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Athen: Urlauber leiden unter dem Streik der Taxifahrer

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Athen  

Urlauber leiden unter dem Streik der Taxifahrer

18.07.2011, 16:11 Uhr | dpa-AFX

Athen: Urlauber leiden unter dem Streik der Taxifahrer. Taxifahrer blockieren den Flughafen und Hafen von Athen. (Symbolbild: Imago)

Taxifahrer blockieren den Flughafen und Hafen von Athen. (Symbolbild: Imago)

Ärger für Urlauber in Athen: Hunderte aufgebrachte Taxibesitzer haben am Montagmorgen mit ihren Autos die Einfahrten des Flughafens von Athen und des Hafens von Piräus blockiert. Tausende Urlauber mussten ihr Gepäck in der Hitze zu Fuß zu den Fähranlegern schleppen. Fluggäste mussten auf die Stadtbahn zum Flughafen ausweichen.

Streik dauert 48 Stunden

Reisende beschwerten sich: "Die einzige griechische Wirtschaftsbereich, der noch blüht wird tödlich getroffen", sagte ein Reisender im griechischen Fernsehen NET. Am frühen Nachmittag lockerten die Taxifahrer die Blockade des Hafens und des Flughafens. Wie die Polizei mitteilte, herrschte aber weiterhin ein Verkehrschaos. "Es ist nicht die Zeit für solche Aktionen", kritisierte der griechische Kulturminister Pavlos Geroulanos die Streiks. In diesen dramatischen Zeiten für die griechische Wirtschaft sei dieser Streik das "Schlimmste" was dem griechischen Tourismus zustoßen kann", sagte er im Radio. Die Besitzer der Taxis begannen am Montag einen 48-stündigen Streik. Sie protestieren damit gegen die sogenannte Öffnung ihres Berufes. Bislang waren die Taxilizenzen auf etwa 14.000 für Athen und insgesamt etwa 30.000 für ganz Griechenland limitiert. Eine Lizenz kostete noch vor kurzem bis zu 150.000 Euro.

Taxibesitzer bangen um ihr Einkommen

Mit der von der EU geforderten Öffnung des Berufes kann sich jeder, der beruflich fahren darf, eine Taxilizenz für etwa 3.000 Euro kaufen und Taxi fahren. Die Taxibesitzer befürchten, dass damit ihr Einkommen deutlich zurückgehen werde. Zudem hat ihre teuer bezahlte Lizenz ihren Wert bereits verloren. Die Taxis sind in Griechenland hauptsächlich in der Hand einzelner Fahrer; es gibt keine Taxiunternehmen. Ein aufgebrachter Taxifahrer klagte: "Es ist, als ob ich eine Wohnung gekauft habe, und einer sagt mir plötzlich: Du kannst zwar darin wohnen, aber wenn Du sie verkaufst, kostet sie jetzt fast nichts."

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