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"Benimmregeln" auf Mallorca: Behörden ziehen positive Bilanz

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"Benimmregeln" auf Mallorca  

Behörden ziehen positive Bilanz

23.09.2014, 16:04 Uhr | dpa

"Benimmregeln" auf Mallorca: Behörden ziehen positive Bilanz. Unterschiedliche Maßnahmen sollen in Palma die Alkoholexzesse eindämmen. (Quelle: dpa/Symbolbild)

Unterschiedliche Maßnahmen sollen in Palma die Alkoholexzesse eindämmen. (Quelle: Symbolbild/dpa)

Drei Monate nach dem Inkrafttreten von "Benimmregeln" auf der spanischen Ferieninsel Mallorca haben die Behörden eine positive Bilanz gezogen. Im Strandgebiet an der Playa de Palma seien "illegale Aktivitäten" weitgehend zurückgedrängt worden, teilte der stellvertretende Bürgermeister und Tourismus-Stadtrat von Palma de Mallorca, Alvaro Gijón, mit.

In der Gegend um den Ballermann würden an der Strandpromenade und auf dem Badestrand kaum noch Trinkgelage mit Sangría-Eimern abgehalten. Auch die Hütchenspieler seien zurückgedrängt worden. Die Polizei kassierte wegen Verstößen gegen das Reglement insgesamt 18.000 Euro an Geldstrafen. Die Benimmregeln seien mittlerweile fast allen Urlaubern bekannt, betonte Gijón.

Auch "Balconing" steht unter Strafe

Der Gemeinderat der Inselhauptstadt Palma hatte zu Beginn der Reisesaison eine "Verordnung für ein zivilisiertes Zusammenleben" erlassen, die mehr Ordnung und Sauberkeit am Ballermann bringen sollte. Die Verordnung sieht unter anderem Bußgelder für öffentliches Urinieren, Graffiti, öffentliche Trinkgelage sowie Badekleidung abseits von Pools oder Stränden vor. Auch das "Balconing" genannte Klettern und Springen von Hotelbalkonen steht unter Strafe, ebenso wie das Ansprechen von Straßen-Prostituierten. Gleiches gilt für weggeworfene Kaugummis oder Zigaretten.

UMFRAGE
Was halten Sie von den neuen Regeln in Palma?

Eingeführt wurden Bußgelder von bis zu 400 Euro. Unterschieden wird zwischen leichten, mittleren und schweren Vergehen. Während ein Verstoß gegen die Kleiderordnung ein leichtes Vergehen wäre, zählt das Ansprechen von Prostituierten zu den mittleren und Vandalismus zu den schweren.

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