Sie sind hier: Home > Leben > Reisen > Reisetipps > Ratgeber >

Warnstreiks an Flughäfen: Airlines trifft keine Schuld

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Tourismus  

Warnstreiks an Flughäfen - Airlines nicht verantwortlich

09.02.2015, 14:15 Uhr | dpa

Warnstreiks an Flughäfen: Airlines trifft keine Schuld. Lange Warteschlangen am Stuttgarter Flughafen: Eine Ausgleichszahlung steht Passagieren nicht zu.

Lange Warteschlangen am Stuttgarter Flughafen: Eine Ausgleichszahlung steht Passagieren nicht zu. Foto: Marijan Murat. (Quelle: dpa)

Passagiere an drei großen deutschen Flughäfen brauchen Geduld: In Stuttgart, Hamburg und Hannover hat das Sicherheitspersonal die Arbeit niedergelegt. Fluggäste können die Schuld dafür aber nicht der Airline zuschieben.

Wegen eines Warnstreiks des Sicherheitspersonals müssen sich Zehntausende Reisende am Montag (9. Februar) an den Flughäfen in Stuttgart , Hamburg und Hannover mit Verzögerungen abfinden. "Das bedeutet längere Wartezeiten bei der Abfertigung", sagte der Verdi-Gewerkschaftssekretär Bernd Wuttig. Die drei bestreikten Airports gehören zu den zehn größten Flughäfen Deutschlands. Sie fertigen täglich zusammen im Durchschnitt gut 80 000 Passagiere ab.

Für einen Streik des Sicherheitspersonals können Passagiere aber nicht die Airline verantwortlich machen. Die Fluggesellschaften haben nämlich keine Möglichkeit, die nötigen Kontrollen mit eigenem Personal durchzuführen, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht mit Verweis auf ein Urteil des Amtsgerichts Hamburg (Az.: 36a C 462/13).

Bei Flugausfällen oder großen Verspätungen wegen eines Streiks erhalten Passagiere ohnehin keine Ausgleichszahlung - es handelt sich nach derzeitiger Rechtsprechung um einen Fall von höherer Gewalt. Die Airline ist in einem solchen Fall laut dem Bundesgerichtshof von der Zahlungspflicht entbunden.

Normalerweise steht Passagieren bei einem Flugausfall oder einer Verspätung von mehr als drei Stunden eine Entschädigung zu. Die EU-Fluggastrechte-Verordnung sieht dabei je nach Flugstrecke eine Summe von 250, 400 oder 600 Euro vor.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Zwei bügelfreie Blusen im Black & White-Look für nur 59,90 €
zum Walbusch Test-Angebot
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Reisen > Reisetipps > Ratgeber

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017