen Tuchmacher Thomas Burberry gegründet, waren und sind das Markenzeichen des Labels die Burberry Karos. Typisch Englisch möchte man sagen, doch die eigentliche Innovation war das Material. Burberry erfand eine luftige und doch wetterfeste Gabardine für seine Trenchcoats, was im verregneten England zum Verkaufsschlager wurde. 1998 holte man sich Designer Christopher Bailey an Bord, der dem angestaubtem Image zu neuem jungendlichen Glanz verhalf. Mit Burberry Prorsum ergänzte er das Portfolio um eine trendigere Linie.

Fashion made in Germany

Bei so viel internationalen Namen dürfen die Deutschen selbstverständlich nicht fehlen. Jil Sander – das Label der Self-Made-Frau besteht bereits seit 1967. 1997 lancierte sie die erste Herrenkollektion, die seit 2008 unter anderem von dem Belgier Raf Simons designt wird. Die ehemalige Berufsbekleidungsfirma Hugo Boss aus Metzingen besteht bereits seit 1923 und hat sich zu einem der erfolgreichsten deutschen Modeexporte entwickelt. Mit Linien wie Boss Black, Hugo und Baldessarini decken Sie das komplette Spektrum von klassisch eleganter Herrenmode bis hin zu innovativen und trendigen Designs ab. Sie mögen sportlichen Chic, elegant und mit frischen Farben, dann finden Sie bei Lacoste alles was Ihr Herz begehrt. Seit 2010 designt der Portugiese Felipe Oliveira Baptista für das französische Traditionshaus, welches 1933 vom Tennisprofi René Lacoste gegründet wurde. Schon 1927 erfand der findige Tennisspieler ein bequemes Poloshirt aus luftigem Piqué. Dieses produzierte er später zusammen mit einem Strickwarenhersteller im großen Rahmen. Baptista war zuvor bei Gucci tätig und vereint bei Lacoste gekonnt jugendliche Frische mit klassischer Eleganz. Im kommenden Sommer 2013 gehören Poloshirts wieder zu den ultimativen Must-Haves. Legen Sie sich also gleich ein paar der sportlichen Shirts in sommerlich bunten Farben zu.

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