Sie sind hier: Home > Leben > Reisen > Reisetipps >

Ölpest in Florida: Reisen nicht kostenlos stornierbar

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Florida  

Ölpest: Nur reiner Strandurlaub kostenlos stornierbar

04.06.2010, 09:19 Uhr | dpa-tmn

Ölpest in Florida: Reisen nicht kostenlos stornierbar. Das Öl erreicht die Touristengebiete (Foto: dpa)

Das Öl erreicht die Touristengebiete (Foto: dpa)

Der Ölteppich im Golf von Mexiko nähert sich dem Nordwesten Floridas. Urlauber können deshalb nicht grundsätzlich gebührenfrei von gebuchten Reisen in den US-Bundesstaat zurücktreten. Ein Strandurlaub in den betroffenen Gegenden sei aber "mit Sicherheit kostenlos stornierbar", sagte Bettina Dittrich von der Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. Bei Florida-Rundreisen mit zwei oder drei Strandtagen gebe es keinen Anspruch, kostenlos zu stornieren.

Ölfilm vor Florida

Ein reiner Strandurlaub in einer betroffenen Gegend sei wahrscheinlich durch höhere Gewalt erheblich beeinträchtigt, sagte Dittrich. Das gelte aber nur für einen reinen Badeurlaub. Am Mittwoch ist erstmals ein Ölfilm rund 16 Kilometer vor Florida entdeckt worden. Der TV-Sender CNN berichtete, dass das Öl bald am Badeort Pensacola die Küste erreichen könnte. Die Hauptziele der deutschen Urlauber in Florida liegen allerdings weiter südlich und an der Atlantikküste.

Reiseveranstalter bieten kein kostenloses Storno an

Deutsche Reiseveranstalter bieten derzeit weiterhin kein kostenloses Stornieren für Florida-Urlauber an. "Der Staus Quo hat sich nicht verändert", sagte TUI-Sprecherin Alexa Hüner in Hannover. "Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen." Auch Kunden von Dertour, Meiers Weltreisen und ADAC Reisen können laut Sprecherin Antje Günther nicht gebührenfrei von gebuchten Reisen nach Florida zurücktreten. Diesen Service biete noch kein Veranstalter an, erklärte Sibylle Zeuch vom Deutschen Reiseverband in Berlin: "Noch sind die touristischen Regionen nicht betroffen."

Verbraucherschützer: Nicht auf Rechtsstreit ankommen lassen

In der Praxis dürften es Urlauber momentan also schwerhaben, wenn sie Reisen nach Florida unentgeltlich absagen wollen - unabhängig von ihrem rechtlichen Anspruch. Verbraucherschützerin Dittrich empfiehlt Urlaubern, es nicht auf einen Rechtsstreit ankommen zu lassen. Lieber sollten sie eventuelle Umbuchungsangebote annehmen. Wer aber zum Beispiel an die Atlantikküste Floridas umbuchen möchte, müsse bisher eine Gebühr bezahlen, erklärt TUI-Sprecherin Hüner. Bisher seien noch keine entsprechenden Anfragen besorgter Florida-Touristen eingegangen.

Weitere Informationen

USA-Reisehinweise des Auswärtigen Amtes

Website der US-Naturschutzbehörde: www.fws.gov

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Mutiger Inder 
Unglaublich, wie lässig dieser Schlangenfänger ist

Im indischen Amalapuram fängt ein Mann eine Schlange mit seinem Lendenschurz. Sein souveräner Umgang beweist: Der Inder fängt nicht zum ersten Mal ein derartiges Tier. Video

Anzeige

Shopping
Anzeige
MADELEINE - jetzt die neue Kollektion entdecken!

Souveräne Businesslooks, elegante Eventmode und Lieblingsbasics bei MADELEINE.

Anzeige
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Meistgesuchte Themen

Anzeige
shopping-portal