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Skitouren: Kombination aus Skifahren und Bergsteigen

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Skitouren  

Trend: Skitouren

10.03.2008, 10:33 Uhr | srt

Glarner Alpen: Skitourengeher machen auf dem Gipfel Gemsfairenstock Rast (Foto: srt)Glarner Alpen: Skitourengeher machen auf dem Gipfel Gemsfairenstock Rast (Foto: srt)Skitourengehen ist eine Mischung aus Bergsteigen und Skifahren. Für den beschwerlichen Aufstieg werden die Skibergsteiger mit einer Talabfahrt abseits präparierter Skipisten belohnt. Jetzt im Frühjahr beginnt für Skitourengeher die Hauptsaison. Während in den Tälern bereits das erste frische Grün sprießt, sind die Berge noch tief verschneit: Zeit, um entweder samtige Firn- oder federleichte Pulverschneehänge zu genießen. Dabei muss man keinesfalls Experte sein. Auch für Touren-Einsteiger in Begleitung eines Bergführers gibt es interessante Tourengebiete. Wir stellen vier davon vor.

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    In drei Stunden zu den Drei Zinnen

    Es sind die Gegensätze, die die Dolomiten so einzigartig machen: schroffe, mächtig aufragende Kalkburgen über weiten, offenen Tälern, himmelhohe Felswände über ausgedehnten Almflächen, kühne Felsnadeln neben Karsthochflächen. Inmitten dieser abwechslungsreichen Landschaft warten zahlreiche attraktive Skitourenziele - nicht nur für Könner. Von der Kulisse her einmalig sind Touren beispielsweise von Sexten aus, etwa auf der dreistündigen Route durch das großartige Altensteiner Tal zur Drei-Zinnen-Hütte mit beeindruckendem Blick auf die Drei Zinnen.

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    Kurzer Anstieg und lange Abfahrt in den Glarner Alpen

    Graubünden: Mit Seilbahnen und Liften bequem bergauf, dann ein kurzer Anstieg und zu guter Letzt eine ganz lange Abfahrt, davon träumen viele. Und das ist auch gar nicht so schwer. Besonders beliebt ist der Oberalpstock (3328 Meter). Die Tour dorthin bietet beim Übergang über eine Scharte an einer mit Eisenklammern gut gesicherten Felsstufe etwas Nervenkitzel. Hinzu kommen mit dem Brunnifirn ein nicht zu gefährlicher Gletscher und schließlich eine Traumabfahrt durch das wilde Val Strem mit Zielankunft in Sedrun.

    Faszinierende Gletscherwelt

    Arktische Dimensionen: Die Wildspitze (3774 Meter) als höchster Gipfel der Ötztaler Alpen steht im Zentrum des Interesses der Skitourengeher. Die imposante Gletscherwelt des Taschachferners, die rund 15 Kilometer lange Abfahrt ins Pitztal sowie der nur zweistündige Anstieg machen die Tour so reizvoll. Wem hier zu viel Trubel herrscht, der nimmt die Dreitausender um die Vernagthütte ins Visier. Die gemütliche Alpenvereinshütte ist Stützpunkt für lohnende Ski-Gipfel wie Fluchtkogel (3500 Meter) oder die Guslarspitzen (3151 Meter). Die Hütte ist von Vent aus in vier Stunden zu erreichen.

    Gletscher-Hopping im Dreiländereck

    Skifreundliche Silvretta: Traumgebiete für Skitourengeher gibt es viele, doch an vorderster Stelle steht immer die Silvretta. Den besten Beweis für die Skiqualitäten liefert das Pistenareal von Ischgl und Samnaun, das direkt an die Silvretta grenzt. Der Kernbereich bleibt den Tourengehern - und vermehrt auch Schneeschuhwanderern - vorbehalten. Die können hier beliebig zwischen den Hütten wechseln und dabei einen oder mehrere Dreitausender am Tag besteigen. Von Österreich aus starten viele ihre Tourentage auf der Heidelberger Hütte, die vom Ischgler Skigebiet aus bequem zu erreichen ist, der Jamtal- oder der Wiesbadener Hütte. Je nach Lust und Laune stellt man sich dann seine Touren zusammen, wobei Dreiländerspitze (3197 Meter), Augstenberg (3228 Meter), Jamtalspitzen (3178 Meter) und Piz Buin (3312 Meter) fast immer auf dem Tourenzettel stehen.

    Weitere Informationen

    Dolomiten-Tour: Südtirol Information, Pfarrplatz 11, I-39100 Bozen, Tel. 0039/0471/999999, Fax 999900, E-Mail: info@suedtirol.info, Internet: www.suedtirol.info. Bergführer: Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer, Weintraubengasse 9, I-39100 Bozen, Tel. 0039/0471/976357, Internet: www.bergfuehrer-suedtirol.it; beste Zeit: Februar bis April. Literatur: Stefan Herbke: Skiführer Dolomiten, Bergverlag Rother, München 2005.

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