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Sehenswürdigkeit Ecce Homo: Verschandeltes Jesus-Fresko in Spanien

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Verschandeltes Kunstwerk wird Sehenswürdigkeit

27.08.2012, 14:25 Uhr | AFP

Sehenswürdigkeit Ecce Homo: Verschandeltes Jesus-Fresko in Spanien. Schaulustige vor dem verunstalteten Fresko. (Quelle: dpa)

Schaulustige vor dem verunstalteten Fresko. (Quelle: dpa)

Hunderte Menschen stehen in Borja vor dem Ölbild Schlange, das eigentlich vor kurzem erst verunstaltet wurde und dadurch in die Schlagzeilen geriet. Nun ist die spanische Stadt Borja um eine zweifelhafte Touristenattraktion reicher. Schaulustige kamen am Wochenende in das verschlafene nordostspanische Nest, um ein bei einer Restaurierung verschandeltes Jesus-Fresko in der Kirche zu bestaunen.

Rentnerin restauriert auf eigene Faust

Den Boom verdankt die Stadt den Malkünsten der Rentnerin Cecilia Giménez, die das 102 Jahre alte Jesus-Bild beim Versuch der Wiederherstellung derart entstellte, dass sie damit via Medien und Internet weltweit Aufmerksamkeit erregte: Dem gekreuzigten Jesus des Freskos mit dem Titel "Ecce Homo" des lokalen Künstlers Elias García Martínez verlieh Giménez das Antlitz eines knuddeligen Äffchens mit Knopfaugen.

Mittachtzigerin hat nun eigene Fans

Die unerlaubte Arbeit der Mittachtzigerin wurde von einigen Medien bereits zur misslungensten Restauration der Geschichte gekürt, allerdings hat Giménez auch eine wachsende Fangemeinde. Eine Frau, die eigens nach Borja gereist war, um das an einer Säule der Kirche Iglesia del Santuario de Misercordia befindliche Fresko zu sehen, fand Gefallen an ihm: "Das ursprüngliche Gemälde war auch sehr hübsch, aber dieses mag ich wirklich", sagte sie im spanischen Fernsehen.

Online-Petition soll neue Sehenswürdigkeit erhalten

Ein Organisator eines Patronats-Festes der Stadt freute sich bereits über die neue "weltweite" Bekanntheit Borjas, die durch zahlreiche Beiträge, Fotomontagen und Spiele im Internet seit der misslungenen Restaurierung. Rund 18.000 Menschen unterzeichneten inzwischen eine Online-Petition, die sich gegen die Pläne der Stadt stemmt, das Originalbild möglichst wiederherzustellen.

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