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Flughäfen: Die meistgehassten Airports

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Die meistgehassten Flughäfen

24.11.2011, 09:13 Uhr
 Flughäfen: Die meistgehassten Airports. Im Hintergrund werden Gäste Willkommen geheißen, doch Heathrow schafft eine andere Stimmung (Quelle: Reuters)

Im Hintergrund werden Gäste Willkommen geheißen, doch Heathrow schafft eine andere Stimmung (Quelle: Reuters)

Stinkende Toiletten, aufdringliche Sicherheitsbeamte und kilometerlange Wege. An Flughäfen gibt es zumeist etwas zu meckern, jeder hat die ein oder andere schlechte Erfahrung in petto. Aus diesem Anlass kürte der CNN-Autor Jordan Rane die zehn meistgehassten Flughäfen der Welt - allerdings ist sein Urteil nicht ganz ernst zu nehmen. Wir zeigen Ihnen die unbeliebten Airports auch in unserer Foto-Show. Da in der Liste kein deutscher Airport zu finden ist, wollen wir von Ihnen wissen, welcher Flughafen hierzulande Sie am meisten nervt. Stimmen Sie dazu rechts neben dem Artikel ab und schildern Sie uns Ihre Erlebnisse und Gründe im Kommentarfeld unter dem Artikel.

Platz 10: Sao Paulo-Guarulhos International, Brasilien

Der Autor der Liste schickt vorweg, dass die "meistgehassten" nicht zugleich die "schlechtesten" Flughäfen seien. Für seine "zugegebenermaßen unwissenschaftliche" Zusammenstellung habe Rane Internet-Blogs, Reisewebsites und -communities durchforstet sowie aus dem eigenen Fundus unangenehmer Flughafenerfahrungen geschöpft. Die subjektive Art der Auswahl erklärt zumindest im Ansatz, warum der Zehntplazierte der Hass-Liste zugleich den dritten Platz der "World Airport Awards" (Flughafen-Auszeichnung) erreicht. Denn die Ausstattung am "Sao Paulo-Guarulhos International" schützt nicht vor teuren Preisen, langen Schlangen am Einwanderungsschalter sowie ständigen Verspätungen. Laut Forbes-Magazin fliegen hier nur 41 Prozent pünktlich ab, immerhin kommen 59 Prozent der Flüge dem Flugplan entsprechend an.

Platz 9: Perth Airport, Australien

Den Australiern sagt man nach, sie würden fast nichts so sehr lieben, wie ihre Flughäfen zu hassen. Doch statt die Abneigung auf die großen Airports in Melbourne oder Sydney zu konzentrieren, ist der Flughafen Perth im Westen Australiens der Stein des Anstoßes. "Der einzige Vorteil zu einigen anderen Airports ist, dass man aus der Nähe keine Gefechtsgeräusche hört", lautet das harte Urteil eines Nutzers auf der Webseite "airlinequality.com", der den Flughafen Perth mit Flughäfen in Krisengebieten vergleicht. Besonders die beiden schlecht ausgestatteten Terminals für Inlandsflüge sorgen für Unmut: lange Schlangen am Taxistand und überlasteten Gates sind normal. Doch auch das etwa fünf Kilometer entfernte Terminal für internationale Flüge ist einem größeren Ansturm wohl nicht gewachsen. Laut CNN ist der Flughafen bereits überlastet, wenn drei Flugzeuge im Abstand von 20 Minuten hier landen.

    Platz 8: Tribhuvan International, Kathmandu, Nepal

    Der kleine Flughafen vereint laut Kritiker Rane geschickt die Probleme der Großen: Ungewisse Verzögerungen wegen schlechter Witterung, schmutzige Toiletten, defekte Anzeigetafeln und chronisches Chaos. Am schlimmsten sei aber der primitive, aber aufdringliche Check-In-Vorgang, während man argwöhnisch von einer Batterie wohl unterbezahlter Sicherheitskräfte unter die Lupe genommen wird. Ein Passagier beschreibt es auf "airlinequality.com" so: "Die Abreise ist ein endloses Spiel bestehend aus Durchsuchungen und dummen Fragen". Ein anderer Passagier berichtet, Passagiere ohne ausgedrucktes E-Ticket müssten alle ihre Überredenskünste aufbieten, um überhaupt ins Flugzeug gelassen zu werden. Immerhin bekam der Flughafen im Rahmen der "Visit Nepal 2011"-Kampagne einen neuen Helikopterlandeplatz - was den meisten Passagieren allerdings recht egal sein dürfte.

    Platz 7: John F. Kennedy Airport, New York

    Jedes Jahr kommen 21 Millionen Menschen am New Yorker Flughafen durch. Terminals aus dem letzten Jahrhundert, falsche Taxifahrer und ordentliche Arroganz des Personals sind hier an der Tagesordnung. CNN rät von einem Besuch ab, sollte man nicht auf trübe, verdrießliche, übervölkerte Airports stehen, bei denen einen überhebliche Sicherheitskräfte in unglaublich langen Einwanderungsschlangen stehen lassen. Wenig Mut macht auch folgende Episode: Ein Passagier berichtet, ein Gepäckstück von ihm habe mehr als ein Jahr in einem Lagerraum gelegen, bis eine Flugbegleiterin nachgefragt habe, "was das denn für ein verstaubter, grüner Sack in der Ecke" sei.

