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Quallenplage in Spanien

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Hunderte Verletzte durch Quallenplage in Spanien

13.08.2010, 15:28 Uhr | dpa, AP

Quallenplage in Spanien. Quallenplage in Spanien (Symbolbild: Reuters)

Quallenplage in Spanien (Symbolbild: Reuters)

Riesige Quallenschwärme haben an spanischen Mittelmeerstränden Hunderten von Schwimmern Verbrennungen zugefügt. Allein am Dienstag seien entlang der Costa Blanca 380 Menschen von den Tieren verletzt worden, teilte Juan Carlos Castellanos von der Tourismusbehörde der Stadt Elche mit. "In den fünf oder sechs Jahren meiner Tätigkeit habe ich so etwas noch nie gesehen", erklärte Castellanos. Auch an Spaniens Nordküste wurden größere Quallenschwärme gesichtet. Hier erfahren Sie, was Sie tun können, wenn Sie Verbrennungen von einer Qualle erleiden. Sehen Sie sich die Quallenvielfalt der Weltmeere in unserer Foto-Serie an.

Gefährliche Quallen vor Spaniens Nordküste

Vor der Nordküste Spaniens sind größere Mengen von gefährlichen Giftquallen gesichtet worden. Im Baskenland und in der Region Kantabrien wurden Hunderte von Exemplaren der Portugiesischen Galeere (Physalia physalis) beobachtet. In der baskischen Metropole San Sebastián und anderen Orten an der Atlantikküste bezahlten die Lokalbehörden Fischer dafür, dass sie die Nesseltiere einfingen. "Es werden etwa doppelt so viele Exemplare gefangen wie im vorigen Jahr", sagte ein Helfer des Roten Kreuzes der Zeitung "El País" (Freitagsausgabe). Die Fischer in der Küstenstadt San Sebastián berichteten, sie hätten noch nie so viele Portugiesische Galeeren gesehen wie in diesem Sommer. Die Nesseltiere können mit ihrem Gift auch Menschen gefährlich werden. Ihre bis zu 30 Meter langen Fangfäden lösen bei Berührung starke Schmerzen und Entzündungen aus. Bei kranken oder schwachen Menschen können unter Umständen sogar Atembeschwerden oder Herzstillstand die Folge sein.

Atlantikküste: mehr Quallen als erwartet

Die Portugiesische Galeere kommt vor allem im Pazifik, aber auch in Teilen des Atlantiks vor. Sie verdankt ihren Namen einer Gasblase, die sie über Wasser hält und einem Segel ähnelt. Nach Angaben des Madrider Umweltministeriums traten in diesem Sommer an der Atlantikküste bisher mehr Quallen auf als normal, an den spanischen Mittelmeerstränden dagegen weniger.

Tückische und fast durchsichtige Quallen

Üblicherweise erleiden in der Küstenregion tagsüber durchschnittlich nur vier oder fünf Schwimmer von Quallen körperliche Schäden. Bei den aggressiven Nesseltieren handele es sich um eine kleine, fast durchsichtige Art, die trotz ihrer großen Zahl von den meisten Schwimmern nicht entdeckt werden könne, sagte Castellanos. Zudem würden die Quallen durch starke Strömungen an die Strände geschwemmt und bei Ebbe mehrere Tage dort verharren. Am Mittwoch waren die Strände im Süden nach Behördenangaben jedoch wieder weitgehend quallenfrei. Vor allem Katalonien und die Balearen, die beliebtes Reiseziel deutscher Touristen sind, blieben den Angaben zufolge von der Quallenplage weitgehend verschont.

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