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Steven Slater: Flugbegleiter muss für Ausraster Geldstrafe zahlen

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Flugbegleiter muss für Ausraster Geldstrafe zahlen

20.10.2010, 09:20 Uhr | dpa

Steven Slater: Flugbegleiter muss für Ausraster Geldstrafe zahlen. Ein Flugbegleiter von jetBlue flüchtete über die Notrutsche. (Foto: AP)

Ein Flugbegleiter von jetBlue flüchtete über die Notrutsche. (Foto: AP)

Ausraster mit Folgen: Im August hat ein US-Flugbegleiter nach der Landung in New York die Notrutsche betätigt und sich abgesetzt. Grund war eine Auseinandersetzung mit einer Passagierin. Jetzt wurde Steven Slater zu einer Geldstrafe von 10.000 Dollar (circa 7250 Euro) und einer psychiatrischen Behandlung verurteilt. Das Gefängnis blieb ihm erspart, berichtete die "New York Daily News". Der Flugbegleiter der Fluggesellschaft jetBlue wurde der rücksichtslosen und kriminellen Gefährdung seiner Passagiere angeklagt. Er selbst bekannte sich des versuchten kriminellen Unfugs in zwei Fällen schuldig.

Stress hat Wutausbruch verursacht

Seine Anwälte hatten Slaters Handeln damit entschuldigt, dass er wegen der schweren Krankheit seiner Mutter, des kürzlichen Todes des Vaters und eigener Gesundheitsprobleme zur Tatzeit unter großem Stress gestanden habe. Seine psychiatrische Behandlung, die auch eine Drogenberatung umfassen wird, soll ein Jahr dauern.

Ausraster mit Folgen

Slater war im August nach einem Flug von Pittsburgh nach New York ausgerastet. Eine Passagierin war trotz der Aufforderung, angeschnallt zu bleiben, aufgestanden und hatte sich am Gepäckfach zu schaffen gemacht. Als er zu ihr eilte, wurde er Medienberichten zufolge von ihrem Koffer am Kopf getroffen. Nach einem heftigen Wortwechsel beschwerte sich Slater in einer Durchsage an die gesamte Kabine über die Frau und die Passagiere im Allgemeinen. Dann löste er die Notrutsche aus, verschwand auf der Landebahn und fuhr mit seinem geparkten Wagen nach Hause. Dort wurde er später festgenommen, weil die Notrutsche nicht nur Tausende Dollar kostet, sondern auch jemanden vom Bodenpersonal hätte verletzen können. Er wurde nach dem Vorfall von der Arbeit suspendiert und hat mittlerweile selbst gekündigt. Auf Facebook gab es für den wütenden Steward mehrere Solidaritätsbekundungen.

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