Sie sind hier: Home > Leben > Reisen >

Oktoberfest 2016: Rucksackverbot und ein Zaun für mehr Sicherheit

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Neues Sicherheitskonzept  

Rucksackverbot, mehr Kontrollen und ein Zaun

17.08.2016, 13:55 Uhr | dpa, t-online.de

Oktoberfest 2016: Rucksackverbot und ein Zaun für mehr Sicherheit. Die Polizei war auch schon in der Vergangenheit auf dem Oktoberfest stark vertreten. (Quelle: dpa)

Die Polizei war auch schon in der Vergangenheit auf dem Oktoberfest stark vertreten. (Quelle: dpa)

Die Verantwortlichen des Oktoberfests in München haben ihr Sicherheitskonzept noch einmal angepasst. Die größte Änderung für Besucher: Ein Verbot für Taschen und Rucksäcke, die mehr als drei Liter fassen. Zudem wird die bislang offene Hangkante eingezäunt.

Der Zaun am Rande der Theresienwiese soll verhindern, dass Kontrollen umgangenen werden. Im Notfall, etwa bei einer Panik, könne der Zaun aber innerhalb einer Minute abgebaut werden, hieß es in einer Pressekonferenz. Auch vom U-Bahnhof Theresienwiese soll man nicht mehr unkontrolliert auf das Festgelände kommen.

Laut der Stadt München gebe es aber weiterhin keine konkrete Gefährdungslage, allerdings könne man auch nichts mit absoluter Sicherheit ausschließen.

Wenige Ausnahmen beim Rucksackverbot

Zu Spitzenzeiten werden nun bis zu 450 Ordner im Einsatz sein, die "an den Eingängen intensive Taschenkontrollen durchführen" werden. Das sagte der Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Josef Schmid (CSU). "Die Wiesn wird keine Hochsicherheitszone werden. Aber es wird wichtige Änderungen geben, die alle Gäste betreffen," sagte Schmid.

Beim Rucksackverbot wird es Ausnahmen für größere Taschen geben, aber nur in sehr wenigen Fällen - etwa, wenn Medikamente mitgenommen werden müssen. Diese Taschen werden mit einem Bändchen gut sichtbar markiert. Kinderwagen bleiben erlaubt, können aber ebenfalls kontrolliert werden.

Im ursprünglichen Sicherheitskonzept hieß es Anfang Juli noch, es werde kein Rucksackverbot auf der Wiesn geben und nur "Verdachtskontrollen" durchgeführt. Nach den Anschlägen von Ansbach und Würzburg sowie dem Amoklauf von München entschied man sich, das Konzept noch einmal zu überarbeiten.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Es hätte viel schlimmer enden können 
Dieser Lkw-Fahrer ist nur knapp dem Tod entronnen

Sein Fahrzeug steht auf der Kippe und droht in die Tiefe zu stürzen. Video

Anzeige
Ähnliche Themen im Web

Shopping
Anzeige
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Meistgesuchte Themen

Anzeige
shopping-portal