Sie sind hier: Home > Leben > Reisen >

Wo man dem Tod ins Auge blickt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wo man dem Tod ins Auge blickt

24.02.2012, 14:04 Uhr | t-online/wanted.de, t-online.de

Wo man dem Tod ins Auge blickt. Abgrundwandern im Huashan-Gebirge in China. (Quelle: imago)

Abgrundwandern im Huashan-Gebirge in China. (Quelle: imago)

Sind Sie schon ein richtig harter Kerl? Und ständig auf der Suche nach dem nächsten Adrenalinstoß? Dann sind diese Extrem-Reisen genau das richtige für Sie. Garantiert schlackern auch Ihre Knie bei Wanderungen über nur 30 Zentimeter breite Holzbalken in einer Höhe von 1000 Metern. HolidayCheck.de führt eine Liste mit den härtesten Abenteuer-Reisen. Wir stellen Ihnen die zehn abgefahrensten Trips vor.

Highway of Death Diese Strecke ist eine echte Herausforderung für Downhill-Biker: Trotz extrem steiler Abgründe und unbefestigter Seitenränder, sind Leitplanken auf der "Straße des Todes" in Bolivien Fehlanzeige. Dazu sorgen Nebel, Regen, Steinschläge oder Erdrutsche für erschwerte Bedingungen - und Gegenverkehr gibt es auch! Wer sich auf die gefährlichste Straße der Welt wagt, darf sich keinen Fehltritt leisten. Am besten buchen Sie Touren über einen lokalen Anbieter. Und auf keinen Fall vergessen: Vor der Abfahrt Bremsen checken! Bergtour am Mont Blanc

Eisige Temperaturen, wenig Sauerstoff und stechender Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 95 Stundenkilometer - Touren zum höchsten Gipfel der Alpen bringen selbst Profi-Bergsteiger an ihre Grenzen.

Dazu machen herabstürzende Schneemassen die Tour zu einem Höllentrip. Trotz der Gefahren, lassen sich Abenteurer nicht abschrecken, denn auf sie warten Nervenkitzel pur und eine gigantische Aussicht in 4810 Metern Höhe.

Vulkan-Bungee-Jumping

Normale Bungee-Jumping-Erlebnisse reichen für einen anständigen Adrenalinschub. Aber diese Tour in Chile spielt in einer ganz anderen Liga! Mit dem Helikopter geht es auf über 3000 Meter, zu dem aktiven Vulkan Villarica an der argentinischen Grenze. Hier werden die Türen geöffnet, kurz Luft geholt und dann geht es ab in Richtung der brodelnden Lavamasse. Geht alles gut, baumeln die Todesmutigen 200 Meter über der Glut. Der Spaß ist aber noch nicht vorbei: Am Seil hängend fliegen die Abenteurer die 20 Kilometer zurück zum Landeplatz.

Flug mit Düsenjet Flugangst ist hier Fehl am Platz! Schon beim Start mit dem Düsenjet im russischen Nischnii Nowgorod stockt der Atem, wenn die Fluggäste in ihre Sitze gepresst werden. Kaum durchgeatmet, hat der Kampfjet die Piloten bereits in 21 Kilometer Höhe katapultiert. Die Aussicht auf die Erdkrümmung lässt sich jedoch kaum genießen, denn schon geht das High-Speed-Erlebnis weiter. Nach ein paar Loopings, Rollen und rasanten Wendungen ist es soweit: Die Gäste übernehmen das Steuer und jagen den Jet durch die Lüfte Wandern am Abgrund

Achtung Herzinfarkt-Gefahr! Nur 30 Zentimeter breite, halbmorsche Holzbalken - mehr schlecht als recht zusammengenagelt - führen in 1000 Metern Höhe an einer Felswand des Huashan-Gebirges in China entlang.

Nicht einmal ein Geländer schützt die Todesmutigen vor dem Fall in die Tiefe. Halt bietet lediglich eine Eisenkette, die am Fels befestigt wurde. Wer die Tour trotzdem wagt, sollte auf jeden Fall schwindelfrei sein und eine große Portion Mut mitbringen. 

Vulkan-Boarding

Abgefahrene Abfahrten mit Adrenalin-Garantie gibt es in Nicaragua am Cerro Negro. Per Schlitten oder umfunktioniertem Skateboard rasen die Abenteurer mit 30 Stundenkilometer die Hänge hinab. Neben der heißen Fahrt bringt vor allem der Gedanke an die brodelnde Lava im Inneren des Vulkans das Blut zum Kochen. Wichtig: Um den rasanten Trip unverletzt zu überleben, werden Schutzanzüge bereitgestellt. 

Skifahren auf der Harakiri-Piste "Harakiri" wird in Japan die rituelle Selbsttötung genannt. Diesem Namen macht die Skipiste im Zillertal alle Ehre. Aufgrund des durchschnittlichen Gefälles von 78 Prozent und einer Länge von 150 Metern wird sie als "steilste präparierte Piste des Landes" bezeichnet. Austoben sollten sich hier jedoch nur erfahrene Skifahrer. Mountainbiking durch die Val d’Uina-Schlucht

Mountainbiker auf der Suche nach dem ultimativen Kick werden in den Schweizer Alpen fündig. Kondition und eine fortgeschrittene Fahrtechnik sollten mitgebracht, Höhenangst auf alle Fälle zuhause gelassen werden. So führt die Tour auch auf extrem schmalen Wegen an steilen abfallenden Hängen entlang.

Steile Wände, bis zu 200 Meter tiefe Abgründe und dazwischen ein baufälliger Weg - der Königspfad in Andalusien zählt als eine der gefährlichsten Mutproben für Adrenalin-Junkies. Auf drei Kilometern Weglänge kämpfen sich die Furchtlosen am Berg entlang und spüren bei jedem Schritt den Hauch des Todes im Nacken. Geländer und andere Sicherheitsvorkehrungen gibt es nicht.

Aus 1100 Metern in die Tiefe

Absoluter Top-Spot für Base-Jumper ist das Kjerag-Plateau in Skandinavien. Bei gutem Wetter stürzen sich zahlreiche Waghalsige von der 1100 Meter hohen Nordwand in die Tiefe und erleben den einzigartigen Kick. Neben den Blutrausch-Suchenden reisen auch viele Natur-Fans an, um den "Kjeragbolten" zu bestaunen - einen fünf Quadratmeter großen Stein, der in einer Felsspalte eingeklemmt ist.

Wo man dem Tod überall ins Auge blickt, sehen Sie in unserer Foto-Show.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Große Klappe, viel dahinter: Gorenje Haushaltsgeräte
OTTO.de
Meistgesuchte Themen

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017