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Der Schmuckgarten Südtirols

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Meran  

Der Schmuckgarten Südtirols

14.04.2008, 17:48 Uhr | srt

Schloss Tirol oberhalb von Meran gilt als Dynastenburg der Grafen von Tirol und gab gleichzeitig dem Land seinen Namen (Foto: Südtirol Marketing/Tappeiner)Schloss Tirol oberhalb von Meran gilt als Dynastenburg der Grafen von Tirol und gab gleichzeitig dem Land seinen Namen (Foto: Südtirol Marketing/Tappeiner)

Der Größe nach ist Meran nur Nummer zwei in Südtirol, doch in der Gunst der Urlauber liegt das 33.000 Einwohner zählende Städtchen auf Platz eins. Begünstigt wird dies durch die besondere Lage. Da es auf 324 Metern Meereshöhe liegt, sowie im Norden und Osten von hohen Bergketten geschützt ist, hat es ein recht mildes Mittelmeerklima mit teilweise subtropischer Vegetation. Die reizvolle Landschaft, in die zahlreiche Burgen, Obst- und Weingärten gestreut sind, begeistert nicht nur Urlauber von heute. Von 1870 bis 1872 hielt sich Kaiserin Sissi samt Töchtern und Hofstaat jeweils mehrere Monate hier auf. Somit haben die kaiserlichen Aufenthalte ganz ursächlichen Anteil, dass Meran zum Lustort der Reichen und der Schönen und in Folge auch der Touristen wurde.

Meran als Familienparadies

Auch für Familien hat Meran viel zu bieten, denn Langeweile kommt hier sicher nicht auf. Ob man seine Höhentauglichkeit im Hochseilpark auf die Probe stellt, im Archeoparc mit Pfeil und Bogen hantiert oder durch das Passeiertal radelt, bleibt jedem selbst überlassen. Auch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff wollen erkundet werden und das Erlebnisbad Naturns lädt zum Entspannen ein. Nicht zu vergessen hier auch die Seilbahn "Meran 2000", die den Besucher in windige Lüfte entführt und einen Blick über die atemberaubende Natur beschert.

Hoteliers setzen auf Wellness

Nach den schmerzlichen Zäsuren der Weltkriege versucht das Städtchen seit den sechziger Jahren wieder den einstigen Glanz aufzupolieren. Mit Erfolg: Das gemütlich-nostalgische Flair ist inzwischen mit modernem Verwöhnkomfort durchsetzt. Auf Wellness und Beauty hat sich ein Großteil der Hotellerie spezialisiert. Sauna, Whirlpool, Tepidarium, Heu- oder Kleopatrabäder, Massagen und Kosmetik. Wer mag, kann sich das komplette Entspannungsprogramm antun - ob in einem der gut erhaltenen historischen Häuser wie etwa dem im reinsten Belle-Epoque-Stil gehaltenen Hotel "Adria" oder in Bauten jüngerer Epochen. Überraschende Extras immer Mal inbegriffen. Wie in dem in einer traumhaften Parkanlage gelegenen Hotel "Park Mignon", das in die Reihe der renommierten "Small Luxury Hotels of the World" aufgenommen wurde. Hier schaut man - im beheizten Außenpool schwimmend - über Palmen direkt auf die Schneegipfel.

Wandertouren - gemütlich bis anstrengend

Bei Spaziergängen und Wanderungen lässt sich dann das kulinarische Verwöhnprogramm wieder einigermaßen ins Gleichgewicht bringen. Gemütliche vier Kilometer lang etwa ist der oberhalb Merans entlang führende Tappeiner Weg, von dem sich malerische Panoramablicke auf die Stadt bieten. An unendlichen Obstplantagen vorbei ziehen sich die so genannten Waalwege, die fast eben neben künstlichen Wasserwegen (Waale) angelegt sind. Die Tour nach Dorf Tirol führt direkt auf die Spur der grotesk-unansehnlichen Herzogin Margarete Maultasch, die im 14. Jahrhundert das Land den Habsburgern vermachte. Vor der Besichtigung des Tirol-Schlosses sollte man am Burghügel Halt machen. Von einer riesigen Terrasse bietet sich hier nicht nur ein herrlicher Panoramablick über den Vinschgau, sondern man trifft auch auf das einzigartige Pflegezentrum für Vogelfauna. Hier zeigen zwei mal täglich Adler, Geier und Falken bei Vorführungen ihre rasanten Flugkünste.

Bummeln auf den Promenaden

Ganz gemütlich bummeln lässt es sich auf den Promenaden in Meran und unter den Lauben. In diesen Arkadengängen finden sich verführerische Konditoreien, altehrwürdige Gasthäuser und vor allem eine Menge kleiner Geschäfte mit verlockenden (allerdings nicht gerade billigen) Angeboten von Delikatessen bis Mode. Ein paar Schritte zur Seite, in einem Durchgang, trifft man auf das originellste Museum von Meran. Ursprünglich "Museum für Kleid und Tand", heißt es jetzt eher irreführend "Frauenmuseum" und präsentiert jedoch genau das, was der frühere Name verspricht: Über 20.000 aus einer Privatsammlung stammende Exponate rund um Mode, Schmuck und Accessoires vom Biedermeier bis in die Gegenwart.

Weitere Informationen
Südtirol Marketing, Pfarrplatz 11, I-39100 Bozen, Tel. 0039/0471/999999, www.suedtirol.info

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