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Warum nicht? Urlaub bei Donald Trump

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Warum nicht? Urlaub bei Donald Trump

27.12.2016, 12:10 Uhr | Hans-Werner Rodrian/srt

Warum nicht? Urlaub bei Donald Trump . Donald Trump. (Quelle: Gage Skidmore/srt)

Donald Trump. (Quelle: Gage Skidmore/srt)

Am 20. Januar wird er zum neuen Präsidenten der USA gewählt: Donald Trump. Bereits seit Jahrzehnten ist der extrovertierte Milliardär im Urlaubsgeschäft tätig. Ihm und seiner Trump Corporation gehören Luxushotels, Golfplätze und sogar ein Eislaufplatz. Warum also nicht mit der Zeit gehen und beim nächsten Urlaub in einer Trump-Ferienanlage absteigen? Wir haben recherchiert, wo das möglich ist und was es kostet. 

Am einfachsten trifft man "The Donald" natürlich in seiner Heimatstadt New York. Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten verfügt dort über ein komplexes Geflecht von Firmen und Immobilienbeteiligungen. Hauptsitz ist der Trump Tower in der feinen Fifth Avenue. Das 58 Stockwerke hohe Gebäude, in dem der Trump-Clan die obersten drei Stockwerke als Wohnsitz nutzt, enthält zwar kein Hotel, aber ein pompöses Atrium über sechs Stockwerke - ganz in rosa Marmor und Gold gehalten und mit zehn Meter hohem Wasserfall.

In dem Atrium befinden sich unter anderem die Flagship Stores von Nike und Gucci und - ein Must für Trump-Fans - die "Ivanka Trump Fine Jewelry Boutique" seiner Tochter. Wie wär's danach mit einem Brownie im Trump Café? Mit 6,50 Dollar pro Stück ist das zwar kein Schnäppchen, aber irgendwie muss der Mann ja Milliardär geworden sein. 

"Trump International Hotel and Tower"

Wohnen kann man in New York Natürlich auch bei Donald Trump: im "Trump International Hotel and Tower" an der Südwest-Ecke des Central Parks, Ecke Broadway. Das Fünfsternehotel befindet sich zwischen dem 3. und dem 17. Stockwerk, darüber sind noch einige Eigentumswohnungen. Das Superior-Zimmer mit Parkblick gibt es bei Tui für 435 Euro pro Nacht zu buchen. Holidaycheck gibt 100 Prozent Weiterempfehlung - bei allerdings gerade mal sechs Votings. Wem die Ausstattung etwas sehr golden vorkommt: So sind die Trumps eben - verantwortlich fürs Design war Donald Trumps Tochter Ivanka. 

Irgendwie herzig ist er überhaupt, der neue Präsident. Im Central Park gab es viele Jahre lang eine defizitäre Eislaufbahn, den Wollman Rink. Kurz bevor er endgültig schließen musste, übernahm ihn Trump und nannte ihn natürlich sofort um in Trump Rink. Ob er damit Geld verdient oder ebenfalls draufzahlt, weiß man nicht. Die 14 Dollar für die Leihgebühr der Schlittschuhe und das Eintrittsgeld sind jedenfalls gut angelegt. Anfänger werden sich freuen, dass immer extra Mitarbeiter auf dem Eis sind, um bei Stürzen zu helfen. 

New York ist im Winter kalt

Deshalb verbringt Donald Trump auch die Wochenenden in seiner Winterresidenz in Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida. Die 1926 von einer Cornflakes-Erbin gebaute Luxuslodge mit 120 Zimmern ist als nationales Kulturgut eingestuft. Das hinderte den Staat Florida aber nicht daran, die pompöse Villa an Donald Trump zu verkaufen - weit unter Wert, wie die Washington Post ermittelte. Trumps Trick: Er hatte einfach das Grundstück zwischen Meer und Villa gekauft und drohte damit, einen Wolkenkratzer drauf zu bauen.

Wer Trump dort treffen will, muss genügend Kleingeld haben: Für 100.000 Dollar Aufnahmebeitrag und jährlich 14.000 Dollar Mitgliedsbeitrag darf man hier essen, trinken, golfen und entspannen, so viel man will. Die Google-Bewertung ist trotzdem nur mittelmäßig: 3,6 von 5 Punkten. Hauptsächlich bekrittelt wird das museale Ambiente und dass viele Mitarbeiter mit Leichenbüßermiene durch die Gegend laufen. 

Nicht reich genug?

Wer gerade im Sonnenstaat Florida ist, aber Jahresbeiträge im sechsstelligen Bereich nicht locker machen kann, der ruht sich in Trumps Luxushotel in Miami aus. Das Trump National Doral bezeichnet der künftige Präsident ganz bescheiden als eines der besten Resorts der Welt. Bei Booking ist es für 265 Euro buchbar und wird mit 9 von 10 Punkten gut bewertet, allerdings sollte man Golfer sein, und nicht Strandurlauber. Der Strand ist nämlich 30 Kilometer entfernt. Trump wäre freilich nicht Trump, wenn er keine Alternative wüsste. Hier heißt sie Trump International Beach Resort und ist ein 31 Stockwerke hohes Hotel in North Miami, genauer gesagt in Sunny Isles Beach. Preislich geht es allerdings auch hoch hinaus: Bei Expedia ist die mit 4,4 von 5 Punkten gut bewertete Anlage für 514 Euro zu haben. 

Von Florida kann man zu einer kleinen Rundreise durch Amerika starten und bleibt doch immer bei Donald Trump im Bett. Zu seiner Hotelgruppe Trump International gehören Hochhäuser in Las Vegas und auf Hawaii, in Chicago und Panama Stadt, in Rio de Janeiro, Toronto und Vancouver. Und natürlich das bonbonfarbene, gerade erst eröffnete Hotelschloss im alten Postamt in Washington, in fußläufiger Entfernung vom Weißen Haus. Wer dort befürchtet, dass die Preise angesichts des neuen Jobs des Chefs durch die Decke gehen, der kann beruhigt sein. Bei Tripadvisor ist die Fünfsterneanlage für 417 Euro pro Doppelzimmer buchbar. Allerdings berichten Gäste von Anlaufschwierigkeiten und eiskalten Klimaanlagen im Hochwinter. 

Ein Spielchen gefällig?

Mit Spielbanken und anderen Freizeitgeschäften beschäftigt sich Trump ebenfalls - hauptsächlich in Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey. Da hat es allerdings mehrfach wirtschaftlich gekriselt. Nach nicht weniger als vier Insolvenzen musste Trump die Hälfte des Casinos Taj Mahal und des Plaza-Hotels verkaufen. Seit September ist das Plaza wieder mal pleite und geschlossen. Im Oktober folgte das Taj Mahal Hotel mit seinem Casino. Der neue US-Präsident legt Wert auf die Feststellung, dass er sich operativ aus diesem Geschäft komplett zurückgezogen hat. 

Stattdessen spielt er lieber Golf. Nicht weniger als 18 Golfplätze besitzt Trump Golf Ltd., darunter sind Anlagen in Puerto Rico und Dubai sowie ein Countryclub in Irland und zwei Golfplätze in Schottland. Juwel der Sammlung ist des Resort Turnberry, eine mehr als hundert Jahre alte schottische Traditionsanlage mit Bahnen bis zum Meer und Leuchtturm an Bahn 9. Die British Open wurden dort schon viermal ausgetragen. Ein bisschen Urlaubsgeld sollte dabei haben, wer da absteigen will. Ein Greenfee kostet sportliche 300 Euro, ein Zimmer nicht unter 504 Euro. Na dann, auf ein gutes Spiel! 

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