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Radlertraum Alpencross – Mit dem Fahrrad über alle Berge

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Radlertraum Alpencross  

Einmal mit dem Fahrrad über alle Berge

31.07.2017, 07:15 Uhr | Armin Herb, srt

Radlertraum Alpencross – Mit dem Fahrrad über alle Berge. Auf dem Tauernradweg bei Kuchl die Natur ganz nah erleben.  (Quelle: Armin Herb/srt)

Auf dem Tauernradweg bei Kuchl die Natur ganz nah erleben. (Quelle: Armin Herb/srt)

Ein Alpencross mit dem Fahrrad zählt zu den Traumtouren vieler Radreisender. Praktisch: Es gibt für jeden die passende Route – egal ob fürs Tourenrad, Mountainbike oder E-Mountainbike.

Nie war es einfacher, eine Transalp-Tour zu absolvieren. Wer sich bis vor einigen Jahren zur Alpenüberquerung auf den Weg machen wollte, musste oft noch lange planen, sich mühsam seine Route aus diversen Karten und Büchern zusammensuchen. Ganz zu schweigen von quasi nicht vorhandenen radfreundlichen Unterkünften, die für eine Nacht ein Dach über dem Kopf anbieten.

Der allgemeine Fahrradtrend und das digitale Zeitalter brachten die entscheidenden Verbesserungen. Heute weist das Navi oder Smartphone den Weg. Und wer es noch einfacher haben möchte, der bucht bequem eine geführte Alpenüberquerung beim Reiseveranstalter. Nur für eine solide Kondition und den passenden Schutz gegen Wetterkapriolen muss jeder selbst sorgen.

Mit dem Tourenrad an die Adria – über den Alpe-Adria-Radweg

410 Kilometer, 2400 Höhenmeter

Auf dem Alpe-Adria-Radweg vorbei an Schwarzach im Salzachtal. (Quelle: Armin Herb/srt)Auf dem Alpe-Adria-Radweg vorbei an Schwarzach im Salzachtal. (Quelle: Armin Herb/srt)

Ciclovia Alpe Adria nennt sich der Fernradweg für die sanfteste Transalp-Tour. Kulturell und kulinarisch zaubert die Route von Salzburg nach Grado dem Radreisenden ein Lächeln ins Gesicht. In puncto Kondition lässt sie sowieso genügend Puste für die Schönheiten am Wegesrand, denn dieser Radweg ist mehr als eine Alpendurchquerung. Schon kurz nach dem Start mitten in der Domstadt Salzburg bestimmen die Berchtesgadener Alpen die Kulisse. Hinter Golling geht es zum ersten Mal richtig bergauf zum Pass Lueg, aber nur kurz.

Vom Salzachtal wechselt der Weg ins Gasteinertal. Der nächste, auch nur kurze Steilanstieg lohnt sich sogar im Schieben, denn das bringt mehr Muße für den Blick auf den Wasserfall, der zwischen den altehrwürdigen Hotels in Bad Gastein ins Tal stürzt. Kurz darauf hat man das Anstrengendste der Route schon hinter sich, denn der Alpenhauptkamm wird bequem mit der Bahn durch die Tauernschleuse überwunden.

In Kärnten folgt der Alpe-Adria-Radweg der Drau an die italienische Grenze nach Tarvisio. Nach langen Strecken beeindruckender Berglandschaft steht in den Städtchen Udine, Palmanova und Aquileia an der historischen Via Julia Augusta nochmals die Kultur im Fokus. Die letzten Kilometer auf dem Damm zum Inselstädtchen Grado wirken schließlich wie eine Zielgerade ans Meer, das die meisten Radler nach acht bis zehn Tagen erreichen.

