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Zickige Airline: So setzen Gäste ihr Recht nach dem Streik durch

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Zickige Airline: So setzen Gäste ihr Recht nach dem Streik durch

31.03.2014, 09:58 Uhr | dpa

Zickige Airline: So setzen Gäste ihr Recht nach dem Streik durch. Auch der Flugverkehr ist vom Warnstreik betroffen, an vielen Flughäfen fallen Verbindungen aus.

Auch der Flugverkehr ist vom Warnstreik betroffen, an vielen Flughäfen fallen Verbindungen aus. Fluggäste haben in der Regel Anspruch auf Ersatzbeförderung. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa/tmn) - Doppelt ärgerlich: Erst verschiebt sich der Flug oder fällt ganz aus, dann gibt es auch noch Streit um den Ersatz. Eine gute Dokumentation hilft bei der Argumentation mit der Airline.

Aufgrund des Streiks an sieben deutschen Flughäfen in dieser Woche mussten zahlreiche Passagiere Beeinträchtigungen in Kauf nehmen. Aber nicht ist einfach Schicksal: "Wer länger als zwei Stunden warten muss, hat ein Anrecht auf Erfrischungen und einen Imbiss", sagt Dunja Richter von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Nach fünf Stunden darf er kostenlos vom Reisevertrag zurücktreten und muss den vollen Preis erstattet bekommen".

Doch nicht immer ist die Fluggesellschaft einsichtig: Häufiger Grund für eine Auseinandersetzung sei die Ersatzbeförderung. "Wer auf eigene Faust auf die Bahn umgestiegen ist, wird es später schwer haben, die Kosten erstattet zu bekommen." Anders liegt der Fall, wenn die Airline sich nicht um Verpflegung oder Ersatzbeförderung gekümmert hat. "Für die Rückerstattung der Kosten sollten sie sich zunächst schriftlich an die Airline wenden, bevor sie über eine Klage nachdenken", empfiehlt Richter.

Je detaillierter die Forderung, desto höher die Erfolgsaussichten, so Richter: Der Name des Airline-Mitarbeiters, bei dem man Verpflegung oder Ersatzbeförderung verlangt und der sie verweigert hat, gehören ebenso in das Protokoll, wie Datum, Uhrzeit, Flugnummer sowie eine Kopie des Flugscheins. Zeugenaussagen von Mitreisenden sind ebenfalls empfehlenswert.

"Weigert sich die Airline auch dann noch, die Ansprüche des Passagiers anzuerkennen, kommt eine Klage infrage", sagt Verbraucherschützerin Richter. Doch Vorsicht: Ohne konkrete Belege für die Versäumnisse der Airline ist der oft geringe Streitwert das Prozessrisiko nicht wert.

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