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Bei Missachtung von Lawinensperren drohen hohe Bußgelder

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Lawinengefahr in den Alpen  

Bei Missachtung von Lawinensperren drohen hohe Bußgelder

17.01.2018, 09:26 Uhr | Philipp Laage, dpa-tmn

Bei Missachtung von Lawinensperren drohen hohe Bußgelder. Lawinensperre (Quelle: Getty Images/StockImages_AT)

Lawinensperre: Bei Missachtung droht nicht nur ein Bußgeld sondern auch Lebensgefahr. (Quelle: StockImages_AT/Getty Images)

Wegen der erheblichen Lawinengefahr in den Alpen sollten Skifahrer die Lawinenlageberichte gründlich lesen – und die Ratschläge unbedingt befolgen. Welche das sind und welche Strafen bei Missachtung drohen.

Der Lawinenwarndienst Bayern in München teilt auch mit, dass die Gefahrenstellen vor allem im "Steilgelände vorwiegend der Hangrichtungen Nordwest über Nord bis Südost" liegen sowie in Rinnen und Mulden aller Hangrichtungen. 

Besser auf der Piste bleiben

Jährlich kommen bei Lawinenabgängen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehrere Wintersportler ums Leben. Wer sich nicht sehr gut mit Lawinen auskennt, bleibt daher besser auf der Piste. Denn ob ein Hang gefährlich ist oder nicht, lasse sich von Laien nur schwer abschätzen. "Ab 30 Grad Steigung kann eine Schneebrettlawine ausgelöst werden", erklärte Georg Kronthaler vom Lawinenwarndienst. "Das ist ja noch nicht sehr steil.

Auf gerader Linie abfahren

"Wer in einen Hang abseits der Piste gefahren ist, es doch mit der Angst zu tun bekommt und deshalb möglichst schnell und in gerader Linie abfahren will, sollte aufpassen. "Dabei wird man sehr schnell und damit steigt die Gefahr, zu stürzen", sagte Kronthaler. Die Zusatzbelastung des Sturzes könne erst recht eine Lawine auslösen.

Missachtung von Lawinensperren zieht hohes Bußgeld nach sich

Winterurlauber in den Alpen sollten auf keinen Fall Lawinensperren missachten und auf nicht freigegebenen Straßen weiterfahren. Das sei nicht nur lebensgefährlich, sondern ziehe auch ein hohes Bußgeld nach sich, warnt der ADAC.

Er weist auch darauf hin, dass die Lawinengefahr im Schweizer Kanton Wallis und in den italienischen Regionen Piemont und Aostatal nach wie vor hoch ist. Autoreisende in den Alpen sollten stets den Wetterbericht hören oder lesen. Schneeketten dabei zu haben, sei derzeit ratsam.

Bei Lawine Pistenwacht anrufen

Bekommen Skifahrer auf der Piste mit, dass sich in der Nähe eine Lawine gelöst hat, sollte einer sofort die Pistenwacht rufen oder die Notrufnummer 112 wählen, um die Lawine zu melden. Ein anderer sollte – wenn das gefahrlos möglich ist – zur Unglücksstelle fahren und gucken, ob er dort eine verschüttete Person sieht und ihr helfen, sagte der Lawinen-Experte.

Quellen und weitere Informationen:
- dpa
- Lawinenwarndienst Bayern 

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