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Der große Unterwäsche-Guide

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Der Winter kann kommen: Der große Unterwäsche-Guide

05.11.2012, 08:58 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Der große Unterwäsche-Guide. Unterwäsche ist auch bei Männern ein heißes Thema. (Quelle: mey)

Unterwäsche ist auch bei Männern ein heißes Thema. (Quelle: mey)

Oft steht Man(n) unter dem Verdacht in Sachen Unterwäsche zu Sparpacks zu greifen. Doch diese Zeiten sind vorbei! Spätestens seit Calvin Klein Unterhosen zum Trend machte, ist es nicht mehr Jacke wie Hose, was man darunter trägt. Davon profitieren nicht nur Sie, sondern auch die Damen, die den Anblick von Feinripp schon längst über hatten. Unsere Foto-Show zeigt, Unterwäsche ist für Männer nicht nur im Winter ein heißes Thema.

Foto-Serie mit 7 Bildern

Noch vor wenigen Jahren zählte Unterwäsche für Männer zu den modischen Stiefkindern. Man(n) war es beinahe egal, was er drunter trug und griff beim ohnehin schon ungeliebten Klamottenkauf gerne zum Sparpack. Der Mann von heute hat dem günstigen Sixpack endlich abgeschworen. Und damit ist nicht der Waschbrettbauch gemeint, sondern die praktische Großpackung mit mehreren Slips, die sich gegenseitig lediglich in langweiligen Schnitten und peinlichen Mustern übertreffen. Nur noch 39 Prozent der Männer kaufen mehr als ein Teil, wenn es um Unterwäsche geht.

Jetzt geht’s Ihnen an die Wäsche

Auf dem Unterwäsche-Markt hat sich in den letzten dreißig Jahren viel getan. Denn warum sollten nur Frauen eine üppige Auswahl an hübschen Dessous haben und sich Männer mit schnöden Liebestötern zufrieden geben?

Männer dürfen sexy sein! Spätestens seit Designer Calvin Klein Anfang der 90er Jahre den Rapper Marky Mark in knappe Retroshorts steckte und die ollen Schlüpfer damit gehörig entstaubte, ist das Thema Unterwäsche für Männer in aller Munde, beziehungsweise Augen. Durch die massive Kampagne wurden die sexy Shorts nicht mehr versteckt. Im Gegenteil: Unterwäsche (mit dem richtigen Logo selbstverständlich) wurde zum Statussymbol und musste jetzt geradezu präsentiert werden.

Reine Geschmackssache?

Doch nicht jeder Chef findet es toll, wenn Sie zwischen Hemd und Anzughose Ihren knappen Bruno-Banani-Slip hervor blitzen lassen. Das kann sogar teuer werden: Unlängst verurteilte die UEFA den Dänen Nicklas Bendtner zu einem Bußgeld von 100.000 Euro, weil er beim Torjubel das Trikot hochzog und damit Werbung auf seiner Unterhose sichtbar wurde. Ebenso steht nicht jede Frau auf vermeintlich coole Shorts, nur weil Man(n) darin alles lässig baumeln lassen kann.

Auch fühlt sich nicht jeder Mann in vermeintlich sexy Tangas wohl, vor allem wenn der Knackpo dazu fehlt. Aber wie finden Sie nun die richtige Unterhose?

Die Hitliste der Unterhosen Der sportliche Mann greift meist zum praktischen Sport-Slip und ist damit in guter Gesellschaft. Immerhin fast die Hälfte aller Männer wählt  diese Variante. Dabei ist es lediglich wichtig, dass der Slip nicht kneift. Kaufen Sie ihn also nie zu eng! Glaubt man der Statistik, so rangiert mit 41 Prozent der klassische Feinripp noch immer auf Platz 2 der Unterhosen-Hitliste. Wenn man bedenkt, dass unsere Gesellschaft immer älter wird und somit Männer über 60 einen Großteil ausmachen, so wundert das Ergebnis weniger. Bei einem Drittel aller Männer finden sich einfarbige Slips, sexy Retro-Pants und coole Boxer-Shorts in den Schubladen. An ihnen ist die Mode definitiv nicht spurlos vorüber gegangen. Eher ein modisches No-Go und auch nur noch bei wirklich wenigen Herren vorhanden sind albern gemusterte Boxer-Shorts und knallbunte Slips. Ähnliches gilt für knappe Tangas. Liebeslust & Liebestöter

