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Hindelanger Klettersteig: Ausflug in luftige Höhen

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Hindelanger Klettersteig: Ausflug in luftige Höhen

26.04.2012, 09:46 Uhr | ek (CF)

Hindelanger Klettersteig: Ausflug in luftige Höhen. Hindelanger Klettersteig: Ausflug in luftige Höhen. (Quelle: imago)

Hindelanger Klettersteig: Ausflug in luftige Höhen. (Quelle: imago)

Für fortgeschrittene Bergsteiger ist der Hindelanger Klettersteig genau die richtige Route. Wer hier klettern möchte, muss allerdings viel Zeit mitbringen.

Mittelschwere Route für Fortgeschrittene

Der Hindelanger Klettersteig gehört zu den anspruchsvolleren Herausforderungen in den Allgäuer Alpen. Der Startschuss fällt am Westgrat des Westlichen Wengenkopfs in 2.235 Meter Höhe. Anschließend geht es über den Großen Daumen (2.280 Meter) bis zum Breitenberg.

Der Hindelanger Klettersteig entstand zwischen 1973 und 1978 unter der Federführung des Deutschen Alpenvereins und wurde zum 25-jährigen Bestehen anno 2003 modernisiert. Der Schwierigkeitsgrad wird mit „mittelschwer“ der Stufe B/C angegeben.

Unterwegs sind auch ungesicherte Passagen zu bezwingen. Im Hinblick darauf, aber auch auf die lange Stecke ist die Begehung nur erfahrenen Kletterern mit einer guten Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zu empfehlen.

Über elf Stunden für das volle Programm

Wer die ganze Strecke klettern möchte, muss inklusive aller Gehpassagen etwa elf bis zwölf Stunden einplanen. Der Aufstieg von Oberstdorf zum Nebelhorn schlägt dabei mit drei Stunden zu Buche. Anschließend geht es etwa 3,5 bis 4 Stunden lang zum Großen Daumen. Der Rückweg über das Koblat fordert weitere 2,5 Stunden. Schließlich müssen Sie für die Fortsetzung bis zum Finale am Breitenberg etwa genauso viel Zeit einplanen.

Vor allem an den Sommerwochenenden müssen Sie obendrein noch Puffer für Wartezeiten einplanen. Alternativ dazu beginnen Sie den Anstieg bereits an der Talstation der Oberstdorfer Nebelhornbahn. Von hier aus wandern Sie etwa 2,5 Stunden lang zum Edmund-Probst-Haus in 1.927 Meter Höhe.

Das Haus des Deutschen Alpenvereins ist ein beliebter Ausgangspunkt zum Klettern gen Nebelhorn und Großer Daumen sowie Touren in Richtung der anderen Hütten der Umgebung (unter anderem Schwarzenberghütte, Kemptner Hütte).  

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