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Malediven: Auswärtiges Amt rät von Reisen in die Hauptstadt Malé ab

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Unruhen in Malé  

Auswärtiges Amt rät zu Vorsicht auf Malediven

06.02.2018, 16:42 Uhr | dpa-tmn

Auf den Malediven hat Präsident Abdulla Yameen einen zweiwöchigen Ausnahmezustand ausgerufen. Die Sicherheitskräfte nahmen zwei Richter fest. (Screenshot: Reuters)
Ausnahmezustand auf den Malediven verhängt

Auf den Malediven hat Präsident Abdulla Yameen einen zweiwöchigen Ausnahmezustand ausgerufen. Die Sicherheitskräfte nahmen zwei Richter fest.

Zahlreiche Festnahmen Oppositioneller: Auf den Malediven herrscht der Ausnahmezustand. (Quelle: Reuters)


Malediven-Urlauber müssen nach den neuen Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes kaum mit Einschränkungen rechnen. Einige Ausflüge fallen allerdings aus. "Die Beeinträchtigungen beschränken sich auf die Hauptstadt Malé", sagt Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV).

Nach Unruhen in Malé hat das Auswärtige Amt am 6. Februar 2018 seine Reisehinweise aktualisiert. Es rät von Reisen in die Hauptstadt der Malediven ab. "Nur ganz wenige Gäste halten sich in der Regel in der Hauptstadt auf. Die Allermeisten fahren oder fliegen nach der Landung direkt weiter in die Resorts auf den Inseln." Die Transfers per Boot oder Flugzeug fänden ohne Einschränkungen statt.

Ausflüge in die Hauptstadt seien allerdings abgesagt worden – etwa bei Tui. "Unsere Gäste befinden sich ausschließlich auf den Urlaubsinseln und bekommen von der Situation auf Malé nichts mit", sagt eine Sprecherin.

DER Touristik hat ebenfalls Ausflüge nach Malé abgesagt. Wer aber trotzdem eine Reise in die Hauptstadt gebucht hat, kann nach Angaben einer Sprecherin bei einer Anreise bis zum 20. Februar kostenlos umbuchen oder stornieren.

Angespannte politische Lage – Entwicklung nicht absehbar

Die Gäste von Thomas Cook halten sich einer Sprecherin zufolge nicht in Malé auf. Der Reiseveranstalter bietet dorthin auch keine Ausflüge an. Bei der Reiseleitung könnten sich Gäste jederzeit über die aktuelle Lage informieren. Darüber hinaus soll es in den Resorts Aushänge mit Informationen des Auswärtigen Amtes geben.

"Aufgrund der nicht absehbaren Entwicklung der angespannten politischen Lage wird Reisenden empfohlen, die Medienberichterstattung zu verfolgen, besonders vorsichtig zu sein und von nicht notwendigen Reisen nach Malé derzeit abzusehen", heißt es auf der Website des Auswärtigen Amtes. China und Indien rieten allgemein von Reisen in das Urlaubsparadies im Indischen Ozean ab.

Verwendete Quellen:
  • dpa-tmn

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