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Kolumbien: Amor, Aroma, Abenteuer

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Kolumbien: Amor, Aroma, Abenteuer

22.04.2013, 16:55 Uhr | Robert Niedermeier, srt

Kolumbien: Amor, Aroma, Abenteuer. Die Stadt Cartagena ist die fünftgrößte Stadt Kolumbiens. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Stadt Cartagena ist die fünftgrößte Stadt Kolumbiens. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kommen Sie mit auf eine Reise nach Kolumbien: von der Karibikstadt Cartagena bis nach Salento, wo das Herz der Kaffee-Nation schlägt. Lassen Sie sich verzaubern von der Magie eines Landes, das so bunt und vielfältig ist wie seine Bewohner.

Foto-Serie mit 13 Bildern

Rostrot, senfgelb und königsblau leuchten die Fassaden der Wohnhäuser auf der Calle del Torno. Im ockerfarbenen Licht bricht sich in Cartagenas historischem Viertel San Diego die karibische Nachmittagssonne. "Ich bin ein bisschen verliebt in die Perle der Karibik", schmeichelt Sara Pührerfellner der fünftgrößten Stadt Kolumbiens.

Stadt mit viel Geschichte

In einem Straßencafé nippt die aus Österreich stammende junge Frau an ihrem Kaffee. Rund um die Plaza de San Diego birgt jeder Altstadt-Winkel Jahrhunderte alte Geschichten: Über Seeräuber und Abenteurer, die in Cartagena ihr Glück oder Verderben fanden. Im 16. Jahrhundert steigt die mittlerweile knapp eine Million Einwohner zählende Stadt zum Handelszentrum auf, wird zerstört, neu errichtet und schließlich mit einer monumentalen steinernen Festungsmauer umringt. Heute zählt das komplette Zentrum zum Weltkulturerbe der Unesco. "Schimmerndes Gold, grüne Smaragde und der Sklavenhandel machten die Stadt reich.

"Heute ist es der Tourismus, der die Pesos rollen lässt", weiß Sara, die der Liebe wegen nach Kolumbien zog. Scharen von zumeist amerikanischen Kreuzfahrttouristen kommen ihr entgegen, als sie sich von einem Einspänner vom Stadttor Puerta del Reloj entlang der mächtigen Stadtmauer bis zu den Arkaden des Portal de los Dulces kutschieren lässt.

Der Stadtgründer Pedro de Heredia posiert in Bronze gegossen inmitten des quirligen Platzes. Dahinter reckt die barocke Kuppel der Kathedrale ihre gelb getünchte Spitze in den blauen Abendhimmel.

Kaffee-Aromen

Zeit zum Shoppen", findet Sara und schlendert an kleinen Läden vorbei, in denen farbenfrohe Blumenkörbe, sanftweiche Wollwaren und tropisches Obst ihre Abnehmer finden. Saras Spürnase erschnuppert auch das duftende Gold der Anden-Nation: Hochlandkaffee aus dem berühmten Kaffee-Dreieck bei Salento.

Zwar hat die junge Frau schon viel von Kolumbien gesehen, doch die Kaffee-Zone zwischen den Departments Quindío und Alcalá zählt nicht dazu.

Am nächsten Morgen geht es in drei Jeeps ins gigantische Cocora-Tal. Mächtig sind die 3000 Meter hohen Berge, weit ist die Aussicht und winzig klein wirken die Pferde und Kühe auf den tiefgrünen Weiden.

Gigantisches Cocora-Tal Überall ragen Wachspalmen bis zu 60 Meter rank und schlank in die Höhe. Als es über die Schotterpiste mit dem Jeep am Weiler Bosque de Cocora nicht mehr vorwärts geht, sitzen wir auf gesattelten Pferderücken. Doch nach einer knappen Stunde ist der Reitpfad kaum noch auszumachen. Tagelang ginge es nun weiter durch die Wildnis, hinein in die dichten Nebelwälder des Nationalparks Los Nevados, sagt Varela. Führungen auf der Kaffee-Farm In Alcalá, im Grenzgebiet zur Provinz Valle del Cauca, blühen dann die weißen Blüten der Kaffee-Sträucher. Experte Uriel Jiménez Aguirre geht schonend mit den wertvollen Pflanzen um. Der ehemalige Kaffeebauer führt interessierte Gäste seit einigen Jahren über die Bio-Kaffeefarm der Finca Bosque del Samán, erklärt Schritt für Schritt, wie aus den roten frischen Kaffeefrüchten eine gute Tasse aromatischen Kaffees hergestellt wird. "Das ist besser als die harte Arbeit auf den Feldern", lächelt Uriel inmitten des üppigen Grüns in zerklüftet hügeliger Landschaft. Von Kolumbien hinaus in die Welt

Bald schon wird der Kaffee, gereift und geröstet, seinen Weg in die Welt finden - auch in die viel wärmere Karibik-Bucht von Cartagena. Und dort hat auch Sara Pührerfellner sich schon entschieden: Sie kauft am Plaza de los Coches zwei prall gefüllte Päckchen mit feinstem Arabica-Kaffeebohnen.

Eines davon öffnet sie sofort. Das kräftige Hochland-Aroma vom anderen Ende Kolumbiens entweicht: "Der Kaffee", sagt die Blonde, verdreht schwärmerisch die Augen, "ist noch ein Grund, sich in Kolumbien zu verlieben."

Werfen Sie einen Blick auf die komplette Reise von der Karibikstadt Cartagena bis nach Salento in unserer Foto-Show.

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