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Die 10 wichtigsten Tipps zum Rasieren

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Bartpflege  

Die 10 wichtigsten Tipps zum Rasieren

09.09.2015, 10:21 Uhr | Sabine Kelle - wanted.de

Die 10 wichtigsten Tipps zum Rasieren. Er beherrscht das Trimm-Handwerk: Alex Torreto von Torretos Barbershop in Frankfurt am Main. (Quelle: Torreto Barbershop | Kayadek Photography)

Er beherrscht das Trimm-Handwerk: Alex Torreto von Torretos Barbershop in Frankfurt am Main. (Quelle: Torreto Barbershop | Kayadek Photography)

Bart ist in, doch einfach nur wachsen lassen ist nicht drin. Wer sich einen gepflegten Vollbart stehen lassen oder das glatteste Gesicht überhaupt haben will, der sollte die hohe Kunst des Groomings beherrschen. So nennen die Hersteller von Rasierern und Trimmern seit einiger Zeit die Bartpflege. wanted.de gibt Ihnen die 10 wichtigsten Tipps rund um die Bartpflege und Rasur.

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Ein richtiger Bart braucht eine spezielle Pflege! Gerade unter extremen Temperaturen, wie Sommerhitze und Winterkälte leidet das Barthaar. Damit Rauschebart, Schnauzer oder lässiger Drei-Tage-Bart stets gepflegt aussehen, müssen sie in Form gebracht werden. Entweder wenden Sie sich an einen Profi wie Alex Torreto. Sein Barbershop in Frankfurt am Main zählt zu den Top-Adressen, wenn es um stilvolle Rasuren geht. Oder Sie üben sich selbst in der hohen Kunst des Rasierens - mit diesen Tipps:

Das Bart-Styling

Damit sich Ihr Bart statt trocken und kratzig so geschmeidig wie ein Biberpelz anfühlt, kommt nicht einfach nur Shampoo in den Bart. Dazu nutzen Sie am besten ein speziell für die Haarstruktur des Bartes entwickeltes Reinigungsgel, das eine rückfettende Wirkung auf die Haut darunter hat.

Und auch für das Styling benutzen Sie am besten ein Pflegeprodukt mit Fetten oder Ölen, das das besonders harte Barthaar geschmeidig macht, ähnlich einem Conditioner. Ob Bartbalsam oder -Öl, es sind die pflegenden Substanzen von Ölen und Fetten, die das Haar weich machen und im schlimmsten Fall entwirren. Barbier Alex Torreto empfiehlt uns ein Bart-Öl und am besten die ganz neuen, heißen Bart-Öle, mit denen er die Bärte seiner Kunden pflegt und in Form bringt. Die Bartöle müssen im Wasserbad erwärmt und anschließend sanft einmassiert werden. Nach zwei bis drei Minuten kann Mann sie ausspülen.

Soll der Bart dann doch ans Messer geliefert werden, dann ist ein solch perfekt gepflegter und vorbereiteter Bart die beste Grundlage. Überlängen werden zunächst mit einer Bartschere soweit gekürzt, dass sich ein Rasiermesser durch diesen Dschungel kämpfen kann. Also: Erst schneiden, dann rasieren! Apropos Rasiermesser: Welches sollte man nehmen? Recht einfach in der Handhabung sind klassische Rasierhobel. >>

Sind Sie Gentleman der alten Schule, dann greifen Sie direkt zum Messer: Rasiermesser werden traditionell in Achtel Zoll gemessen. Normal sind Messer mit 5/8 bis 7/8 Zoll. 8/8 Zoller eignen sich für sehr dickes Barthaar. Feine 3/8 Zoller verwenden Friseure für feines Nackenhaar. Vor jeder Verwendung sollte das Messer auf einem ledernen Streichriemen abgezogen werden, um die feine Schneidkante wieder aufzurichten. Hierbei müssen Rücken und Schneide des Rasiermessers flach auf dem Streichriemen aufliegen und der Messerrücken in Zugrichtung zeigen. Der Lederriemen darf nicht geknickt und sollte beim Abziehen stets stramm gehalten werden. Befestigen Sie ihn hierfür am besten auf Hüfthöhe.