    Platz 6: Jom Kenyatta International, Nairobi, Kenia

    "Für einen afrikanischen Airport gar nicht mal so schlecht, als internationaler Hub einer der schlimmsten", lautet das Urteil vieler Passagiere, die es noch gnädig meinen. Die Realität ist offenbar sogar noch schlimmer. Der Flughafen war ursprünglich für 2,5 Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt, heutzutage kommen fast doppelt so viele. Ein 75-Millionen-Euro teures Bauprojekt namens "Three Phase" (dt.: drei Phasen) startete 2005, wurde wegen undurchsichtiger Gründe immer wieder verzögert und steckt nun schon seit einiger Zeit in Phase zwei fest. Das heißt für die Passagiere: Überfüllung, schäbige Duty-Free-Shops, überteuertes Essen und Business-Class-Lounges mit dem Ambiente eines Obdachlosenasyls.

    Platz 5: Ninoy Aquino International, Manila, Philippinen

    Der ungepflegte Flughafen wirkt, als sei er in den Siebzigern hängengeblieben. Häufige Streiks des Bodenpersonals, Warteschlangen, die sich in weitere Schlangen auffächern, schmutzige Toiletten sowie kreative Abfluggebühren gehören zum Repertoire des Flughafens. 2011 war ein besonders schlechtes Jahr für den Airport: Erst stürzte eine Decke im Terminal 1 ein, dann streikte das Bodenpersonal in Terminal 2. Terminal 3 könnte eigentlich für Entlastung sorgen, ist aber aufgrund planerischer Probleme nur Anlaufpunkt für ein paar kleine Fluggesellschaften.

    Platz 4: Toncontin International, Tegucigalpa, Honduras

    Während die Unannehmlichkeiten an anderen Flughäfen schon enorm sind, haben Passagiere am Toncontin-Flughafen ganz andere Sorgen. Hier fragt man sich schon im Vorfeld, ob die 757, in der man sitzt, nach der Landung rechtzeitig zum Halt kommt. Die Piste wurde nach einem tödlichen Unfall 2008 zwar erst um 300 Meter verlängert, trotzdem bezeichnete der TV-Sender History Channel den Flughafen als "zweitgefährlichsten Flughafen der Welt". Zumindest beschwert man sich hier nicht ganz so laut über die schmutzigen Böden und schlechte Organisation. Man hat ja andere Sorgen.

    Platz 3: Heathrow, London

    Wenig überraschend schafft es Europas größter Flughafen auf eine Spitzenposition der meistgehassten Flughäfen. Neben einmaligen Verfehlungen wie dem Kofferchaos bei der Eröffnung des neuen Terminals T5 hat man in den anderen Hallen über Jahre kleine Probleme zur Perfektion kultiviert, was Passagiere das ganze Spektrum der Flughafenärgernisse durchlaufen lässt: Parkprobleme, Staus an der Gepäckausgabe, scheinbar stillstehende Sicherheitsschlangen. Dazu kommen weite Wege zwischen die Gates. Böse Zungen behaupten, es dauere länger, aus Heathrow heraus zu finden als eine Flugreise von London nach Madrid.

    Platz 2: Los Angeles International Airport (LAX)

    Auch der Flughafen mit dem siebthöchsten Passagieraufkommen weltweit kommt nicht gut weg. Der Architektur des Flughafens spricht CNN-Mann Rane den Charme eines Gefängnis aus den Sechzigern zu, die mehr als 17.000 Starts und Landungen am Tag überlasten den Flughafen regelmäßig. Das Donut-förmige Design des Airports - liebevoll "acht Terminals verbunden mit einem Verkehrskollaps" tituliert - sorgt beim Wechsel zwischen Gates und Airlines zu Dauerläufen, die an Cardio-Training erinnern - begleitet von aromatischen Dieseldüften.

    Platz 1: Charles de Gaulle, Paris

    "Ein großes Land hat keine Freunde", soll Frankreichs Präsident und Namensgeber des Flughafens 1965 gesagt haben. Genau mit dieser Einstellung scheint der größte Pariser Flughafen betrieben zu werden. Die Abscheu gegen den Flughafen ist nicht grundlos. Schmutzige Toiletten mit fehlenden Klositzen gehören zum Repertoire. Dazu kommen fehlende oder kaputte Scanner an den Sicherheitsschleusen sowie ein genereller Mangel an Schildern oder Informationstafeln und Bildschirmen. Die Unübersichtlichkeit führt zuweilen sogar dazu, dass Passagiere in den falschen Schlangen anstehen. Und irgendwie hat man dauernd den Eindruck, dass das eigentlich niemanden wirklich interessiert.

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