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USA-Flüge: Neuer Sicherheits-Check soll potentielle Attentäter herausfiltern

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USA-Flüge  

Neuer Sicherheits-Check soll potentielle Attentäter herausfiltern

06.04.2010, 10:44 Uhr | dpa

USA-Flüge: Neuer Sicherheits-Check soll potentielle Attentäter herausfiltern. Verschärfte Kontrollen für USA-Reisende. (Foto: Reuters)

Verschärfte Einzel-Kontrollen für USA-Reisende. (Foto: Reuters)

Die Regierung in Washington ändert die Sicherheitsprozeduren bei USA-Flügen. Die besonders scharfen Pauschal-Kontrollen für Besucher aus 14 bestimmten Ländern werden nun fallengelassen. Stattdessen sollen künftig einzelne Passagiere - ganz gleich woher sie kommen - auf Basis bestimmter Kriterien besonders überprüft werden.

Airlines erhalten Zugang zu Geheimdienstinformationen

Zu den besonderen Kriterien, die künftig auf Flügen in die USA überprüft werden sollen, gehören etwa Reisepläne und -muster, Alter, Namen und weitere Informationen im Reisepass. Die Änderungen gab das Heimatschutzministerium in Washington letzte Woche bekannt. Ausländische Fluggesellschaften werden Zugang zu Datenbanken mit bestimmten geheimdienstlichen Informationen erhalten, um sie mit Passagier-Daten abgleichen zu können. Sie sollen weitgehende Befugnisse erhalten, Passagiere festzuhalten, hieß es im Vorfeld der Bekanntgabe des neuen Systems weiter. Es wird demnach sofort in Kraft treten, die volle Umsetzung aber wohl noch länger dauern.

Effektivität des pauschalen Überprüfungssystems angezweifelt

Die besonders strenge Überprüfung von Reisenden aus den 14 überwiegend muslimischen Staaten war nach dem vereitelten Sprengstoffanschlag auf ein Flugzeug über Detroit am ersten Weihnachtstag 2009 angeordnet worden. Betroffen von den Extra-Kontrollen waren Fluggäste aus Afghanistan, Algerien, Libanon, Libyen, Irak, Nigeria, Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Jemen, Kuba, Iran, Sudan und Syrien. Neben Zweifeln an der Effektivität dieses Pauschalsystems hat nach Medienberichten auch anhaltende Kritik an der Aussonderung bestimmter Bevölkerungsgruppen die Regierung zur Revision veranlasst. Ein Regierungsbeamter räumte unterdessen ein, dass auch die Religionszugehörigkeit zu den Kriterien gehören könne, die künftig Grundlage der Sicherheitskontrollen seien. Aber mit Rassismus habe das nichts zu tun.

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