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Klettersteigset: Was zur richtigen Ausrüstung gehört

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Klettersteigset: Was zur richtigen Ausrüstung gehört

26.04.2012, 09:47 Uhr | fs (CF)

Klettersteigset: Was zur richtigen Ausrüstung gehört. Für gewöhnlich besteht ein solches Klettersteigset aus zwei Karabinern, zwei Seil-/Bandschenkeln sowie einem Falldämpfer. (Quelle: imago)

Für gewöhnlich besteht ein solches Klettersteigset aus zwei Karabinern, zwei Seil-/Bandschenkeln sowie einem Falldämpfer. (Quelle: imago)

Ein hochwertiges Klettersteigset ist das Herzstück der Kletterausrüstung. Wir verraten, was dabei von besonderer Wichtigkeit ist.

Unabdingbarer Begleiter auf gesicherten Routen  

Bis zu einem gewissen Grad ist ein Bergsteiger nur so gut wie seine Ausrüstung – das gilt vor allem an ungesicherten, anspruchsvollen Passagen. Wer sich zunächst an gesicherten Routen versucht, darf auf die Ausrüstung ebenfalls nicht verzichten. Fernab des eigenen Leistungsniveaus ist die Investition in ein vernünftiges Klettersteigset unabdingbar. Ein solches verbindet den Klettergurt des Bergsteigers mit den stationären Sicherungselementen – meistens Drahtseile – des jeweiligen Klettersteigs.

Für gewöhnlich besteht ein solches Klettersteigset aus zwei Karabinern, zwei Seil-/Bandschenkeln sowie einem Falldämpfer. Je nach Typ fungiert ein Bandfalldämpfer oder eine Seilbremse als Bremselement. Fast immer werden diese Bestandteile zusammen verkauft. Von einem Zusammenbau in Eigenregie sollten Sie im Hinblick auf Ihre Sicherheit verzichten.

Die wichtigsten Bestandteile im Überblick

Die Klettersteigsets auf dem Markt unterscheiden sich vor allem in Details, die einem Laien auf den ersten Blick nicht gleich ersichtlich sind. Beim Karabiner sind sogenannte Automatik-, Squeeze- oder Comfortausführungen mit Handballenentriegelung zu bevorzugen.

Dabei kann die Sperre des Karabiners vergleichsweise komfortabel geöffnet werden. Dagegen sind klassische Karabiner mit einer gefederten Hülse ausgestattet, die mit Daumen und Zeigefinger nach unten gezogen werden muss. Die Sicherheit ist dieselbe, der Aufwand zum Lösen allerdings etwas höher.

Die beiden Schenkel in klassischer Y-Bauweise sollten an ihren Bandstellen vernäht sein. Ältere Ausführungen sind stattdessen verknotet, was nicht mehr zeitgemäß ist. Auch sind sie aufgrund eines anderen Bandmaterials etwas schwerer, was ebenfalls von Nachteil ist. Wichtig ist vor allem eine körpernahe Führung der Stränge, da ansonsten Stolperfallen und Verdrehungen drohen.  

Bei der Bremse sind beide Ausführungen sicher und zeitgemäß. Während der Bandfalldämpfer zumeist etwas leichter ausfällt, vermittelt der klassische Fangstoßdämpfer gerade Anfängern ein größeres Sicherheitsgefühl. 

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