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Kanuhura- Das Inselparadies im Indischen Ozean

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Kanuhura: Das Inselparadies im Indischen Ozean

30.01.2013, 10:00 Uhr | Karsten-Thilo Raab, srt

Kanuhura- Das Inselparadies im Indischen Ozean . Kanuhura ist ein echtes Inselparadies.  (Quelle: srt/15.01.2013 Karsten-T. Raab)

Kanuhura ist ein echtes Inselparadies. (Quelle: 15.01.2013 Karsten-T. Raab/srt)

Die weißen Sandstrände der relativ kleinen und flachen Insel Kanuhura, die zu den Malediven gehört, werden von türkisblauem Wasser umspült. Sonnenhungrige, Erholungs- und Ruhesuchende, sowie Wassersportler kommen auf dieser paradiesischen Insel garantiert voll auf ihre Kosten. wanted.de stellt Ihnen eines der schönsten Fleckchen unserer Erde vor.

Fast ganzjährig bewegt sich die Quecksilbersäule um die 28-Grad-Celsius-Marke. Zugegeben, hier herrscht nicht immer nur eitler Sonnenschein. Es gibt auch Tage, an denen sich die Sonne hinter ein paar Wolken versteckt. Nicht aber, ohne wärmetechnisch voll im Einsatz zu sein. Ja, auf Kanuhura, dem besagten Inselparadies im Lhaviyani Atoll der Malediven, kann es schon einmal regnen. Allerdings kommt das tröpfchenweise auf das Eiland niederprasselnde Himmelswasser dann eher einer warmen Dusche gleich.

Anreise mit dem Wasserflugzeug

Rund 40 Minuten schwebt das Wasserflugzeug auf seinem Weg vom Flughafen in der Hauptstadt Male laut dröhnend über den Indischen Ozean. Dabei gemahnt die zweimotorige Maschine eher an eine fliegende Keksdose. Selbst ausgewachsene Zwergkaninchen könnten sich nur dank ausgewiesener Falttechnik in die engen Sitzreihen zwängen.

Doch all dies stört niemanden an Bord. Mit Stöpseln in den Ohren bemühen sich alle Passagiere krampfhaft, den Flieger mit einer platten Nase zu verlassen. Denn alle drücken sich gegen die Scheibe, um die grandiose Aussicht auf die Inselwelt der Malediven zu genießen.

Urlaubsparadies

1200 Eilande, von denen nur 200 dauerhaft bewohnt sind und weitere 90 als Hotelinseln dienen, zählt das Inselreich südwestlich des indischen Subkontinents. Wie grüne Erbsen mit Vanille-Umrandung wirken die mit Palmen bewachsenen und von herrlichen Sandstränden umgebenen Inseln inmitten des Indischen Ozeans. Schnell wird klar, woher die Atolle ihre Namen haben könnten, denn immer wieder ertönt mit Blick auf die grandiose Wasserwelt aus den engen Sitzreihen ein kollektives "Ah, toll!" Nach einer guten Dreiviertelstunde setzt das Wasserflugzeug mit einem sanften Hopser zur Landung an, gleitet mit dröhnenden Motoren bis zum Anlegesteg von Kanuhura.

Dort wartet ein kleines, ganz in weiß gekleidetes Empfangskomitee, Erfrischungstücher und Willkommensdrink inklusive. Sechs Männer trommeln für die Neuankömmlinge maledivische Lieder, während ein paar eifrige Helfer sich des Gepäcks annehmen. Butler führen die Gäste in eine der von ihnen gebuchten Strand- oder Wasservillen, deren Tür ein eigens gefertigtes Schild mit dem Vornamen des Gastes ziert.

Obschon Kanuhura die erste Diskothek des Inselreichs besitzt, werden hier Abgeschiedenheit, Ruhe und Individualität groß geschrieben. Zwar gibt es drei Restaurants und verschiedene Barbereiche auf der Insel, doch wer möchte, der muss sich nicht unter die wenigen anderen Gäste mischen. Stattdessen kann er die Ruhe an seinem eigenen Strandabschnitt genießen oder über die Treppe seiner Wasservilla direkt in den Indischen Ozean abtauchen.
Für Langeweile ist auf Kanuhura kein Platz. Obschon der meist gehörte Satz unter den Gästen lautet: "Komm, wir gucken mal, wie das Wetter auf der anderen Seite ist."

Ein Mekka für Taucher

Dabei entpuppt sich Kanuhura als eine Insel voller kleiner Überraschungen. An zwei Stellen wurden Pfähle mit Hängematten im Wasser aufgestellt; im Inneren der Insel, die zum Großteil noch ursprünglich bewachsen ist, pflegt der Chefkoch des Resorts einen eigenen Kräuter- und Gemüsegarten. Und am Rande der hoteleigenen Lagune empfangen die vorgelagerten Korallenriffe Schnorchler und Taucher mit einem bunten Unterwasserkaleidoskop. Hier tummeln sich Fische und Korallen in allen Farben, Formen und Größen. Wer möchte, kann unter Regie des Deutschen Wolfgang Tippelt tauchen lernen und eines der rund 40 Tauchreviere rund um Kanuhura inklusive der Wracks zweier gesunkener Schiffe erforschen, Begegnungen mit Schildkröten, Delphinen, Thunfischen, Rochen und Mantas sind dabei fast schon garantiert. Doch auch sonst ist der Name Kanuhura, der "Insel in der Ecke" bedeutet, so etwas wie ein Synonym für einen individuellen und ungewöhnlichen Urlaubsgenuss.

Denn das Angebot spannt sich von verschiedenen Sport- und Ausflugsmöglichkeiten über Spa-Behandlungen bis zu einem stimmungsvollen Cocktailempfang auf einer einsamen Sandbank im Indischen Ozean.

Dinner am Strand

Und selbst beim Essen findet, wer möchte, seine Ruhe. Entweder beim stilvollen Dinner am Strand oder bei einem Ausflug auf die unbewohnte Nachbarinsel Jehunuhura. Dort werden unter dem Sonnensegel des Freiluftrestaurants Kandu Grillspezialitäten und fangfrischer Fisch serviert. Dabei hoppeln einem Kaninchen und Hühner zwischen den Beinen herum. Deren Vorfahren waren vor langer Zeit von Unbekannten hier ausgesetzt worden und haben sich seither, sehr zur Freude der kleinen Inselbesucher, fruchtbar vermehrt.

Keine Frage, Kanuhura ist ein Inselparadies mit großem Genussfaktor. Diesen stellen fast 350 Mitarbeiter aus fast 40 Nationen rund um die Uhr mit einem aufmerksamen, aber keineswegs aufdringlichen Service, der bis zum Reinigen der Sonnenbrille reicht, sicher. Der einzige Wermutstropfen bei der Abfahrt ist dann wohl auch die Tatsache, dass man zwar auf den Malediven war, aber eigentlich keinerlei Kontakt zu Einheimischen hatte und auch nicht weiß, wie diese leben.

Es sei denn, man hat einen Bootsausflug zum 30 Minuten entfernt liegenden Hinnavaru, der größten der insgesamt 54 Inseln des Lhaviyani Atoll unternommen. Zumindest aber wird einem beim Rückflug mit dem Wasserflugzeug nach Male noch einmal die Größe der Malediven mit ihren gut 1200 Inseln, von denen Kanuhura fraglos eine der schönsten ist, deutlich.

Echtes Fernweh zum Urlaubsparadies Kanuhura bekommen Sie in unserer Foto-Show.

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