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Kreuzfahrten: Nicht zwingend Schmerzensgeld bei Salmonellen

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Reiserecht bei Kreuzfahrten  

Nicht zwingend Schmerzensgeld bei Salmonellen

10.01.2014, 09:56 Uhr | dpa

Kreuzfahrten: Nicht zwingend Schmerzensgeld bei Salmonellen. Wer sich auf einer Kreuzfahrt Salmonellen holt, muss beweisen, dass es vom Essen an Bord kommt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer sich auf einer Kreuzfahrt Salmonellen holt, muss beweisen, dass es vom Essen an Bord kommt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Magen-Darm-Erkrankungen wie das Noro-Virus oder Salmonellen kommen auf Kreuzfahrtschiffen trotz meist strenger Hygiene-Vorschriften hin und wieder vor. Doch nur weil ein Passagier erkrankt, hat er nicht zwingend Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung.

Erkrankt ein Passagier auf einer Kreuzfahrt an Salmonellen, steht ihm nicht automatisch Schmerzensgeld zu. Vielmehr muss er beweisen, dass das Essen an Bord Auslöser der Infektion war und andere mögliche Ursachen nicht in Betracht kommen. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Rostock hervor (Az.: 47 C 402/12). Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "ReiseRecht aktuell" hin.

Beweisen, dass die Krankheit vom Bordessen kommt

In dem Fall hatte eine Familie eine Kreuzfahrt gemacht. Am Tag nach dem Verzehr von Nuggets litt die Klägerin an Fieber, Bauchschmerzen und Übelkeit. Der Bordarzt diagnostizierte einen fieberhaften Infekt. Nach dem Ende der Reise wurde eine Salmonellenerkrankung festgestellt. Die Familie forderte deshalb Schadenersatz und Schmerzensgeld.

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Das lehnte das Amtsgericht ab. Es sei nicht festzustellen, dass die Mitarbeiter auf dem Schiff für die Salmonellenerkrankung verantwortlich sind. Diese könne auch durch den Kontakt mit anderen infizierten Menschen aufgetreten sein. Die Familie war in den Tagen vor der Infizierung zum Beispiel dreimal auf einem Landgang. Ebenfalls gegen eine Ansteckung am Essen spreche, dass die Frau der einzige an Bord erkrankte Passagier war.

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