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Turbulenzen: So verlief Horrorflug 967

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Turbulenzen: So verlief Horrorflug 967

22.07.2010, 17:09 Uhr | t-online.de

Turbulenzen: So verlief Horrorflug 967. Während der Turbulenzen auf Flug 967 fallen Sauerstoffmasken von der Decke (Foto: AP)

Während der Turbulenzen auf Flug 967 fallen Sauerstoffmasken von der Decke (Foto: AP)

Für die Passagiere war es ein Horrorerlebnis: Heftige Turbulenzen rüttelten eine United Airlines Maschine so stark durch, dass 21 Passagiere und 4 Flugbegleiter verletzt wurden. Jetzt zeigen Bilder aus dem Innenraum und Passagierberichte, wie schlimm der Flug gewesen sein muss: Menschen seien durch die Luft gewirbelt worden, Sauerstoffmasken fielen von der Decke, Tomatensaft klebte an den Gepäckfächern. Sehen Sie die Spuren des Zwischenfalls auch in der Foto-Serie. Haben Sie schon einmal Turbulenzen im Flugzeug erlebt? Stimmen Sie rechts ab!

"Alles war verschwommen"

United Airlines Flug 967 sollte ursprünglich von Washington nach Los Angeles fliegen. Auf einer Höhe von rund 10 Kilometern meldete der Pilot plötzlich "mittlere bis schwere Turbulenzen" an die Fluglotsen. Das Flugzeug wurde nach Denver umgeleitet. Die Passagierin Madeleine A. sagte CNN: "Plötzlich gab es einen gewaltigen Ruck". Die 19-jährige Australierin Kaoma B. wollte eigentlich ihren Freund in den USA besuchen. Sie beschreibt die Turbulenzen gegenüber der "Denver Post": "Am Anfang war es keine große Sache, aber dann kamen wir in richtige Turbulenzen. Alles war verschwommen, die Menschen schrien." B. sagte, ihr sei nichts passiert, weil sie angeschnallt gewesen sei. Anders als ihre Sitznachbarin: Diese schlug mit dem Kopf gegen die Fensterverkleidung, die dadurch brach. Der Riss über dem Fenster ist auch auf einem der Fotos zu sehen. B. lobt allerdings auch die Flugbegleiter. Dank ihnen habe sich die Situation nach dem Chaos schnell wieder beruhigt. Nach der Landung wurde das Flugzeug genauer inspiziert, an der Außenhülle keine Schäden festgestellt. Im Inneren seien dagegen mehrere Armlehnen und Gepäckfächer beschädigt, hieß es. Die Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Was sind Turbulenzen?

Das Luftfahrt-Bundesamt erklärt Turbulenzen (Luftlöcher) so: Der Grund für diese "Luftlöcher" ist ein meteorologisches Phänomen, das entsteht, wenn ein Flugzeug in Abwinde gerät. Zu Turbulenzen kommt es unter anderem durch starke Windströmungen, die über Hindernisse hinwegströmen. Das kann in Bodennähe oder auch in großer Höhe (zum Beispiel durch Gebirge) passieren. Turbulenzen können auch bei Gewittern auftreten. In vielen Fällen können Wetterdienste die Abwindzonen bestimmen, über die dann die Piloten im Rahmen der Flugvorbereitung, zu der auch die Einholung der Wettervorhersage für die geplante Flugroute gehört, informiert werden. Piloten können sie ebenfalls an der Wolkenbildung erkennen. "Was alle Flugzeugführer fürchten sind die so genannten "clear air turbulences", so Cornelia Cramer vom Luftfahrt-Bundesamt. "Das Unberechenbare an dieser Art Turbulenzen ist, dass sie unangekündigt auftreten", so Cramer weiter.

Was tut die Cockpit-Besatzung?

Die Flugbesatzung entscheidet je nach Stärke der Turbulenz, diese zu durchfliegen oder das Gebiet zu verlassen. Sollten bereits vorausfliegende Piloten dieselbe Turbulenz durchflogen haben, gibt es unter Umständen Vorwarnungen. Des Weiteren werden die Anschnallzeichen angeschaltet und eine Durchsage gemacht.

Wie sollen sich Passagiere verhalten?

Das Luftfahrt-Bundesamt rät den Passagieren, während der gesamten Flugdauer immer angeschnallt zu bleiben - auch wenn die Anschnallzeichen ausgeschaltet worden sind. Das ist die effektivste Methode für Passagiere, sich vor Verletzungen zu schützen. Dieser Hinweis wird auch von den Fluggesellschaften im Rahmen der Sicherheitshinweise für die Passagiere immer wieder angesagt. Außerdem sollten die Fluggäste grundsätzlich den Anweisungen der Cockpit- und Kabinenbesatzung Folge leisten.

Weitere Informationen:

Luftfahrt-Bundesamt im Internet

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