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Buildering: An Gebäuden und Bauwerken klettern

08.03.2012, 11:54 Uhr | kg (CF)

Buildering: An Gebäuden und Bauwerken klettern. Der Franzose Alain Robert bekannt als "Spiderman" – 2011 bezwang er das höchste Gebäude der Welt, den 828 Meter hohen Burdscha Chalifa in Dubai. (Quelle: dapd)

Der Franzose Alain Robert bekannt als "Spiderman" – 2011 bezwang er das höchste Gebäude der Welt, den 828 Meter hohen Burdscha Chalifa in Dubai. (Quelle: dapd)

Es müssen nicht immer Kletterwände oder Gebirgshänge sein: Beim Buildering – auch bekannt als Fassadenklettern – erklimmen Sie Gebäude oder andere Bauwerke. Ganz eindeutig ist jedoch nicht, wo genau Sie klettern dürfen, da Sie sich nach allgemeiner Auffassung rechtlich in einer Grauzone befinden.

Neue Trendsportart: Buildering

Das Buildering ist vermutlich als eine Mischung aus dem Bouldern und dem Bergsteigen entstanden. In den letzten Jahren hat sich diese Art des Fassadenkletterns immer mehr zu einer Trendsportart entwickelt: Berühmt ist der Franzose Alain Robert, der in der Kletterszene als "Spiderman" bekannt ist – 2011 bezwang er das höchste Gebäude der Welt, den 828 Meter hohen Burdscha Chalifa in Dubai.

Wie das Fassadenklettern funktioniert

Für das Buildering brauchen Sie kaum Kletterausrüstung, wichtiger ist die eigene physische und psychische Fitness. Denn in der Regel wird ohne Sicherungen und Seil geklettert, ähnlich wie beim Bouldern. Oftmals wird beim Buildering jedoch ein Crashpad als eine Art Schutz genutzt.

Diese Form von Weichbodenmatte legt ein Kletterer vor dem Aufstieg auf dem Boden – falls man abstürzen sollte, kann diese Matte das Verletzungsrisiko mindern. Beliebte Strukturen zum Fassadenklettern sind Kräne, Wohnhäuser, Bunker oder auch Brücken und Mauern.

Wo das Buildering erlaubt ist

In Deutschland bewegen sich die Fassadenkletterer in einer rechtlichen Grauzone, so die allgemein vorherrschende Meinung – jedoch gibt es bundesweit keine einheitliche Regelung. Zumeist fürchten die Behörden, dass fremdes Eigentum beschädigt werden könnte, Passanten und der Verkehr behindert werden und ein hohes Verletzungsrisiko besteht.

In manchen Städten wird das Buildering hingegen mit Einschränkungen toleriert, sofern es sich nicht um Gebäudefassaden handelt und keine Personen oder Strukturen zu schaden kommen. Falls Sie also mit dem Buildering beginnen wollen, müssen Sie sich vorher genau informieren, wo Sie klettern dürfen – und wo nicht.

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