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Tag Heuer und Intel stellen neue Smartwatch "Connected" vor

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Tag Heuer und Intel stellen Smartwatch "Connected" vor

10.11.2015, 14:23 Uhr | dpa, rtr, wanted.de

Tag Heuer und Intel stellen neue Smartwatch "Connected" vor. Tag Heuer Connected (Quelle: dpa)

Tag Heuer Connected (Quelle: dpa)

Die Schweizer Uhrenindustrie nimmt Apple ins Visier: Mit Tag Heuer setzt eine weitere Luxusmarke auf eine Smartwatch. Die Schweizer haben sich dazu mit Größen des Silicon Valley zusammengetan und präsentierten nun mit der "Connected" eine erste Antwort auf die Apple Watch.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Die Uhr sei ab sofort online sowie in mehr als hundert Tag-Heuer-Boutiquen und bei 150 ausgesuchten Händlern weltweit verfügbar, kündigte Tag Heuer an.

Gemeinschaftsarbeit mit Intel

Die "Connected" ist eine Gemeinschaftsarbeit mit dem Chiphersteller Intel. Beide Unternehmen hatten das Produkt bereits im März angekündigt, kurz vor dem Markstart der Apple Watch.  Mit einem Preis von 1500 Dollar beziehungsweise 1350 Euro ist die "Connected" deutlich in der Uhren-Oberklasse angesiedelt. Zum Vergleich: die Apple Watch kostet derzeit in der Standardausführung ab 399 Euro. Allerdings gibt es die Uhr aus Cupertino auch in einer vergoldeten Luxusvariante zu einem Preis von bis zu 18.000 Euro. Als Betriebssystem dient in der neuen Uhr von Tag Heuer Googles Android Wear. Intel steuert den Atom-Prozessor Z34xx bei und sorgt für die Leistung bei Audiostreaming, Bluetooth und Wifi-Verbindungen. 

Eine Absicht sei gewesen, dass die "Connected" nicht wie eine Computeruhr aussehe, erklärte Tag-Heuer-Chef Jean-Claude Biver bei der Vorstellung in New York. Mit Hilfe von Android Wear greift die Uhr auf Anwendungen wie Kalender, Alarm, Kurznachrichten, SMS, Geoinformationen, Google-Suche und Schrittzähler zu.

Manager von Tag Heuer abgeworben

Den Markt der Smartwatches, die in Verbindung mit dem Smartphone zusätzlich zur Zeitmessung zahlreiche Anwendungen bereithalten, hatte zuletzt Apple im April mit seiner Watch befeuert - und forderte damit letztlich die traditionsreiche klassische Uhrenindustrie heraus. Dabei griff der Computer-Riese auch auf Know-How aus der Schweiz zurück. Apple hatte noch vor Marktstart seiner Smartwatch einen Verkaufsmanager von Tag Heuer abgeworben. Lange Zeit hatte die Schweizer Uhrenindustrie mit ihren edlen Mechanik-Uhren den neuen Angreifer aus Cupertino oder andere Hersteller von Smartwatches unterschätzt. 

Selbst Tag-Heuer-Chef Biver hatte die Auswirkungen der Apple Watch zunächst noch als gering bezeichnet, dann aber Apples Vorstoß gelobt.

Die Uhr bezeichnete er einmal als "Tsunami". Absatzzahlen von Apple gibt es zwar bisher nicht. Manche Beobachter gehen aber von bis zu zehn Millionen verkauften Watches in diesem Jahr aus. Tag Heuer kommt dagegen laut Angaben der "Neuen Züricher Zeitung" (NZZ) auf mehrere hunderttausend verkaufte Uhren pro Jahr. "Ein relativ kleiner Erfolg Apples kann Tag Heuer einiges kosten", schätzt die Zeitung. Überdies haben die Uhren-Manager die Handy-Industrie vor Augen. Nachdem das Unternehmen aus Cupertino mit seinem iPhone damals die gesamte Handy-Branche auf den Kopf gestellt hatte, wurde ihm schon lange vor dem Marktstart ein ähnliches Potenzial für die neue Produktgruppe der Smartwatches zugesprochen.

Neue Smartwatches aus der Schweiz

Kein Wunder, dass die Schweizer Uhrenhersteller nun reagieren. Seit wenigen Monaten ist die "Horological Smartwatch" von Frédérique Constant (FC) und der Schwesterfirma Alpina zu Preisen um 1000 Euro auf dem Markt. Und in Kürze dürfte Breitling mit der "Exospace" folgen. Diese Uhr soll rund 8000 Euro kosten. Branchenführer Swatch hat ebenfalls eine Smartwatch im Angebot - diese hat aber weniger Funktionen als die Produkte vieler Konkurrenten. Swatch bedient mit seinen Uhren allerdings nicht das Luxussegment. Luxusuhren-Hersteller Tag Heuer verspricht sich von seiner neuen Uhr nicht nur einen Einstieg in das boomende Segment der Smartwatches, sondern hat zugleich seine klassischen Zeitmesser im Blick. "Wir setzen auf neue Kunden. Wenn sie erst einmal eine Computer-Uhr gekauft haben, dann sind sie auch bereit, eines Tages eine andere Uhr zu kaufen", sagte Tag-Heuer-Chef Jean-Claude Biver zur Nachrichtenagentur Reuters.

Und so können nach Ablauf der Garantie der "Connected" ihre Smartwatch gegen einen weiteren Aufpreis von 1500 Dollar in einem mechanischen Zeitmesser umtauschen. Die Armbanduhr der bekannten Modellreihe "Carrera" sei exklusiv für "Conntected"-Nutzer in gleichem Design hergestellt.  Bilder der neuen Tag Heuer Connected finden Sie in unserer Fotoshow.

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