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Ryanair schafft Check-in-Schalter ab

21.02.2009, 16:51 Uhr

Ryanair: Die Check-In-Schalter wird es bald nicht mehr geben (Foto: dpa)Ryanair: Die Check-In-Schalter wird es bald nicht mehr geben (Foto: dpa) Passagiere von Europas größtem Billigflieger Ryanair sollen künftig nur noch online einchecken können. Zum Ende des Jahres will die Fluggesellschaft die Check-in-Schalter an den Flughäfen abschaffen und ihren Kunden den Check-in selbst überlassen. Zwar könnten Passagiere weiter Gepäck aufgeben, alles andere werde aber per Internet abgewickelt, sagte der Chef der irischen Fluggesellschaft, Michael O'Leary, der britischen Zeitung "Daily Telegraph".

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Nur noch einer von fünf Kunden soll Gepäck aufgeben

Nach den Plänen wird es an den Flughäfen künftig keine Check-in-Schalter für Ryanair-Flüge mehr geben, auch am Service-Personal wird voraussichtlich gespart. Stattdessen gibt es einen sogenannten "Bag drop" für aufzugebendes Gepäck. Doch auch dieses muss vorher im Internet angemeldet werden. Ziel der Airline ist es seit längerem, dass möglichst viele Passagiere nur noch mit Handgepäck reisen. "Letztendlich wollen wir erreichen, dass nur noch einer von fünf Passagieren Gepäck aufgibt", sagte O'Leary. Bisher habe noch jeder vierte Kunde mehr als nur Handgepäck dabei. Schon jetzt müssen Kunden Extra-Gebühren bezahlen, wenn sie Gepäck aufgeben oder den Check-in-Schalter am Flughafen nutzen wollen. Diese Zusatzgebühren erreichen dabei oft die Höhe des ursprünglichen Ticketpreises.

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Schalter schließen "logischer nächster Schritt"

Laut O'Leary buchten bereits jetzt 97 Prozent der Passagiere ihre Tickets online, zudem nutzten 75 Prozent das Internet für den Check-in. Ryanair-Sprecher Stephen McNamara bezeichnete die Abschaffung der Check-in-Schalter als "logischen nächsten Schritt", um "Kosten an den Flughäfen zu reduzieren und die Einsparung in Form günstiger Tarife an die Passagiere weiterzugeben". Ryanair erwartet für dieses Jahr bis zu 67 Millionen Passagiere.

Kritik vom Passagierverband

Doch es gibt auch Kritik an der drastischen Sparmaßnahme. So sagte Jonathan French, Sprecher des Passagierverbandes International Airline Passengers Association: "Diese Maßnahme macht die Luftfahrt zu einer weniger angenehmen Erfahrung. Aber wenn die Leute Billigflüge wollen, bekommen sie genau das. Es wird aber immer Leute geben, die Hilfe benötigen oder sich rückversichern wollen. Diese werden dann auf die Mitbewerber umsteigen."

Ryanair startet Handy-Service in der Luft

Am 19. Februar hatte der irische Billigflieger einen Handy-Service an Bord seiner Maschinen gestartet, mit dem Passagiere sowohl Anrufe mit dem eigenen Mobiltelefon tätigen als auch Gespräche empfangen und SMS schreiben können. In den kommenden eineinhalb Jahren soll der Service auf die gesamte Flotte von 170 Flugzeugen ausgeweitet werden.

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