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Extremwanderung durch Deutschland zu Ende

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Extremwanderung durch Deutschland ist beendet

04.10.2012, 10:58 Uhr | dpa

Extremwanderung durch Deutschland zu Ende. Die beiden Extremwanderer Dennis Bettin und Marco Storsberg. (Quelle: dpa)

Die beiden Extremwanderer Dennis Bettin und Marco Storsberg. (Quelle: dpa)

Die Extremwanderung zweier junger Männer quer durch Deutschland ist nach 400 Kilometern für einen der beiden gescheitert, der andere schaffte es nach 16 Tagen ins Ziel. Der 24-jährige Dennis Bettin musste am Sonntag (23. September) in eine Klinik in Fulda eingeliefert werden - Diagnose Nierenentzündung. Sein Begleiter Marco Storsberg lief weiter und kam am Dienstag, den 02. Oktober auf der Zugspitze an.

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    Softdrink und Schokoriegel: "Das war traumhaft."

    Nach 16 Tagen und gut zehn Stunden ist der Extremwanderer Marco Storsberg am Dienstag auf der Zugspitze angekommen. Der 22-Jährige aus Nordrhein-Westfalen war gemeinsam mit Dennis Bettin am 16. September in Wilhelmshaven zu der 900 Kilometer langen Wanderung aufgebrochen - komplett ohne Geld. Unterwegs hatten sich die beiden nur von dem ernährt, was sie am Wegesrand fanden.

    "Ich bin glücklich", sagte der Abenteurer aus Wermelskirchen kurz nach seiner Ankunft auf Deutschlands höchstem Berg. In der Bergstation der Zugspitzbahn konnte er sich erstmals seit dem Start der Tour wieder in einem beheizten Raum aufwärmen. Außerdem gab es einen Softdrink und einen Schokoriegel: "Das war traumhaft." Bei seiner letzten Etappe der knapp 900 Kilometer langen Tour war Storsberg von Freunden aus Wermelskirchen begleitet worden. "Man sieht ihm an, dass er am Ende seiner Kräfte ist", sagte Florian Fiedler, der den Wanderer mit einem Fernsehteam in Empfang nahm.

    Passanten schicken Extremwanderer ins Krankenhaus

    Dennis Bettin dagegen musste die Extremwanderung nach einer Woche und 400 Kilometern abbrechen und konnte so die letzte Strecke nicht mit seinem Weggefährten gemeinsam beenden. "Ich hatte schon den ganzen Tag Seitenstiche", erklärte der Wermelskirchener am 24. September. Bettin war kurz vor Fulda von Passanten ins Krankenhaus geschickt worden. Dort sei die Nierenentzündung und eine Entzündung der Fußgelenke diagnostiziert worden.

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