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Wewelsburg - Himmlers Kultstätte

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Reise in die Geschichte  

Wewelsburg - Himmlers Kultstätte

18.01.2010, 10:34 Uhr | Linus Geschke, Spiegel Online

Jetzt historisches Museum und Jugendherberge, wurde das pittoreskes Bergschloss im Kreis Paderborn als "SS-Schule Haus Wewelsburg" genutzt.  (Foto: Imago)Das pittoreskes Bergschloss im Kreis Paderborn war die "SS-Schule Haus Wewelsburg" (Foto: Imago) Hoch erhebt sich im Kreis Paderborn ein pittoreskes Bergschloss mit dreieckigem Grundriss über das Almetal - hell, friedlich, von Wald umgeben. Erbaut im frühen 17. Jahrhundert als Nebenresidenz Paderborner Fürstbischöfe, beherbergt es heute unter anderem ein historisches Museum sowie eine Jugendherberge.

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Burg als SS-Schule

Die meisten Besucher jedoch werden angelockt durch die knapp zwölfjährige Nutzung der Burg als "SS-Schule Haus Wewelsburg". Himmler hatte sie zunächst als Schulungsstätte für "SS-Führer" geplant, am Ende hatten die baulichen Veränderungen - ausgeführt durch den Reichsarbeitsdienst und später zusätzlich durch Häftlinge des Konzentrationslagers Niederhagen - immense Ausmaße. Die Inneneinrichtung wurde komplett erneuert und mit SS-Ornamenten versehen, das Äußere der Anlage burgähnlicher gestaltet. Den Nordturm mit seiner im Fels liegenden "Weihehalle" erklärte Himmler zum Zentrum nationalsozialistischer Rituale. Um die Stätte gegen Kriegsende nicht in die Hände der Amerikaner fallen zu lassen, ordnete der "Reichsführer-SS" am 31. März 1945 die Sprengung an, welche jedoch nicht vollständig gelang. Eine Dauerausstellung im ehemaligen Wachgebäude erinnert heute an die NS-Vergangenheit der Wewelsburg. Besucher können zudem im Nordturm die "Gruft" sowie den "Obergruppenführersaal" besichtigen, dessen im Boden eingelassenes Ornament unter dem Namen "Schwarze Sonne" heute zweifelhafte Popularität unter Rechtsextremisten genießt.

Weitere Informationen Kreismuseum Wewelsburg, Burgwall 19, 33142 Büren-Wewelsburg, Tel: 02955 / 7622-0, Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr. Samstags, Sonn- und Feiertags bis 18 Uhr, Eintritt: Dokumentation kostenlos, Burg 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro

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