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Die zehn schrägsten Themenparks der Welt

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Bagger, Krokodile, Hello Kitty  

Die zehn schrägsten Themenparks der Welt

11.06.2017, 16:03 Uhr | Hans-Werner Rodrian , srt

Die zehn schrägsten Themenparks der Welt.  Mutige Schwimmer im Cage of Death. (Quelle: srt/Tourism NT)

Mutige Schwimmer im Cage of Death. (Quelle: srt/Tourism NT)

Vergessen Sie Achterbahnen, Zauberschlösser und Mäuseohren: Hier kommt die Liste der verrücktesten Freizeitparks weltweit.

Der Frühling beginnt, und mit ihm starten die Freizeit- und Themenparks in die neue Saison. Die Neuigkeiten bei den bekannten Anlagen sind absehbar: Natürlich wird es eine noch romantischere Parade geben und eine noch wildere Achterbahn. Aber ganz ehrlich: Lustiger wären ein paar völlig durchgeknallte Themenpark-Ideen. Und die gibt es tatsächlich. Die Welt ist voller verrückter Themenparks. Begleiten Sie uns auf eine Reise von Väterchen Stalin bis zum Schwimmen mit Krokodilen. Oder wie wäre es mit Schaukeln im Kernkraftwerk? Das geht sogar in Deutschland...

Diggerland, England: Baggern bis zum Umfallen

Auf der Insel werden Männerträume wahr. In Großbritannien gibt es gleich vier Diggerland-Themenparks. Und in allen geht es um das eine: mit einem originalen Bagger samt gewaltiger Schaufel möglichst viel wegzubaggern. Wer Abwechslung sucht, der wechselt zu einem Bulldozer oder einem Kran in Originalgröße und kann damit weitermachen - alles ohne Führerschein und bereits ab acht Jahren. Fahrgeschäfte gibt es in den Baggerparks in Kent, Devon, Durham und Yorkshire auch – aber selbst die sehen aus wie Baggerschaufeln. Nach dem selben Konzept funktioniert der Park "Dig This" in Las Vegas (www.diggerland.com).

Grutas Park, Litauen: Stalin lebt

In einem Birkenwald im Baltikum haben sie sich noch mal alle versammelt: Lenin, Stalin, Marx und die anderen Heroen des Kommunismus. Ein cleverer litauischer Unternehmer hat nach der Wende die gestürzten Denkmäler von allen Dorfplätzen des Landes aufgekauft und einen Freizeitpark im Grünen daraus gemacht. Per Lautsprecher wird die ungewöhnliche Sammlung mit kommunistischer Musik untermalt. Im angeschlossenen Restaurant bedienen Kellnerinnen im Pionierhemd mit Sowjet-Orden an der Brust. Für die Kinder, denen derlei Attribute nichts mehr sagen, gibt es einen Streichelzoo und einen Lunapark, wie sie in der Sowjetunion üblich waren (www.grutoparkas.lt).

Holy Land Experience, Florida: Christus schreitet über Plastikwellen

Jesus Christ Superstar: In Orlando/Florida, nicht weit von Disneyworld, betreibt der christliche Fernsehsender Trinity diesen Themenpark rund um Christi Leiden und Auferstehung. Die Besucher sollen sich in das Jerusalem vor 2000 Jahren versetzt fühlen, sie dürfen einen als Christus verkleideten Schauspieler über Kunststoffwasser schreiten sehen und das nachgebaute Grab Jesu besichtigen. Höhepunkt des Besuchs ist stets das große Auferstehungs-Spektakel, bei dem Schauspieler den Leidensweg zum Golgatahügel bis zur Wiederauferstehung nachstellen – für Europäer ist das einfach nur skurril (www.holylandexperience.com).

Dollywood, Tennessee: Dinnerzelt und Hochfrisur

Das gibt es wohl auch nur in den USA: Eine Countrymusik-Legende besitzt ihren eigenen Achterbahnpark. Dolly Parton ist inzwischen über 70, aber immer noch die berühmteste Country-Sängerin des Landes, und die verrückteste Hochfrisur aller Zeiten hat sie auch. In ihrer Heimatstadt Pigeon Forge hat Dolly sich selbst ein Denkmal gesetzt. Top-Attraktion ist die Rodeo-Show "Dixie-Stampede", bei der echte Büffel durchs Dinnerzelt getrieben werden und tollkühne Reiter dreimal täglich den amerikanischen Bürgerkrieg nachstellen. Echte Dolly-Fans berauschen sich davor nicht nur an der Achterbahn Wild Eagle, sondern pilgern auch zu der kleinen Sperrholzkapelle, die nach dem Arzt benannt ist, der Dolly einst zur Welt brachte (www.dollywood.com).

Harmonyland, Japan: Hello Kitty!

Wenn Micky einen hat, dann will Kitty natürlich auch einen. Die berühmte japanische Comic-Katze ohne Mund und Stimme besitzt ebenfalls ihre eigene Erlebniswelt. Und die steht selbstverständlich in Japan. Im "Harmonyland" auf der Insel Kyushu hat sie ihr Lizenzgeber Sanrio Ltd. zum Leben erweckt. Seit mehr als zehn Jahren lockt der alterslose Charakterkopf mit der niedlichen Schleife seine Fans zu Riesenrad und Achterbahnen - alles in Rosa. Wer mag, der kann zwischendurch Kittys Katzenschloss besichtigen und eine Bootsfahrt durch die Höhlenwohnungen ihrer Freunde machen. Als krönender Abschluss wartet schließlich die Zeitmaschine der Träume: eine 20-minütige 3D-Show, bei der die Zuschauer in Hello-Kitty-Sesseln sitzen (www.sanrio.co.jp/english/harmony/harmony.html).