Mit dem Mountainbike zum Gardasee – über die Zugspitze

360 Kilometer, 5300 Höhenmeter

Vom Loisachtal geht es zwischen dem idyllischen Wildsee und Blindsee hinauf zum Fernpass. (Quelle: Armin Herb/srt)Vom Loisachtal geht es zwischen dem idyllischen Wildsee und Blindsee hinauf zum Fernpass. (Quelle: Armin Herb/srt)

Von der Zugspitze zum Gardasee: diese Route gilt als Klassiker unter den Transalpstrecken für Bergradler. Ihr großer Vorteil: Keiner muss Leistungssportler sein, um das Abenteuer Transalp zu erleben. Die einen starten in Garmisch, die anderen auf der Tiroler Seite des Zugspitzmassives in Ehrwald. Nach dem mehr oder weniger langen Einrollen im Loisachtal geht es zwischen dem idyllischen Wildsee und Blindsee hinauf zum Fernpass. Nach den ersten Schweißtropfen und dem grandios gelegenen Fernsteinsee folgt dann sorgenfreier Alpengenuss auf guten Wegen hinunter ins Gurgler Tal und zum Städtchen Imst.

Die Auffahrten vom Oberen Inntal zur Pillerhöhe und zum Reschenpass wollen aber wieder getreten sein. Wer den versunkenen Turm am Reschensee passiert hat, darf sich freuen. An der Etsch entlang geht es in erster Linie bergab durch den Vinschgau, durch Apfelgärten und Weinberge, vorbei an Reinhold Messners Schloss Juval und dem berühmten Kurort Meran.

Nach kurzem Abstecher in die Weinhügel um den Kalterer See und Tramin gibt der Flusslauf der Etsch wieder die Richtung vor bis zur schmucken Provinzmetropole Trento. Vor dem Gardasee droht allerdings noch eine letzte, kleine Bergprüfung von der Etsch hinüber zur Sarca. Zu Füßen der steilen Gardaseeberge wartet zum Finale in Riva schließlich der erfrischende Sprung in den See.

Mit dem E-Mountainbike durch die Dolomiten – über Innsbruck und Lago di Caldonazzo

300 Kilometer, 10600 Höhenmeter

Die Strecke zwischen Innsbruck und dem Lago di Caldonazzo bei Trento am Südrand der Dolomiten wird jeden Tag bestimmt durch ein anderes faszinierendes Panorama als Kulisse.  (Quelle: Armin Herb/srt)Die Strecke zwischen Innsbruck und dem Lago di Caldonazzo bei Trento am Südrand der Dolomiten wird jeden Tag bestimmt durch ein anderes faszinierendes Panorama als Kulisse. (Quelle: Armin Herb/srt)

Das Mountainbike mit Elektromotor ist nicht nur etwas für konditionsschwache Bergsportler. Nein, es bedeutet für leidenschaftliche Biker auch: höher, schneller, weiter, komfortabler. Und vor allem mehr Muße für die grandiosen Berglandschaften der Alpen. So wie auf der Strecke zwischen Innsbruck und dem Lago di Caldonazzo bei Trento am Südrand der Dolomiten. Jeden Tag bestimmt ein anderes faszinierendes Panorama die Kulisse.

Das Feuerwerk der Landschaften beginnt im Wipptal mit den Stubaier Alpen. Danach schrauben sich die E-Biker über den Alpenhauptkamm, über die alten Militärwege am Brenner Grenzkamm, über die ruppigen Wege am Schlüsseljoch und Pfundererjoch.

Vom Pustertal zweigt die Route ab ins Welterbe der UNESCO, die Dolomiten. Kilometer um Kilometer zeigen sich die "Bleichen Berge" in ihrer ganzen Schönheit: hinter St. Vigil der Naturpark Fanes, danach bei St. Kassian der Sellastock und am berühmten Bindelweg die Marmolata, der höchste Berg der Dolomiten mit 3343 Meter. Und die wuchtige Bergwelt setzt sich auch jenseits des Pordoijochs und des Fassatales noch fort. Vom Passo Lusia aus sieht man schon die bizarren Felsen der Pala-Gruppe. Erst im Valsugana mit dem Ziel Caldonazzosee zeigen sich die Berge wieder etwas sanfter und weniger spektakulär.

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