Doch was Männer mögen und Frauen wollen, steht manchmal im krassen Gegensatz. Bei Unterwäsche herrscht jedoch weitgehend Einigkeit. Die Mehrheit der Frauen steht auf knappe Shorts im Retro-Look, aber auch mit einfarbigen Slips können Sie bei ihr punkten. Wie gut, dass die meisten Herren stets zur weißen (die älteren unter Ihnen) oder schwarzen (bei den jüngeren) Unterhose greift. Ziemlich überraschend enthüllt die Statistik, dass der vermeintlich peinliche Tanga immerhin bei einem Drittel der Damenwelt Gefallen findet und die coole Boxershorts dann wohl doch zu unsexy, weil nicht köperbetont genug, ist. Dann lieber ein edles Modell aus feiner Seide. Generell kann man Frauen mit Mustern eher vergraulen. Lassen Sie solche Modelle also lieber gleich im Laden hängen. Fast in Vergessenheit geraten sind altmodische Longjohns: Abgesehen von ihrer unbestreitbar wärmenden Funktion, was sie von Modetrends ausnimmt,

erleben die langen Unterhosen seit einiger Zeit ein echtes Comeback. Und mal ehrlich: Langen Frauenbeinen stehen die Dinger gleich doppelt gut.

Das Hemd zur Hose Um die Unterwäsche komplett zu machen, darf theorietisch das Unterhemd nicht fehlen. Aber eben nur theoretisch. Was das Unterhemd betrifft sei gesagt: Es ist out. So lange Sie es jedenfalls als solches tragen, nämlich drunter. Wer einigermaßen gut gebaut ist, darf das klassische Feinripphemd oder ein sportliches Teil aus Mikrofaser im Sommer gerne als T-Shirt

Ersatz tragen. Ansonsten gehen Unterhemden gar nicht! Sofort hat das Bild des verschwitzten Beamten vor Augen, der im langweiligen Hemd-Krawatte-Look mit verklebtem Unterhemd zwischen Bergen von Akten sein Dasein fristet. Wer sich in seiner Wäsche wohl fühlen will, sollte deswegen unbedingt auf das richtige Material achten. Klassischerweise kommt Unterwäsche meist aus Baumwolle, doch die hat nicht immer nur Vorteile. Das Naturmaterial ist zwar sehr saugfähig, soll heißen es nimmt Ihren Schweiß schnell auf, doch gleichzeitig trocknet Baumwolle recht langsam. Weil Männer mehr transpirieren, sollten sie, wenn schon zum Hemd, dann zu einem extra ausgerüsteten greifen. Zellulosefasern, wie Viskose und Modal trocknen schneller, sind weicher und somit bei weitem angenehmer zu tragen. Gerade im Wintersport kommt man nicht ohne wärmende Unterwäsche aus. Hierfür haben Hersteller extra 2-Phasen Wäsche, bei der die Faser, die direkt auf der Haut liegt, Feuchtigkeit schnell aufnimmt und genauso schnell an eine zweite Faser abgibt. Auch feine Merinowolle eignet sich bestens im Winter. Sie transportiert Feuchtigkeit gut ab und bildet keine unangenehmen Gerüche. Spezielle Hohlfasern speichern in ihrem Inneren Luft, die dann wie kleine Heizkörper wirken. Bei allen anderen Sportarten bietet sich Unterwäsche aus leichten Hightech-Fasern wie Tactel, Meryl und Co an. Sie trocken extrem schnell. Dank spezieller Ausrüstungen wirken sie sogar antibakteriell und geruchshemmend.

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