Suoi Tien Amusement Park, Vietnam: Buddhas Achterbahn

Muss Religion immer still sein? Nein, Buddhas Himmel gleicht bestimmt einem Vergnügungspark. Das denken zumindest die Macher des Suoi Tien Parks in Ho Chi Minh City; sie zeigen dort, wie sie sich den Himmel vorstellen. Aus ihrer Sicht gibt es da neben Hunderten von bunten und bauchigen Statuen sicher auch Go-Karts, Achterbahnen und Rutschen. Denn was könnte die Glückseligkeit des buddhistischen Nirvana besser versinnbildlichen? Der Park vergisst immerhin auch die andere Seite nicht. Da ist die Bucht der 1500 Krokodile, eine Bootsfahrt durch die Hölle und die Höhle der unzähligen Fledermäuse. Da alles erinnert daran, dass man nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens wiedergeboren werden kann (www.suoitien.com).

Hacienda Nápoles, Kolumbien: Zu Hause beim Drogenbaron

Was lässt sich aus der Villa des berühmten Drogenbarons der Welt machen? Richtig, ein Freizeitpark. So geschehen in Kolumbien. Hacienda Nápoles heißt eine 3000 Hektar große Ranch bei Puerto Triunfo, die der kolumbianische Kokain-Pate Pablo Escobar 14 Jahre vor seinem Tod 1993 kaufte und zur Luxusvilla umbaute. 2007 machte der kolumbianische Staat daraus den Freizeitpark "Parque Temático Hacienda Nápoles" – der ist heute verrückte Devotionaliensammlung und Zeugnis eines irrwitzigen Lebens zugleich. Gezeigt werden Escobars Zoo mit den eingeflogenen Nilpferden, seine Stierkampfarena, diverse Privatflugzeuge und die Landebahn auf dem Gelände. Auch im Eingangstor ist ein kleines Flugzeug eingebaut - angeblich hat der Drogenbaron damit seine erste Ladung Kokain in die USA geschafft (www.haciendanapoles.com).

República de los Niños, Argentinien: Kinder an die Macht

Selbst ist das Kind. Das gilt in Argentinien nicht erst seit gestern. Bereits im Jahr 1951 - und damit lange vor Disney – hat die legendäre Evita Peron diese "Republica de los Niños" konzipiert, die Stadt der Kinder. Der Jahr für Jahr ergänzte Themenpark ist heute wirklich eine kleine Stadt – mit einem Kinderparlament, mit Kinderhotels, einem Kinderflughafen und mehr. Das Besondere daran: Die Besucher sollen nicht nur zuschauen, sondern die Stadt mit verwalten. Und so findet sich mancher kleine Besucher bald als Radiomoderator wieder, andere backen Brot, melken Kühe, geben in einer Bank Geld aus oder bewachen das Gefängnis. Denn dass die Welt nicht nur gute Seiten hat, lernt man in Argentinien schon als Kind (www.republica.laplata.gov.ar).

Crocosaurus Cove, Australien: Schwimmen mit Krokodilen

Keine Angst vor Krokodilen. In Australiens Krokodilhauptstadt Darwin kann man mit ihnen sogar baden gehen – getrennt allein von einem Glaszylinder. Dem Gruseleffekt tut das keinen Abbruch. Denn das sechs Meter lange Reptil im Themenpark "Crocosaurus Cove" bleibt scheinbar zum Greifen nah. Und wer garantiert, dass der Glastank im Zweifelsfall dem Biss des Alligators widerstehen würde? Immerhin nennt man den Kasten "Käfig des Todes", und das dürfte seinen Grund haben (www.crocosauruscove.com).

Wunderland, Kalkar: Strahlende Gesichter im "Schnellen Brüter"

Hier ist der Atomausstieg schon längst Wirklichkeit. Im Kühlturm fahren fröhliche Menschen Kettenkarussell. Und die 45 Meter hohe Wand mit der aufgemalten Alpenlandschaft dient als Kletterparadies. Der "Schnelle Brüter" in Kalkar, der mal Deutschlands modernstes Kernkraftwerk werden sollte, ist heute ein Freizeitpark. Und das bereits seit 1995. Nachdem die Politik 1991 das sieben Milliarden Mark teure Experiment gestoppt hatte, kaufte der Niederländer Hennie van der Most das Gelände. Heute locken Kettenkarussell, Achterbahn und Wildwasserfahrten jährlich rund 600000 Gäste an den Niederrhein, rund die Hälfte davon aus den Niederlanden. Viele bleiben gleich für einen Kurzurlaub, schließlich sind die ehemaligen Verwaltungsgebäude zu Hotels umgebaut, und abends geht der Partyspaß in der unterirdischen Kneipenstraße und an den Bowlingbahnen erst richtig los (www.wunderlandkalkar.eu/de).  

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