Ob Sie mit einem Stoß-, Hänge oder Spannschraubriemen besser klar kommen, das müssen Sie selbst ausprobieren. Die besten Streichriemen sind aus pflanzlich gegerbtem Juchtenleder oder Cordovan, also Pferdeleder. Doch bevor Sie überhaupt loslegen, bringen Sie Ihre Gesichtshaut erst einmal in Stimmung. Am liebsten lässt sie sich morgens rasieren, dann ist Ihre Haut entspannt und der Rasierer gleitet besser darüber. Heißes Wasser macht sie weich und geschmeidig. Auch bei Torreto legt man nicht umsonst mindestens eine Minute lang feuchte, warme Tücher zur Vorbereitung auf das Gesicht.

Alex Torreto empfiehlt vor der Rasur ein Pflegeprodukt zu benutzen, welches das Barthaar extra weich macht und erleichtert so das Auftragen des Rasierschaums. Pre-Shave-Produkte sollen das Barthaar und die Haut darunter weich machen, damit sie sich leichter rasieren lassen. Deswegen sind meist auch in diesen Lotions, Balms und Cremes Öle und Fette enthalten. Für den Rasierschaum verwenden Sie am besten eine spezielle Rasierseife und keine Handseife. In einer Rasierschale wird der Schaum locker aufgeschlagen und mit sanften Strichen oder Kreisbewegungen aufgetragen. Ganz nebenbei genießen Sie den angenehmen Massageeffekt. Den Schaum selbst lassen Sie nun ein oder zwei Minuten einwirken. >>

Ja, eine Rasur "dauert nun mal ihre Zeit, damit es noch perfekter wird", weiß auch Torreto: "Ich hasse es Leute abzufertigen, das ist nicht Sinn der Sache. Das, was ich mache, ist ein Handwerk." Jetzt den Bart ohne großen Druck mit einer scharfen Klinge rasieren. Dabei die Gesichtshaut möglichst straff halten. Folgen Sie bei der Rasur einfach den Linien Ihres Gesichts. An welcher Stelle man beginnt ist letztlich eine Sache der Erfahrung. Bewegen Sie das Messer im Winkel von 30 Grad zunächst mit dem Bartwuchs, beim nächsten Rasiergang vorsichtig gegen den Strich. Waschen Sie beim Rasieren das Messer regelmäßig aus, spätestens nach zwei Strichen. Überreste am Messer bewirken ein schlechteres Ergebnis und vergrößern die Gefahr einer Verletzung.

Feiner Dachs-Pinsel - Balsam danach

Weil das Gesicht schließlich so weich und zart wie ein Baby-Popo sein soll, wiederholen Sie die ganze Prozedur ein zweites Mal. Danach die Haut mit frischem Wasser gründlich abspülen, um alle Überreste von Seife und Schaum zu entfernen. Zu den edelsten Pinsel-Exemplaren zählen die mit Silberspitz-Dachszupf, vom schmalen Rückenhaar-Streifen des Tieres. Damit Sie lange Freude an ihm haben, sollten Sie den Pinsel gründlich mit klarem Wasser ausspülen. Überschüssiges Wasser können Sie mit einer lockeren Bewegung aus dem Handgelenk ausschütteln. Da auch die beste Rasur Stress für Ihre Haut bedeutet, sollten Sie stets ein After Shave, eine pflegende Creme oder einen Rasurbalsam verwenden. Sie erfrischen und pflegen zugleich. Jetzt haben Sie Ihr Gesicht einer perfekten Rasur unterzogen, doch nach einigen Tagen zeigen sich kleine Pickelchen: eingewachsene Haare. Damit das nicht passiert, sollten Sie neben dem Aftershave auch ab und an ein Peeling benutzen.Jetzt haben Sie Ihr Gesicht einer perfekten Rasur unterzogen, doch nach einigen Tagen zeigen sich kleine Pickelchen: eingewachsene Haare. Damit das nicht passiert, sollten Sie neben dem Aftershave auch ab und an ein Peeling benutzen. Diese lindern nicht nur einen Rasurbrand und Rötungen. Außerdem lösen Peelings abgestorbene Hautzellen und befreien so eingewachsene Haare. Unsere Rasur-Tipps sowie eine Auswahl feinster Rasur-Produkte finden Sie in unserer Fotoshow.

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