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Reisetipps fürs Ausland: Vorsicht vor Verhaltensfallen

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Verhalten im Ausland  

Vorsicht vor Fettnäpfchen

16.03.2009, 15:45 Uhr | M. Roman

In südlichen Ländern hält man Siesta - respektieren Sie das (Symbolbild: Imago)In südlichen Ländern hält man Siesta - respektieren Sie das (Symbolbild: Imago) In der Morgendämmerung geht es los: Weiße Socken in den Sandalen, mit dem Frottehandtuch in der Hand schlappt der deutsche Urlauber Richtung Pool, um sich seine Liege für den Tag zu sichern. Gott sei Dank gehört dieses Verhalten meist ins Reich der Klischees. Doch so sehr man sich auch bemüht: Im Urlaub lauern überall Verhaltensfallen, die unter Umständen unangenehme Situationen heraufbeschwören. Die Reiseführer der Marco-Polo-Reihe weisen daher in jedem Band in der Rubrik "Bloß nicht!" daraufhin, was man am jeweiligen Ort tunlichst vermeiden sollte. Wir haben in unserer Klick-Show einige der Fettnäpfchen zusammengestellt - ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Nicht sofort deutsch sprechen

Es ist so einfach und angenehm, auch im Urlaub alles in der Heimatsprache zu erledigen. So ist es beispielsweise in den Touristenzentren auf Mallorca, am Gardasee oder in den Niederlanden kein Problem, auf deutsch sein Bier zu bestellen. Doch gern gesehen wird das oft nicht. Wenigstens die Ansprache der Kellner sollte in der Landessprache erfolgen, um etwas guten Willen zu zeigen; danach ein Wechsel ins Deutsche nach einer höflichen Nachfrage. In den Niederlanden ist Englisch vorzuziehen, auch wenn viele dort gut Deutsch sprechen. Örtliche Verhaltens- und Reiseführer verweisen darauf, dass Deutsch und Niederländisch zwar ähnlich klängen, aber doch sehr unterschiedlich seien - eine indirekte Aufforderung, deutsche Sprachkenntnisse nicht vorauszusetzen. Gleichzeitig ist in diesen Ländern aber auch Vorsicht geboten, wenn man auf deutsch über den Kellner lästert; schließlich verstehen einen die meisten doch. In Bulgarien dagegen kann selbst die einfachste nonverbale Kommunikation zu Missverständnissen führen: Ein einfaches Nicken von unten nach oben bedeutet hier "Nein", ein heftiges Kopfschütteln signalisiert dagegen starke Zustimmung.

Freundlichkeit zulassen - in Maßen

Den Deutschen eilt der Ruf voraus, sich oft steif und reserviert zu verhalten. Deshalb sollte man sich gerade im Urlaub darüber freuen, wenn Einheimische den direkten Kontakt zu einem suchen und darauf eingehen. Besonders interessiert an neuen Gesichtern und Geschichten sind beispielsweise die Iren. Auf die Nachfrage, ob der Platz im Pub neben einem noch frei ist, also bitte nicht abweisend reagieren. Stattdessen die Gelegenheit nutzen, Land und Leute kennen zu lernen - und darauf achten, wann man dran ist, eine Runde zu bezahlen. Wer einmal näheren Kontakt zu Einheimischen geknüpft hat, sollte sich auch örtlichen Gegebenheiten anpassen. In Portugal begrüßen und verabschieden sich Mann und Frau oder Frau und Frau mit Wangenküsschen rechts und links, in Schweden bedankt man sich artig nach jedem Essen. In Zypern dagegen grenzt es an Beleidigung, eine einmal ausgesprochene Einladung nicht anzunehmen. Doch Art und Aufrichtigkeit der Gastfreundschaft unterscheidet sich von Land zu Land. Wer auf der Strandpromenade des ägyptischen Touristenorts schon beim ersten Kontakt mit "my friend..." angesprochen wird, kann fast sicher sein, dass der nächste Weg in den Parfüm- oder Klamottenladen eines vermeintlichen Verwandten führt.

In der Ruhe liegt die Kraft

Ein weiteres Fettnäpfchen ist für viele Urlauber die Ungeduld. Gerade in südlichen Ländern mahlen die Mühlen nicht nur in den Ämtern etwas langsamer. Doch wer statt dessen drängelt oder sich lautstark beschwert, wird im besten Fall nur verständnisloses Kopfschütteln ernten. In Ländern wie Spanien, Griechenland oder Portugal hilft es, sich über die üblichen Mittagsruhezeiten zu informieren. Und statt sich aufzuregen, dass die Geschäfte geschlossen haben, lieber selbst einen Gang runterschalten - ist doch schließlich Urlaub.

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