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Trekking in Island bietet faszinierende Naturerlebnisse

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Trekking in Island: Dem ungemütlichen Wetter zum Trotz

05.04.2013, 14:29 Uhr | kg (CF)

Trekking in Island wird gemeinhin mit herausfordernden Wetterbedingungen in Verbindung gebracht. Doch lassen Sie sich davon nicht einschüchtern: Denn die Insel bietet faszinierende Naturgegebenheiten und verspricht aufregende Erlebnisse beim Wandern.

Trekking in Island: In Eigenregie oder mit einem Reiseveranstalter?

Bevor Sie sich für das Trekking in Island entscheiden, sollten Sie sich zunächst fragen, ob Sie in Eigenregie unterwegs sein wollen, oder ob Sie einen Reiseveranstalter zurate ziehen wollen. Eine der beliebtesten Wandertouren ist beispielsweise der Trekkingweg Laugavegur, weswegen Sie eine Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten finden können. Die enthaltenen Leistungen können beispielsweise eine Unterkunft für zwei Personen in der Hauptstadt Reykjavik enthalten, von wo aus Sie zu den möglichen Ausgangspunkten Landmannalaugar, Þórsmörk und Skógar gelangen. Von hier aus beginnt die fünf Tage andauernde Tour durch das isländische Hochland.

Der Laugavegur zeichnet sich durch faszinierende Panoramablicke auf Gletscher, Berge, Seen und tosende Wasserfälle aus. Außerdem kommen Sie beim Wandern auf dem 54 Kilometer langen Trail in den Genuss von den landestypischen und berühmten Geothermalquellen. Der Schwierigkeitsgrad ist ausgewogen – der höchste Punkt auf der Strecke findet sich bei Hrafntinnusker 1.50 Höhenmetern.

Der Kjavelgur: Schwierigkeitsgrad je nach Präferenz

Daneben gibt es noch den Kjavelgur-Trail, der sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene eignet. Die 40 Kilometer lange Strecke wird üblicherweise in dreieinhalb Tagen absolviert und führt durch Tundren, vorbei an heißen Quellen sowie über Berge und Lavagestein. Furten und nennenswerte Höhenunterschiede gibt es nicht. Wenn Sie zu den erfahreneren Wanderern gehören, können Sie diese Strecke auch in Pingvellir beginnen und 250 Kilometer bis nach Mælifell am Skagafjörður pilgern.

Der Lónsöræfi: Mit GPS und Grödel

Wenn Sie Trekking in Island unter besonders anspruchsvollen Voraussetzungen betreiben wollen, bietet der Lónsöræfi-Trail die richtige Gelegenheit. Die 85 Kilometer lange Strecke wird in sechs Tagen bewältigt und führt über Stafafell, Eskifell, Múlaskáli, Egilsel, Geldingafell und Eyarbakki bis nach Snæfell. Das von Bergen und Gletschern bestimmte Panorama kennzeichnet auch den Schwierigkeitsgrad dieser Route – denn Sie müssen einige Gletscherquerungen überwinden. Dementsprechend sollte eine gute Ausrüstung samt Grödel – einer Form von Steigeisen – und GPS-Gerät zu dieser Tour gehören; ebenso wäre es ratsam, wenn Sie bereits einige Trekking-Erfahrungen gesammelt haben.

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