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EU-Regeln für Flugreisen: Handy darf im Flieger anbleiben

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Neue EU-Regeln für Flugreisen  

Elektronische Geräte dürfen eingeschaltet bleiben

09.12.2013, 16:39 Uhr | dpa

EU-Regeln für Flugreisen: Handy darf im Flieger anbleiben. Bei einigen Airlines bleiben elektronische Geräte auch bei Start und Landung an (Quelle: dpa)

Bei einigen Airlines bleiben elektronische Geräte auch bei Start und Landung an (Quelle: dpa)

Vorbei die Zeiten, als man während An- und Abflug den E-Book-Reader, das Tablet oder MP3-Player ausschalten musste, auch wenn das WLAN ausgeschaltet war. Im Flugmodus dürfen elektronische Geräte nun auch während Start und Landung anbleiben, entschied die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die Regeln für Handytelefonate an Bord werden allerdings zunächst nicht geändert.

In Europa dürfen Passagiere im Flugzeug künftig Handy und Computer auch bei Start und Landung eingeschränkt benutzen. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA erlaubte den Gebrauch elektronischer Geräte im sogenannten Flugmodus auch in der Start- und Landephase. Die Sende- und Empfangsfunktion ist in diesem Modus ausgeschaltet. Europas Reisende können also auch in Zukunft an Bord nicht ungehemmt telefonieren oder im Internet surfen. Schwere Laptops müssen Passagiere vor dem Start gut verstauen. In den USA ist es Fluggästen bereits erlaubt, elektronische Geräte auch während der Starts und Landungen anzulassen.

Handytelefonate werden weiterhin geprüft

Die EU-Experten prüfen, ob Handytelefonate an Bord erlaubt werden könnten und wollen 2014 Ergebnisse vorlegen. Die neuen Regeln gelten nur für europäische Fluggesellschaften, Airlines mit Sitz außerhalb der EU sind daran nicht gebunden. Da die Leitlinien der EASA eine Empfehlung darstellen, ist es nun Sache der Unternehmen, diese umzusetzen. Die EU-Kommission rechnet damit, dass die Fluglinien in den nächsten Wochen ihre Vorschriften lockern. Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL, Berlin) entscheidet jede Fluggesellschaft selbst, ob wann und sie die europäische Empfehlung verwirklicht.

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Bisher mussten Passagiere Computer und Handy bei Start und Landung sowie auf dem Rollfeld ganz ausschalten, um die Flugzeugelektronik nicht zu stören. Das Telefonverbot geht auf den Verdacht zurück, dass Funksignale von Handys den Funkverkehr der Piloten stören könnten. Nach Meinung von Experten ist dieser Verdacht aber inzwischen ausgeräumt. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas verwies aber darauf, dass die Flugbesatzung entscheide und jederzeit das Ausschalten aller Geräte verlangen könne: "Sicherheit geht vor. Es ist der Pilot und die Crew, die die Entscheidung treffen müssen."

EU-Kommission folgt US-Behörde

Die EU-Kommission lässt prüfen, ob bald auch das Handyverbot fallen könnte. "Heute war nur der erste Schritt", sagte Kallas. Kritiker monieren, dass telefonierende Passagiere ein Ärgernis für Mitreisende seien. Auch Kommissar Kallas mahnte: "Das Flugzeug ist der letzte ruhige Ort der Welt, wo die Leute nicht mit dem iPhone telefonieren."

Europa zieht mit dieser Entscheidung nach. In den USA hatte die US-Telekomaufsicht FCC Passagieren bereits erlaubt, Telefone und Tablets auch während der Starts und Landungen eingeschaltet zu lassen. Und die USA gehen noch weiter: Die FCC will die Internet-Nutzung im Flugzeug ausweiten. "Es ist an der Zeit, unsere veralteten und strikten Regeln zu überprüfen", hatte die FCC dies begründet. In der Debatte hatte die Lufthansa zuletzt erklärt, Handytelefonate über den Wolken auch weiter zu verbieten.

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